Sonntag, 13. Oktober 2013

Postfinance neu mit Swisscom Mobile ID Login -News-

Mobile ID als Privatkunde nutzen

Mit dem Systemupdate an diesem Wochenende hat die Post unter anderem den Login mit der Swisscom Mobile ID freigeschaltet. https://www.postfinance.ch/de/single/idpcd.html



Loggen Sie sich bei PostFinance bequem mit dem Gerät ein, das Sie immer dabei haben - Ihrem Handy. Eine neue SIM-Karte von Swisscom ermöglicht eine einfache Anmeldung.
Das Verfahren erfüllt die höchsten Sicherheitsanforderungen und basiert auf einem Verfahren, bei dem der geheime Schlüssel verschlüsselt auf der SIM Karte abgespeichert ist. Dieser ist mit einem persönlichen PIN geschützt. Die Datenübertragung zwischen Ihrem Gerät und dem Server erfolgt jederzeit verschlüsselt.
Preis: Nach der Registrierung der Swisscom Mobile ID in E-Finance verrechnet PostFinance jährlich 18.- CHF
Voraussetzungen
Mobiltelefonvertrag bei Swisscom
SIM-Karte mit aktivierter Swisscom Mobile ID

Was ist die Mobile ID? 


Mit Mobile ID können Sie sich auf den verschiedensten Portalen von Unternehmen, Service Providern und Behörden stets auf die gleiche Weise einloggen.
Mobile ID unterstützt heute alle gängigen Endgeräte und mobilen Betriebssysteme wie Apple iOS, Android, Blackberry, Microsoft Windows Phone oder Symbian. Die SIM-Karte dient dabei als sicherer Träger des Schlüsselmaterials, wodurch auch ein Gerätewechsel kein Problem darstellt.
Um Mobile ID zu nutzen, braucht man eine neue SIM-Karte. Diese bestellt man über das Mobile ID Selfcare Portal. Die Karte ist kostenlos. Ich konnte diese letzte Woche bestellen und habe diese am Samstag erhalten. Just in Time :) Falls auf dem SIM-Karten Halter unterhalb des Strichcodes ein M steht, handelt es sich um eine Mobile ID fähige SIM.
Wie üblich aktiviert man die neue SIM mit Start SIM an 444.
Damit ist es aber noch nicht getan. Hat man die Karte selber aktiviert, ist darauf noch Mobile ID zu aktivieren. Auch dies erledigt man im Selfcare Portal. Bei diesem Vorgang erstellt man einen 6 Stelligen persönlichen Schlüssel. Diesen kann man bei Bedarf später wieder ändern.
Erst wenn man diese Schritte vollzogen hat, ist man Mobile ID fähig und kann diesen Dienst zB. bei Postfinance nutzen.

Aktivierung bei Postfinance

Mobile ID funktioniert nur wenn man alle Schritte zuvor bei der Swisscom vorgenommen hat. Die Verknüpfung mit einem Service geschieht aber immer beim Anbieter. Im Falle von Postfinance muss man die Mobile ID zuerst noch Online mit dem Konto verknüpfen. Wie dies geht, steht hier beschrieben.
Achtung, dieser Service möchte mit Fr. 18.- pro Jahr an die Post bezahlt werden!


Mittwoch, 25. September 2013

Swisscom Internet Security Promotion -News-

12 Monate gratis Internet Security für Swisscom Kunden

Aktuell bietet die Swisscom ihren Kunden eine interessante Promotion.
Swisscom Internet Security basiert auf dem bewährten Produkt Internet Security von f-secure, kommt aber im Swisscom Look und Support daher.
Im Abo beinhaltet ist auch die Mobile App, Mobile Security, welche es als Android oder Symbian Version gibt.
Ein Abo dieser Suite kostet bei Swisscom Fr. 6.90 für 3 Geräte und Fr. 13.80 für 6 Geräte pro Monat.
Durch die Promotion kann man nun aber eine Lizenz für 3 Geräte gratis lösen.

Internet Security setzt ein DSL- oder Mobile Unlimited-Abo von Swisscom voraus. Die Promotion gilt nur für Internet Security-Neukunden und für ein Internet Security-Abo mit 3 Lizenzen (CHF 6.90/Mt.). Nach Ablauf des ersten Jahres läuft das Abo automatisch weiter, wenn es nicht gekündigt wird.
Da die Kündigungsfrist 2 Monate beträgt muss man bei Aktivierung einfach eine Erinnerung in 10 Monaten setzen um das Abo zu künden, falls man keine automatische Verlängerung möchte.

Weitere Informationen findet man auf der offiziellen Webseite:
http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/internet/internet-zuhause/zusatzdienste/internet-security.html

Die Bestellung erfolgt über das Kundencenter. Kunden auf der neuen IP Plattform bestellen dies via Hotline oder warten noch einige Tage bis die Aktivierung auch via Kundencenter funktioniert.

Sonntag, 22. September 2013

Swisscom TV Mediaroom DRA-Client Code Liste

DRA-Client Code Liste

Mit dem TV Client Update auf Version 2.3, bringt Swisscom TV auch einen neuen DRA-Client mit.
Diesen bekommt in der Regel nur zu sehen, wenn mal etwas nicht stimmt oder was beim Starten der Box hackt. Dabei erscheint ein Bildschirm mit einem roten X und neu einem Code. Bisher beschränkte sich die Information des DRA-Client auf keine oder bis zu 3 grauen Punkten (Kästchen).
Folgende Liste gilt nur für Swisscom TV Mediaroom Boxen ab TV-Client 2.3 und macht damit frühere Informationen obsolet.
Inoffizielle Version 13.09.0-3

Code Liste

  • Code 1: TV-Box konnte die HD/Flash nicht formatieren.
  • Code 2: TV-Box konnte keine gültige Bootstrap Discovery Adresse finden.
  • Code 3: TV-Box konnte während dem Bootstrap nicht starten.
  • Code 4: TV -Box konnte während der Prüfung eines allfälligen neuerem Client nicht starten.
  • Code 5: TV-Box konnte nicht starten, während die Applikation entpackt wurde.
  • Code 6: TV-Box konnte nicht starten, trotz Verbindung während HTTP Web Anfragen.
  • Code 7: TV-Box konnte mehrmals nicht starten, da keine Verbindung während HTTP Web Anfragen.
  • Code 8: TV-Box konnte aus unbekannten Gründen nicht starten.

  • Code 10: Zeitüberschreitung bei der Harddisk/Flash Formatierung.
  • Code 11: Zeitüberschreitung bei der DHCP Anfrage.
  • Code 12: Zeitüberschreitung bei der Suche der Discovery Bootstrap Adresse.
  • Code 13: Zeitüberschreitung während bootstrapping.
  • Code 14: Zeitüberschreitung durch unbekannte Gründe.

Lösungen:

Low Layer Check

Router, Verbindungskits und STB neu starten. Kontrolle ob Internet- und LAN-Verbindung in Ordnung.

Soft DRA (Disaster Recovery Application)

TV-Boxen mit Display: 
TV-Box mit dem Schalter auf der Rückseite dreimal aus- und wieder einschalten.
Hinweis: Sobald auf dem Display der TV-Box die Meldung "Power on, Initializing" angezeigt wird, die TV-Box wieder ausschalten.

TV-Boxen ohne Display:
TV-Box mit dem Schalter auf der Rückseite dreimal aus- und wieder einschalten.
Hinweis: Nach ca. 12 Sekunden muss die TV-Box wieder ausgeschaltet werden.

Effekt: Es wird versucht die TV-Applikation nochmals zu installieren.

Hard DRA (Disaster Recovery Application)

Warnung Aufnahmen werden bei Boxen mit Harddisk gelöscht!
TV-Boxen mit Display:
1. OK-Taste und "Pfeil-nach-unten-Taste" auf der Vorderseite der Swisscom TV-Box gleichzeitig gedrückt halten.
2. TV-Box mit dem Kippschalter auf der Rückseite einschalten.
3. Sobald auf dem Display die Meldung "DR detected" erscheint, die Tasten auf der Vorderseite der TV-Box wieder loslassen.

Boxen ohne Display (kann auch bei Display Boxen angewendet werden):
1. Reset-Taste auf der Rückseite der Box gedrückt halten.
2. TV-Box mit dem On/Off-Schalter auf der Rückseite einschalten.
3. Reset-Taste loslassen, wenn auf dem Fernseher das Bild mit einem Zahnrad und einem Statusbalken angezeigt wird.

Effekt: Harddisk / Flash wird formatiert. Es wird versucht die TV-Applikation neu zu installieren.


Hardware-Diagnose

Eine zusätzliche Möglichkeit zur Eruierung von Problemen bietet die Hardware-Diagnose. Diese kann auch ohne Internetverbindung gestartet werden, da dies eine eigene Stand-Alone Applikation ist.

Starten der Hardware-Diagnose:
1. TV-Box ausschalten (Schalter auf der Rückseite)
2. TV-Box einschalten (Schalter auf der Rückseite)
3. Sofort (innert 5 Sekunden) die Power Taste 10 Sekunden lang drücken
Die Hardware-Diagnose kann auch im laufenden Betrieb durch gleichzeitiges Drücken der Tasten 1 und 9 während 2 Sekunden auf der Fernbedienung gestartet werden.

Support

Diese Seite bietet ausserhalb dieses Artikels keinen weiteren Support, weder durch E-Mail noch durch Kommentare (geschlossen).
Support erhält man direkt von Swisscom oder deren Support-Community:
Tel: 0800/800'800

Samstag, 14. September 2013

Look on M-Budget TV

Look on M-Budget TV

Seit April dieses Jahres steht mit M-Budget TV ein weiteres IP-Digi-TV Produkt auf dem Schweizer Markt.
Bereitgestellt wird dieses Produkt von Wingo, einer Tochterunternehmung von Swisscom.
Sowohl die Festnetztelefonie wie auch das Digi TV Produkt wird von Wingo, einer Firma mit Sitz in Fribourg supportet und nicht wie bei M-Budget Mobile in die Kundencenter der Swisscom geleitet.

DSL und Festnetz


Die DSL Zulieferung erfolgt über ein naked ADSL2+ Signal. Somit sind alle Dienste, auch die Festnetztelefonie über IP. Beim Router, der sogenannten Winbox handelt es sich um einen Netgear DVG1000, welcher laut diverser Aussagen im Netz wenig bis gar keine Konfigurationsmöglichkeiten bietet...

Digi TV

M-Budget TV, Ausblick auf das Swisscom TV der Zukunft?
Diese Frage stellte sich in der Presse schon bereits bei der Lancierung des Produkts [1].
Bei der TV Box handelt es sich um eine Entwicklung von Vestel. Die Software basiert auf Android.
Swisscom TV läuft aktuell auf Microsoft Mediaroom welches bekanntlich an Ericsson verkauft wurde.
Selbstverständlich gab Swisscom bisher keine weiteren Informationen zur Zukunft von Swisscom TV ab. Wie auch immer. Dieser Beitrag soll die Spekulationen nicht weiter anheizen, viel mehr möchte ich die bisher wenig bekannten Supportvideos von Wingo vorstellen, um den Digi TV Interessierten einen kleinen Einblick in M-Budget TV zu geben.
Viel Spass mit dem Akzent francese :D


Wingo TV Support: http://www.help-tv.ch/?lang=de





Anleitung Swisscom Festnetz (IP)

Anleitung Swisscom Festnetz (IP)

Vorwort

Willkommen in der neuen Welt der Festnetztelefonie über IP von Swisscom. Dies ist eine inoffizielle Anleitung über den Gebrauch und die Möglichkeiten der Festnetztelefonie über IP für Privatkunden (ALL IP). Es soll für alle Anwender eine hilfreiche Sammlung, für Installateure ein Spick und für die Interessierten eine kurzweilige Lektüre sein. 
Dieses Manual ist auf dem Stand vom September 2013. Bei Änderungen oder Fehlern bin ich über ein Feedback dankbar, um diese Anleitung aktuell zu halten.
V13.9.2


Einleitung

Ein Telefonanschluss über die neuste IP-Technologie bietet verschiedene Zusatzdienste und Funktionen, welche in dieser Anleitung beschrieben werden. Sofern es gegenüber der traditionellen Telefonie spezielle Abstriche in der Funktionalität  gibt, sind diese soweit vermerkt, sofern diese bekannt und vom Autor als relevant eingestuft wurden.
Bei der Swisscom Festnetztelefonie über IP werden sämtliche Grundkonfigurationen im Swisscom Kundencenter getätigt. Ausgenommen davon, sind Einstellungen welche direkt auf Zusatzapparaten getätigt werden können oder müssen.
Zur Verwaltung des IP Anschlusses, rufen sie www.swisscom.ch/login auf und wechseln in der linken Menüstruktur in die Telefon-Einstellungen. Für den Login benötigt man den Swisscom Login des betreffenden Anschlusses.





Übersicht

In der Übersicht finden sich grundlegende Informationen wie die Rufnummer(n)zuweisung, angemeldete Zusatzgeräte wie das Rousseau und ein Abbild des Routers. Zudem sind die wichtigsten Links zu den diversen Einstellungen auf dieser Seite zu finden.
Im Abbild des Routers werden die physikalischen Anschlüsse dargestellt. Für die Telefonie stehen je nach Modell des Routers 1 (Centro piccolo) oder 2 FXS Analog Ports (Centro Grande) RJ11 6P2C zur Verfügung. Somit können ISDN Telefone nicht mehr weiterverwendet werden!
Für den Anschluss von Analog Telefonen gibt es von Swisscom ein Verbindungs-Kit Festnetztelefonie (IP), dessen Inhalt bei einer Neuinstallation eines IP Anschlusses bereits dem Router Kit beiliegt  Die Installation erfolgt gemäss dieser Anleitungen. Installateure können zur Rückspeisung der bestehenden Telefoninfrastruktur bevorzugt eine BBR Installation durchführen. Sofern nur der Einsatz von Funktelefonen geplant ist, macht dies natürlich keinen Sinn. Zu beachten ist, dass eine Rückspeisung des Telefonsignals mittels DSL Kabel nur die Telefonnummer betrifft, welche der Linie 1 zugewiesen wurde!




Übersicht

Rufnummernkonfiguration

Linienzuweisung

Telefonnummer(n) können entweder durch Klick auf die entsprechende Schnittstelle im Router Abbild oder durch den Punkt Bearbeiten bei der entsprechenden Linie, zugewiesen und umbenennt werden.
Multiline: Pro Telefon Port lässt sich nur eine Rufnummer zuweisen. Mit einem Trick kann man die zusätzlichen Rufnummern aber trotzdem zuweisen.


Linienzuweisung

Eingehende Anrufe

Hat man mit der Option Multiline mehrere Rufnummern, so kann hier definiert werden wo die zusätzlichen Telefonnummern klingeln sollen.
Hier hat man die Möglichkeit weitere Rufnummern auf eine physikalische Schnittstelle zu routen.
Das Verhalten ist ähnlich wie wie man es von den MSN bei Multiline kennt, unterscheidet sich aber durch das Fehlen der Linienindentifikation doch deutlich davon. Es ist nicht möglich zu identifizieren für welche Linie nun der Anruf kommt auch nicht durch ein unterschiedliches Rufmuster wie es das ISDN-NT1+2ab konnte!
Besetzt bei besetzt auch bekannt als busy on busy, konfiguriert man im Menü Anrufumleitung!

Eingehende Anrufe


Abgehende Anrufe (CLIP)

Multiline: Im Menü abgehende Anrufe lässt sich die gesendete Namensanzeige und CLIP, also die mitgesendete Rufnummer, definieren oder falls sie es wünschen sogar permanent unterdrücken.
Bei Multiline besteht somit die Möglichkeit abgehend immer die Hauptrufnummer zu übermitteln und somit zB. die Durchwahlnummer zu verbergen.

Abgehende Anrufe

Anrufeinstellung

Anschlüsse ohne Option Multiline unterdrücken den abgehenden CLIP, CNIP (Namensanzeige) im Menü Anrufeinstellung.

Anrufeinstellung


Anrufumleitung

Hier finden sie die Schaltzentrale für Anrufumleitungen, Weiterleitungen und das Notrouting bei Strom- oder Linienausfalls des Routers.

Anrufumleitung Übersicht

Normaleinstellung

Alle Anrufe klingeln auf Ihrer Festnetz-Telefonnummer. Sie entscheiden, was passiert, falls Ihr Telefon besetzt ist oder falls Sie den Anruf nicht innerhalb einer festgelegten Zeitdauer entgegennehmen.
Die Rufweiterschaltzeit "Service 61" ist in der Standardeinstellung auf 12s gestellt.

Anrufumleitung Normaleinstellung

Direkte Umleitung

Alle Anrufe werden direkt auf eine bestimmte Telefonnummer (z.B. Ihr Handy) oder Ihre COMBOX® umgeleitet. Die Telefonnummer können Sie frei bestimmen.

Direkte Anrufumleitung

Anrufumleitung falls keine Verbindung (Notrouting)

Anrufumleitung, falls der Router ausgeschaltet ist oder keine Verbindung besteht.
Dieser Punkt lässt sich bereits beim Pairing eines IP Anschlusses definieren. Hier im Kundencenter kann man die Rufnummer nachträglich ändern.
Vorzugsweise definieren sie hier eine NATEL Nummer oder einen klassischen Telefonanschluss.

Notrouting


Anrufumleitungen, Prozeduren mittels Telefonapparat

Sämtliche Anrufumleitungen lassen sich bei einem IP Anschluss via Kundencenter und somit von überall her konfigurieren.
Selbstverständlich lassen sich diese Anrufumleitungen auch klassisch, mittels Telefontastatur erledigen:

Direkte Anrufumleitung

Alle Anrufe werden direkt auf die eingegebene Telefonnummer umgeleitet.
Auf Ihrem Telefon:
Aktivieren *21 + Telefonnummer + #
(z.B. *21079 555 33 11# für Umleitung auf die Telefonnummer 079 555 33 11)
Aufheben #21#
Hinweis: Die Aufhebung der direkten Anrufumleitung (#21#) führt dazu, dass die «Normaleinstellung» wieder aktiviert wird. Hatten Sie z.B. vorher die «Anrufumleitung, falls besetzt» auf die COMBOX® eingestellt, wird diese Einstellung wieder aktiv.

Anrufumleitung, falls nicht erreichbar

Falls Sie einen Anruf nicht entgegennehmen, wird er auf die angegebene Telefonnummer umgeleitet.
Auf Ihrem Telefon:
Aktivieren *61 + Telefonnummer + #
(z.B. *61079 555 33 11# für Umleitung auf 079 555 33 11)
Aufheben #61#

Anrufumleitung, falls besetzt

Falls Ihr Telefon besetzt ist, werden alle Anrufe auf die angegebene Telefonnummer umgeleitet.
Auf Ihrem Telefon:
Aktivieren *67 + Telefonnummer + #
(z.B. *67079 555 33 11# für Umleitung auf 079 555 33 11)
Aufheben #67#

Anrufliste

Mit einem IP Anschluss werden in der Anrufliste des Kundencenters die letzten 20 ankommenden wie auch die abgehenden Rufnummern gespeichert.
Multiline: Bei Multiline stehen Anruflisten für alle 3 Rufnummern zur Verfügung

Anrufliste

Anrufsperre

Hier können sie das Sperren unerwünschter Anrufer und die Verwaltung von Sperrsets (abgehend) konfigurieren.

Anrufsperre

Eingehende Anrufe sperren (Abweisen unerwünschter Anrufe)

Anrufer mit bestimmten Rufnummern abweisen
Legen Sie hier die Rufnummern fest, von denen Sie keine Anrufe wünschen. Sie können Sperrlisten mit mehreren Rufnummern erstellen und diese nach Bedarf ein-, oder ausschalten. Diese Funktion steht nur mit einem IP Anschluss zur Verfügung.
Tipp: Unerwünschte Anrufer können sie direkt aus der Anrufliste mittels Klick auf blockieren sperren.
Multiline: Die Sperrliste kann individuell pro Rufnummer erstellt werden.

Anrufer mit unterdrückter Rufnummer abweisen
Legen Sie fest, ob Anrufer mit unterdrückter Telefonnummer Sie erreichen können oder automatisch abgewiesen werden. Anrufer hören die Nachricht «Der Swisscom Kunde wünscht keine Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer».

Eingehende Anrufe sperren

Abgehende Anrufe sperren

Sperrset wählen
Verhindern Sie, dass von Ihrem Anschluss aus unerwünschte Rufnummern angerufen werden. Wählen sie dazu ein sogenanntes "Sperrset" aus.
Damit können sie verhindern das kostenpflichtige Rufnummern gewählt werden können.
Multiline: Sperrsets lassen sich auf allen Rufnummern individuell konfigurieren.

Sperrsets


Automatische Namensanzeige (CNIP)


Auf dem Display wird der Name des Anrufers angezeigt, auch wenn dieser nicht in Ihrem Telefonadressbuch gespeichert ist. Für diesen Dienst werden die Daten aus dem öffentlich zugänglichen Verzeichnisdienst von local.ch verwendet. Die Technik dahinter nennt sich CNIP.
Hinweise:
  • Anrufende, die ihre eigene Telefonnummer oder die Anzeige ihres Namens unterdrückt haben, werden nicht angezeigt.
  • Bei Personen, die nicht im öffentlich zugänglichen Verzeichnisdienst von local.ch eingetragen sind, wird kein Name angezeigt.
  • Beachten Sie, dass Sie dazu ein Festnetztelefon benötigen, welches die Namensanzeige unterstützt. Eine Liste der unterstützten Geräte finden nachfolgend.


Prozeduren

Anklopfen

Anklopfen bedeutet, dass Sie über einen zweiten Anruf informiert werden, während Sie bereits ein Telefongespräch führen. Der eingehende Anruf wird Ihnen dabei akustisch (sogenanntes «Klopfen») mitgeteilt. Dem Anrufer hingegen wird nicht signalisiert, dass Sie bereits ein Gespräch führen. Sie können das laufende Gespräch unterbrechen (sogenannt «Halten») und den neuen Anruf entgegennehmen. Bei einer abgewiesenen Verbindung erhält der Anrufende ein Besetztzeichen.
Hinweis: Voraussetzung, um einen anklopfenden Anruf entgegennehmen zu können, ist ein Telefon mit einer Flash- oder Steuertaste (R-Taste oder • -Taste).

Auf Ihrem Telefon
Anklopfende Verbindung annehmen R oder • drücken, Summton abwarten und Taste 2 drücken.
(und bestehende Verbindung halten)
Zwischen zwei Anrufen hin und R oder • drücken und Taste 2 drücken, um hin und her zu
her schalten (sogenanntes «Makeln») schalten.
Eine anklopfende Verbindung abweisen R oder • drücken, Summton abwarten und Taste 0 drücken.
Hinweis: Die anklopfende Verbindung wird nach Ablauf von ca. 20 Sekunden automatisch
abgewiesen, falls Sie sie nicht annehmen.

Dreierkonferenz

In der Dreierkonferenz können alle Gesprächsteilnehmer gleichzeitig miteinander sprechen.
Hierzu stellen Sie zwei Verbindungen (zu zwei Personen) her und schalten sie zusammen.
Hinweis: Voraussetzung, um eine Dreierkonferenz herstellen zu können, ist ein Telefon mit einer Flash- oder Steuertaste (R-Taste oder • -Taste).
Auf Ihrem Telefon
Dreierkonferenz herstellen Verbindung mit erstem Gesprächsteilnehmer herstellen.
R oder • drücken, Summton abwarten.
Zielnummer des zweiten Gesprächsteilnehmers wählen, Verbindung abwarten.
R oder • drücken, Summton abwarten, Taste 3 drücken,
um alle Teilnehmer miteinander zu verbinden.

Wahlwiederholung

Mit der Wahlwiederholung können Sie die zuletzt gewählte Telefonnummer wiederholen.
Auf Ihrem Telefon
Zuletzt gewählte *00
Telefonnummer wiederholen

COMBOX® (Anrufbeantworter)

Mit der COMBOX® ist Ihr Telefon immer auf Empfang: Sie nimmt alle Anrufe entgegen, die Sie nicht persönlich beantworten können.
Alle Informationen zu COMBOX® basic und COMBOX® pro finden Sie auf
www.swisscom.ch/combox

Für einen IP Anschluss interessant dürfte die Combox pro sein, da diese die Möglichkeit besitzt Faxe zu empfangen und zu versenden. Für eine Aktivierung der Combox pro für ihre Rufnummer, melden sie sich bitte beim Swisscom Kundendienst. Die Combox pro kostet Fr. 5.- pro Monat.

Combox pro


Dienstag, 3. September 2013

Apps mit Swisscom Rechnung bezahlen -News-

Direct Carrier Billing

Ab sofort können Swisscom Kunden Apps aus den Stores von Google, Blackberry und Facebook bequem über ihre Swisscom Rechnung bezahlen. Somit gehört die Kreditkarte nicht mehr zu einem Must Have für die Android User.
Weitere Infos und Anleitungen bezüglich der Registrierung finden sich unter dieser freigeschalteten Seite:

Mittwoch, 14. August 2013

Anonym surfen mit IPFire und Tor

Anonym surfen mit IPFire und Tor

IPFire bietet mit dem Core Release 72 ein Add-on zum Anonymisierungsdienst Tor.
In diesem Beitrag möchte ich einen kurzen Überblick über die Konfiguration und Möglichkeiten geben. Damit man mit Tor aber auch wirklich anonym unterwegs ist, sind doch einige Punkte zu beachten! Auf diese möchte ich sensibilisieren, damit man nicht nur vermeintlich sondern tatsächlich (sofern dies überhaupt noch möglich ist) unterwegs ist.

Tor in IPFire

Tor lässt sich wie gewohnt über pakfire als Add-on installieren.
Die Grundkonfiguration lässt sich bequem über das WUI von IPFire erledigen.
Den lokalen Tor Proxy aktiviert sich mittels "Tor einschalten". Dies bedeutet nicht, dass nun sämtlicher Traffic von IPFire automatisch über das Tor Netzwerk abgewickelt wird! Solch ein Verhalten wäre für einen korrekten Gebrauch von Tor auch alles andere als sinnvoll. Stattdessen haben Clients nun die Möglichkeit sich mit dem Tor Socks v5 Proxy, zu verbinden.
Möchte man Tor über einen bestimmten Exit Node oder ein bestimmtes Land verlassen, uU. wegen GeoIP Restriktionen, kann man dies bei den Exit-Nodes definieren.
Weitere Informationen findet man im Wiki von IPFire, welches aber noch im Aufbau ist.


Tor-Relay

Möchte man zum globalen Tor Netzwerk etwas beitragen, so kann man Tor auch als Relay, Bridge oder Exit-Node betreiben.
Hier ist zu erwähnen, dass man sich gerade beim Betrieb als Exit-Node vorgängig ein wenige Tor Lektüre zu Gemüte führen sollte! Neben rechtlichen Fragen und wie zB. der Access Provider zu dieser Sache steht, ist in der Grundkonfiguration der Exit-Node völlig offen! Bedeutet das sämtlicher Traffic durchgelassen wird. Insofern auch SPAM, und sonstig unerwünschten Müll. Hier empfiehlt es sich dringendst die sogenannte torrc anzupassen!
Zum Glück gibt es auch Provider welche Deppen wie mich schützen und den Access nach ca. 30min oder 7MB sperren :)
Provisorisch gesperrter Swisscom Access

Browser Konfiguration

"So, ich hab jetzt einen Tor Proxy am Laufen, rasch den Browser konfigurieren und die Sache rennt!"
Dazu sag ich nur:"EPIC FAIL"
Die ganze Geschichte um Tor ist weitaus komplizierter als man sich denkt.
Nicht umsonst empfehlen die Entwickler von Tor das Browser Bundle zu verwenden. Dieses bringt, falls bis hierher auch ein nicht IPFire Nutzer durchgehalten hat, ein komplett autonomes Tor Set mit. Also einen Tor Proxy und vor allem ein Browser welcher für relativ anonymes Surfen geflickt wurde. Und selbst bei diesem Set gilt es noch die Tor Verhaltensregeln zu beachten. Ansonsten bringt die ganze Sache nichts! https://www.torproject.org/docs/faq.html.en

Für IPFire wo man mit dem Add-on eigentlich einen eigenen Proxy mitbringt habe ich mich nun doch 2-3 Stunden mit dem Thema beschäftigt und ein Setup gefunden, welches so für mich "sicher" und praktikabel nutzbar ist.
Die Kombination nennt sich Firefox und JonDoFox.
Die Installation dieses Package ist hier beschrieben. https://www.anonym-surfen.de/jondofox.html
Kurz:
Man braucht in der Kombination mit IPFire eigentlich nur den Firefox Browser in der 17.0.x ESR Version und JonDoFox, also die vorbereitete Konfiguration für Firefox. Den JonDo Proxy braucht man in der Kombination mit IPFire nicht, wir haben ja bereits einen Tor-Proxy :)
Nach der Installation von Firefox und der Anwendung der JonDoFox Konfiguration, muss man in den Einstellungen nur noch den Proxy der IPFire angeben. Dargestellt im Screenshot:



So zum Test kann man auf dieser Seite mal die EPIC FAIL Lösung mit der JonDoFox Lösung vergleichen.
Viel Spass dabei und sorry, dass dieser Blog mit einem geflickten Browser nicht zu lesen ist :/ 

Freitag, 2. August 2013

Office Mobile 365 für Android

Office Mobile 365 für Android


4 Wochen nach dem Release von Office Mobile für die Apple iOS Geräte, hat Microsoft nun die Office 365 App auch für Android freigegeben. Vorerst aber nur im Amerikanischen Play Store. Entgegen den Meldungen von einigen News Portalen, konnte ich die apk nicht nur installieren, sondern die Registrierung gleich auch noch erfolgreich abschliessen. Dazu brauchte ich nicht mal über einen amerikanischen Proxy zu gehen. Wie das Microsoft Office 365 Paket für zu Hause, kann Office Mobile ebenfalls auf 5 mobilen Geräten installiert werden. Die Verknüpfung funktioniert bei meinem Konto aber noch nicht. Laut Office Online ist mit meinem Konto noch kein mobiles Gerät registriert. Wie auch immer. Gemäss diversen Meldungen wird die App in den nächsten Wochen sowieso in weiteren Ländern freigegeben. Um Office Mobile verwenden zu können braucht man eines der folgenden Office 365 Abonnements:
Office 365 Home Premium
Office 365 Small Business Premium
Office 365 Midsize Business
Office 365 Enterprise E3 and E4 (Enterprise and Government)
Office 365 Education A3 and A4
Office 365 ProPlus
Office 365 University
Office 365 trial subscriptions

Inhalt

Office Mobile kommt im Gegensatz zu den PC oder Webversionen in einer ziemlich abgespeckten Ausführung. Mit an Bord sind einzig extra light Versionen von  Word, Excel und Powerpoint. Wie in Office 2013 üblich, steht als Dateiablage der hauseigene Cloud Dienst SkyDrive im Vordergrund.
Nach der Registrierung stehen somit alle Dokumente welche man auf Skydrive abgelegt hat auf dem Mobilen Devices zur Verfügung. Dies kennt man schon von der SkyDrive App welche schon länger im Play Store zur Verfügung steht. Neu ist, dass man Word, Excel oder Powerpoint Dokumente nicht mehr mit 3rd Party Apps öffnen muss.

Word

Formatierung Schriftart
In meinem Test liessen sich Word Dokumente problemlos öffnen und bearbeiten. Dabei ging die Formatierung nie verloren.
Mobile Word selber aber bietet sehr wenige Funktionen zur Formatierung. Diese beschränkt sich einzig auf die Grundfunktionen der Schriftart welche man im Screenshot rechts sieht.
Absatzformatierungen und weitere Formatvorlagen fehlen komplett!

Word bietet sich daher primär nur als Viewer an. Klar kann man unterwegs Texte verfassen.  Zur anständigen Formatierung muss man diesen aber abschliessend noch am PC bearbeiten.
Weiter besteht die Möglichkeit Kommentare einzufügen oder im Text mittels Suche oder dem Überschriftenverzeichnis zu springen. Mit an Bord sind bereits 3 Word Vorlagen (Tagesordnung, Gliederung, Bericht)

Word Mobile


Excel


Excel Mobile bietet im Vergleich zu seinem Word Pendant schon mehr Möglichkeiten. Bei diesem mächtigen Programm aber auch nicht anders zu erwarten.
Bei Excel Mobile konnte ich im Test eine grössere Datei mit einigen Funktionsfeldern nicht bearbeiten. Die App quittierte den Versuch mit „Arbeitsmappe kann nicht bearbeitet werden“ Möglich das es auch an der Excel Mappe selber liegt. Die Datei selber ist schon mehrerer Dekaden alt J
Aber auch einfachere Arbeitsmappen wurden nicht vollständig korrekt geladen. Wer hier Zeit investiert wird sicher unzählige Dinge bemängeln können. Was mir in meinem kurzen Test aufgefallen ist, das Mobile Excel zB. mit Verknüpfungen zwischen mehreren Blättern Mühe hat bzw. gar nicht übernimmt und das Kopf- und Fusszeilen fehlen. Also grössere und kleinere Fehler oder Mankos welche Excel Mobile für eine 1st Party App ziemlich schwach aussehen lassen.
Ansonsten bietet die App wohl die üblichen simplen Funktionen. In der Praxis wird man die App so kaum mehr als einen Viewer gebrauchen.
Neben der Bearbeitung und Erstellung von neuen Excel Tabellen stehen auch 3 Vorlagen zur Verfügung (Budget, Veranstaltungsplan, Kraftstoffverbrauch).

Excel Mobile


PowerPoint


PowerPoint scheint von Microsoft in der Mobilen Version schon von Beginn weg nur als Viewer angedacht zu sein. So kann man direkt von der App aus keine neue Präsentation erstellen.
Alles in Allem funktioniert PowerPoint Mobile als Viewer einigermassen gut. Zu bemängeln ist das die Darstellung teilweise ein wenig verzehrt ist.
Während des Test hatte ich bei einer grossen Datei Probleme beim Download. Dieser wollte einfach nie bis zum Schluss funktionieren. Immerhin bot die App als Alternative die Ansicht auf dem Mobilen Webportal an.

PowerPoint Mobile auf Smartphone


Fazit


Gerade in der Android Gemeinschaft ist Microsoft Bashing ziemlich cool. Bewusst verzichte ich in diesem Beitrag auf weitere Äusserungen diesbezüglich oder zum aktuell immer brisanten Thema Datenschutz.
Mobile Office kann ich für mich in der jetzigen Ausführung aber doch als enttäuschend bezeichnen.
Das es auf einem Smartphone keinen Spass macht Excel Tabellen zu bearbeiten sollte ja klar sein. Aber auch auf einem Tablet, wobei es für diese nicht mal eine angepasste Version gibt, kommt nicht gross Laune auf. Bei Word auf dem Tablet geriet ich schon fast in Schreibfreude. Schade nur, dass hier so wenige Formatierungsmöglichkeiten bestehen. Da bieten alternative 3rd Party Apps wie zB. Polaris Office wesentlich mehr und dies schon seit geraumer Zeit.
Gewollt oder nicht, schwach was Microsoft hier für Android anbietet. Ich denke aber, dass der bescheidene Erfolg der Windows 8 Tablets diesen Konzern früher oder später aber doch mal zum Umdenken zwingen
könnte.




Donnerstag, 1. August 2013

Dynamische Ansicht wird nicht vollständig geladen

In eigener Sache

Liebe Leser.
Wer diesen Blog in den letzten Wochen gelegentlich besucht hat, wird sicher festgestellt haben, dass die Seite oftmals nicht vollständig geladen wurde. Dabei wurde das Template nicht übernommen. Der Hintergrund blieb grau und der personalisierte Header kam ebenfalls nicht zum Vorschein. Am Schlimmsten aber ist, dass die Navigationsbar in diesem Fall nicht funktionierte, was ein Navigieren auf dieser Seite verunmöglichte!
Abhilfe konnte ein mehrmaliges Laden der Seite bringen.

Zustände die ich meinen Lesern eigentlich nicht bieten möchte :)
Ansichten ändern
Dieser Blog basiert auf Blogger und verwendet dort als Vorlage die dynamische Ansichten. Diese sind bei vielen Bloggern ziemlich unbeliebt, weil sie ein individualisieren des Blogs ziemlich schwer machen.
Trotzdem bin ich von den dynamischen Ansichten bisher überzeugt.
Für meine Bedürfnisse und Fähigkeiten genügt mir dieses System absolut. Zudem denke ich, dass es der Seite einen frischen Look vermittelt. Gerade weil die dynamischen Ansichten nicht oft verwendet werden, sollte dieser Blog zumindest bei meinen Lesern ziemlich individualisiert und einzigartig aussehen :)
Zudem hat man als Leser die Möglichkeit den Blog nach seinem Wunsch darzustellen. Dazu hat man in der Navigationsbar auf der linken Seite eine Auswahl. Schon probiert?





Nun zum eigentlichen Problem. Ich meinte nun den definitiven Fix für die Template Hänger gefunden zu haben. Hierbei bedanke ich mich bei Oliver Doetsch welcher auf seinem Blog viele gute Tipps und Anleitungen für Blogger hat.

Wer diesen Bug auf seinem Blog ebenfalls hat, muss nur das ui time out hochsetzen.
Zu finden im Dashboard unter Vorlage -> HTML bearbeiten.

Dorf findet im untersten Bereich diese Passage:




<script language='javascript' type='text/javascript'>
           setTimeout(function() {
                  blogger.ui().configure().view();
          }, 0);
     </script


Dort ändert man den Wert 0 auf 800


<script language='javascript' type='text/javascript'>
           setTimeout(function() {
                  blogger.ui().configure().view();
         }, 800);
       </script>



Ich hoffe damit diesen Bug nachhaltig gefixt zu haben um euch auf dieser Seite wieder ein gutes Erlebnis zu
bieten.
Falls ihr weiterhin Probleme feststellt, so schreibt diese bitte in die Kommentare.
Vielen Dank

Dienstag, 30. Juli 2013

Swisscom Multicast im LAN

IP-Multicast

Wer Swisscom TV hat, stellt sich vielleicht die Frage welchen Switch man im LAN verwenden kann, damit das Fernsehen weiterhin ein Vergnügen bleibt. Wer sich diese Frage nicht stellt, der ist unter Umständen hier gelandet, weil das WLAN nicht funktioniert so lange man Swisscom TV schaut. Ziemlich sicher bist du über den Begriff Multicast oder IGMP Snooping gestossen...
Wie auch immer. Die Lösung oder Antwort ist relativ simpel. Hier versuche ich mit möglichst einfachen Worten, Multicast und IGMP im Bezug auf Swisscom TV zu erklären, damit jedermann mit einfachen Mitteln wieder Herr der Dinge wird.

"Kurzeinführung"

Es gibt verschiedene Methoden IP Daten zu übertragen. Die gängigste Methode nennt sich Unicast. Hier werden die Daten gezielt von Punkt A nach Punkt B gesendet und umgekehrt. Man könnte im übertragenem Sinne von einer Punkt zu Punkt Verbindung sprechen (auch wenn es im Internet über verschiedene Stationen geht). Im Allgemeinen ebenfalls bekannt ist die Broadcast Übertragung. Sicher kennt jeder das simultane Blinken aller Ports an einem Switch, wenn ein Gerät auf der Suche nach einem anderen oder nach gewissen Services ist. Beim Broadcast wird eine Nachricht an alle gesendet, zB. bei einem DHCP Request über IPv4. Da der DHCP Server noch nicht bekannt ist, wird in diesem Fall mal quasi in die Runde gerufen ob sich bitte ein solcher Server melden könnte.
Multicast ist ebenfalls eine Methode der Datenübertragung. Im Gegensatz zum Broadcast wo die Daten an alle gesendet wird und somit auch Ziele erreicht, welche eigentlich gar nicht daran interessiert sind, schränkt sich Multicast auf Empfänger bzw. Empfängergruppen ein welche explizit solchen Multicast Gruppen beitreten wollen oder beigetreten sind. Multicast ist also das Broadcast für interessierte Empfänger und schont somit das Netzwerk vor unnötigem Traffic.

Wie bei Broadcast muss der Sender seine Daten nur einmalig versenden. Die Vervielfältigung der Datenpakete auf einzelne Empfangsziele zB. IPTV Streams auf STB'en, findet dann jeweils nur bei den Routern und Switches statt. Würde man hier Unicast verwenden, so müsste für jede STB welche einen identischen Stream anschaut, nehmen wir mal die Tagesschau um halb acht an, eine separate Verbindung vom Server zur STB gemacht werden. Somit wäre IPTV in hoher Qualität und einer grossen Anzahl an Kunden gar nie möglich gewesen. Die Backbone sowie Server Infrastruktur wäre masselos überfordert. Die Kapazitäten auf dem Netz und die Fähigkeiten der Server und Software werden aber immer besser. So das ein grosser Teil der IPTV Streams nun nach und nach eigentlich in Unicast gesendet werden können. Somit ermöglichen sich auch ganz neue Services wie Replay TV. Was früher nur bei VoD der Fall war, ist bei Replay TV gar nicht anders zu lösen. Hier müssen die Streams in Unicast gesendet werden, da es praktisch unmöglich ist, dass 2 oder mehr Empfänger die genau gleiche Sendung mit dem genau gleichen Timestamp gleichzeitig anschauen, was die Anwendung von Multicast verunmöglicht. In einer Zukunft in der die STB'en  keine Harddisk mehr haben "könnten" und sämtliche Streams von der Cloud geliefert werden "würden", wird die Anzahl an Unicast Streams noch mehr zunehmen. Jeder Pausendruck, jede Aufnahme wird sofort als Unicast gesendet werden!
Nichts desto trotz bleibt Multicast ein wichtiges IPTV Mittel, um Bandbreite bei linearen TV Inhalten zu schonen.

Zur Steuerung und Organisation der der Multicast Gruppen wird das Netzwerkprotokoll IGMP verwendet. Im LAN melden die einzelnen Clients ihr Interesse an Multicast-Gruppen am sogenannten IGMP Proxy an oder wieder ab, sofern sie die Gruppe wieder verlassen möchten. Die Daten selber werden über die übliche Transportschicht abgewickelt. Im Falle von IPTV Streams zumeist als verschlüsselte UDP Pakete. Zumeist, weil ein Halunke wie Tux die unverschlüsselten Multicast Quellen nennen könnte, was er aber mit Garantie nicht macht :p so lange die Funktion noch gegeben ist. Danach könnte ich natürlich einen Nachtrags-Post schreiben... sofern es diese unverschlüsselten Streams auf dem BBCS Netz auch tatsächlich gibt :)

Damit Multicast vom Anfang bis zum Ende funktioniert, muss die ganze Kette IGMP fähig sein, also auch die Switches im LAN an welchen Swisscom TV Boxen hängen!

Komm zur Sache, wie ist das mit dem WLAN?

Jetzt könnte man natürlich fragen, was ich hier eigentlich labere? "Ich verwende seit Jahren einen Fr. 30.- Switch und habe keinerlei Probleme!"
Korrekt. Dies ist absolut möglich. Jeder Switch welcher Multicast nicht handeln kann, wandelt die Pakete in Broadcast um. Somit wird im Falle von Swisscom TV das ganze Netz mit IPTV Traffic "geflutet". Dies muss abgesehen von hässlichem Netzwerken und einem wie verrückt blinkendem Switch keinen grossen Einfluss haben. Hat man aber an solch einem gefluteten Switch einen Access Point in Betrieb, so kann der Traffic auch über dessen WLAN weiter verbreitet werden. Die im WLAN bereits schon knappe Bandbreite wird nun durch den eigentlich unangeforderten IPTV Traffic zugemüllt. Effekt ist, dass Wireless Clients keine oder nur eine stark eingeschränkte Bandbreite für den restlichen Traffic haben.

Die Lösung

Die Lösung ist einfach, verwende einen Switch welcher das IGMP Snooping korrekt handelt :)
Schaut man die Changelogs der Hersteller an und beobachtet die Probleme auf dem Markt, so scheint dies aber gar nicht so einfach zu sein. IGMP verwenden mittlerweile unzählige Anwendungen, die Hersteller scheinen so ihre liebe Mühe damit zu haben.
Im Falle von Swisscom TV ist die Lösung aber wirklich einfach. Mit ein klein wenig Stolz präsentiere ich die Netzwerk Verteiler Box von Swisscom, bekannt auch mit dem original Namen Netgear GS105E. Stolz bin ich ein wenig, weil Verantwortliche bei der Swisscom, nach diesem kleinen Thread in der Supportcommunity Kontakt zu mir aufnahmen und dieses Gerät tatsächlich ins Sortiment nahmen. Vermutlich hätten sie es früher oder später auch ohne diesen Thread gemacht. Ich gebe mir trotzdem den selbsternannten Titel " Godfather of the Network Distribution Box". Etwas Positives in der Zuckerbrot und Peitschen Beziehung welche ich mit der Swisscom pflege ;)

Mit dem Netgear GS105E war es erstmals möglich den IPTV Stream kostengünstig und mit Gigabit Speed zu handeln. Hast du dein LAN im Griff, ermöglicht dies in direkter Folge auch den Einsatz eigener Firewalls und Router mit einem IGMP Proxy wie ipfire, wrt oder pfsense um Swisscom TV sauber durchzuschleusen.

Die Konfiguration

Wer den Netgear GS105E via Swisscom Shop bestellt, bekommt schon seit längerer Zeit einen richtig vorkonfigurierten Switch. Bezieht man den Switch von einer anderen Quelle oder hat noch eine ältere Version muss diesen zunächst noch konfigurieren.
Dies geschieht bei der Netgear Prosafe Plus E Serie mit dem eigentlich unsäglichen Tool "Prosafe Plus Configuration Utility" . Dieses Tool und die jeweils aktuellste Firmware findet man auf dieser Seite.
Es empfiehlt sich hier die neueste Version zu verwenden.
Die eigentliche Konfiguration ist einfach und schnell gemacht. Unter System, Multicast, IGMP Snooping aktiviert man das IGMP Snooping. Deaktiviert das validieren des IGMPv3 Headers und das blockieren unbekannter Multicast Quellen, damit sich bei Multiroom Betrieb die Boxen mittels SSDP finden können.


Wer einen grösseren Switch als die 5 Port Variante braucht, kann sich mit derselben Konfiguration bei den Netgear Modellen 8-Port  GS108Ev2 und 16-Port GS116E bedienen.

Möchte man einen echten Smart Switch für relativ wenig Budget benutzen, kann man den Netgear GS108Tv2 oder GS716T verwenden.
Bei diesen Switches muss man zusätzlich zu den Prosafe Plus Versionen die Interfaces fürs IGMP Snooping aktivieren und da man die Möglichkeit schon hat, gleich noch das QoS auf DSCP stellen.





Als ebenfalls tauglich, sind die Switches der HP Pro Curve Serie 1910 und der SF/SG-300 Serie von Cisco Small Business, bekannt. 
Equipment welches ebenfalls IGMP Snooping für Swisscom TV macht, sind die Swisscom WLAN Magicbox und das Wireless Verbindungskit.
Weitere Ideen und Erfahrungen findet man in den Kommentaren des Schirmer-Blogs: http://www.schirmer-online.de/t-home/igmp-v3-switches/

Um mit Swisscom TV ein funktionierendes Netzwerk mit Switches zu haben, muss man wie im Falle der Netgear Prosafe Plus Serie nicht viel Geld ausgeben. Obendrein können die Switches noch für VLAN Konfigurationen gebraucht werden und besitzen die Funktion der Port Spiegelung für Monitoring Zwecken.

Für weitere Fragen bezüglich diesen Switches oder IGMP im Allgemeinen empfehle ich die Swisscom Support Community.

In dem Sinne: "Keep on switching"

Samstag, 6. Juli 2013

Swisscom SIP - Eigene Telefone an einem Swisscom ALL IP Anschluss verwenden

Swisscom SIP


Auch bei der Swisscom hält nun VoIP Einzug in die Haushalte. Bezieht man seine Services über einen Glasfaseranschluss, so wird die Sprache zwangsläufig mit IP übertragen, da hier die Fernspeisung der Telefonzentrale über die Kupferleitung fehlt. Aber auch Anschlüsse über Kupfer werden bei den Privatkunden mehr und mehr auf VoIP geschaltet. Einerseits sind die in die Jahre gekommenen Komponenten im End of Life, andererseits möchte man neue Dienste anbieten können und kann durch den Entfall der Telefonzentralen sogar noch eine Menge Geld sparen. Im Geschäftsumfeld ist die Swisscom mit ihrem Business Connect auf Kurs. Hier löst man die Business und Multiline Anschlüsse mittels Voice oder Trunk Channels ab.
VoIP/SIP wird also auch bei den Endkunden der Swisscom zunehmends zum Thema.

Provisioning - Plug and play

Damit VoIP Akzeptanz beim Endkunden findet, muss die Einrichtung genauso einfach wie früher sein, sprich einfachstes plug and play. Selbst hier gibt es genügend Hürden, da wir in der Schweiz eine kleine aber feine Sammlung an unterschiedlichen Steckdosen, Stecker und sogar Pinbelegungen geschaffen haben...
Anyway, nennen wir es trotzdem plug and play.
Natürlich soll VoIP auch mit der gleichen, schier unzerstörbaren Zuverlässigkeit der traditionellen Telefonie funktionieren. Komforteinbussen in Sachen Funktion soll es nicht geben.
Einfache Anforderungen die ein Kunde stellt und auch stellen darf.
Aus meiner Sicht bringt man aktuell 2 der 3 hier genannten Gründe hin:

Komfort-Funktionen und VoIP ist so eine Sache für sich. Obwohl IP, obwohl also neu und fancy, gibt es doch einige Komfortfunktionen welche man mit VoIP nicht hat. Zweifelsohne ergeben sich dafür ganz andere Dimensionen und Möglichkeiten. Trotzdem hinkt man in diesem Bereich noch eine Zeit lang hinten nach.
Kleines Beispiel wäre das IP Telefon Rousseau der Swisscom. IP, neu, Cat-Iq 2.0 und vieles mehr.Trotzdem, ein Bruch, scheinbar aus der Steinzeit entkommen, welchen ich eigentlich niemanden empfehlen mag. Wers nicht glaubt, kann ja mal mindestens Fr. 189.- für den Kauf eines Handapparats mit Basisstation ausgeben. Zumindest Swissvoice wird froh sein, mit der Swisscom wenigstens einen Abnehmer gefunden zu haben...
IT und Telefonie müssen sich in vielen Bereichen erst noch finden.

Eine einfache Einrichtung und Zuverlässigkeit hingegen bringt man im Privatkundenbereich mit der automatischen Provisionierung zu Stande. Provisionierung bedeutet hier, dass Dienste und Services automatisch oder nach einem Login bereitgestellt werden. Im Falle von Swisscom VoIP über All IP, die SIP Zugangsdaten welche auf die Voice Ports der Router konfiguriert werden oder die automatische Anmeldung des IP Telefons Rousseau.  Provisionierung bedeutet aber idR. auch, das man die eigentlichen Zugangsdaten nicht mehr zu sehen bekommt. Bedeutet aber auch einen Schutz der Backend Systeme, sei es vor falschen Kundenkonfigurationen oder Geräten welche sich per se oder durch falsche Parameter nicht innerhalb der Normen bewegen.

Da es durch die Angebotsbedingungen von Business Connect verboten ist, werde ich keine Anleitung zur Konfiguration im Falle von Business Connect geben. Wer eine Anleitung dazu braucht, sollte sich imho sowieso eine andere Beschäftigung suchen...

Auszug aus den Angebotsbedingungen zu Business Connect:

3.1 Technische Voraussetzungen / Geräte 
Allgemein 
...
Es dürfen nur die von Swisscom empfohlenen bzw. frei gegebenen 
IP-Endgeräten, PBX-Anlagen und ATA (nachstehend „Geräte“) eingesetzt 
werden. 
  • Die empfohlenen IP Endgeräte sind speziell auf Business Connect abgestimmt. 
  • IP PBX-Anlagen können nur in den Business Connect Verbund integriert werden, wenn das betreffende Modell von Swisscom für den Einsatz getestet, geprüft und freigegeben worden ist
  • Der ATA ermöglicht den Anschluss analoger Endgeräte an Business Connect. 
Einsatz nicht empfohlener oder freigegebener Geräte 

Der Einsatz nicht empfohlener bzw. nicht freigegebener Geräte ist nicht 
gestattet. Setzt der Kunde nicht empfohlene bzw. nicht freigegebene 
Geräte oder Gerätekonfigurationen ein, 
  • übernimmt Swisscom keine Garantie dafür, dass sämtliche Leistungsmerkmale von Business Connect einwandfrei funktionieren 
  • kann Swisscom für das Gesamtsystem keinen Support erbringen
  • behält sich Swisscom vor, die Leistungserbringung ohne Vorankündigung auszusetzen und/oder Business Connect per sofort aus wichtigem Grund zu kündigen
  • haftet der Kunde für daraus entstehende Schäden. 

Swisscom RES ALL IP Credentials

Nun gut, bei Swisscom Privatkundenanschlüssen gibt es noch keine solchen Angebotsbedingungen.
Da aber Business Connect sowie All IP VoIP über IMS und die Broadsoft Centrex abgewickelt werden, sollte man schon nicht einfach drauf losschiessen. Folgende Erklärungen dienen nur der Veranschaulichung.
Es ist bei Missbrauch also mit Massnahmen durch die Swisscom zu rechnen.

Voraussetzung erschaffen

Dieser Abschnitt ist überholt. Für die Centro Grande Router von ADB/Pirelli, existiert für die Firmware Generation 6.x.x eine einfachere Methode ohne Downgrade. Dafür benötigt man nur einen kleinen Dreizeiler in der CLI.

Startet eine Telnet oder SSH Session auf euren Router, meldet euch als admin an und gebt folgende Befehle ein:

configure terminal
cli-authentication V0iPcon7ro1!


show voip


Seit dem Firmwareupdate auf Version 6.02.x bei ADB/Pirelli sowie 9.x.x bei Motorola ist mir keine Methode des Extrahieren der SIP Credentials bekannt. Wer Methoden kennt, darf sich hier bei mir gerne melden :)

Für die Motorola/Arris Router gibt es einen eigenen Beitrag:
http://www.tuxone.ch/2014/05/swisscom-sip-zugangsdaten-auslesen_3.html

Beim ADB/Pirelli Router gibt es zum Glück noch den Trick mit dem provisorischem Downgrade :)
Zuerst stellt man sicher das der mit einer aktuellen Firmware ausgerüstet ist und der Internetanschluss provisioniert ist. Das Pairing zwischen Router MAC und Access hat also stattgefunden. Wer nicht sicher ist, besucht mit www.swisscom.ch/access und drückt auf Jetzt starten. Falls noch kein Pairing stattgefunden haben sollte, müsste man jetzt die Seriennummer eingeben oder einen Login durchführen.




Jetzt ist es an der Zeit den DSL Stecker zu ziehen und einen Routerdowngrade gemäss Anleitung vorzunehmen. Anzumerken ist, dass man im Gegensatz zur Anleitung das Admin Gui nicht freischalten muss.

Provisioning abfangen

Nach dem hoffentlich erfolgreichem Downgrade, gilt es die Situation auf dem Router zu prüfen.
Ist auch nach einem Reboot noch tatsächlich die alte Firmware geladen? Gut. Dann müssen jetzt die Werkseinstellungen des Router hergestellt werden. Dies erledigt man am einfachsten via Webinterface direkt auf dem Router. Ist auch danach noch die alte Firmware geladen wird es spannend.
Jetzt ist der Zeitpunkt um das DSL , bzw, Fiber Kabel wieder zu stecken.
Der Router wird innerhalb kürzester Zeit Kontakt mit dem Provisionierungsserver aufnehmen. Hat man Glück, wird dieser zuerst mal die Konfiguration übermitteln. Dabei gilt es die LEDs des Routers zu beobachten. Sobald das WLAN Symbol leuchtet (sofern WLAN im KC aktiviert ist) und der Telefonhörer rot leuchtet, muss man das Access Kabel wieder aus dem Router ziehen. Die Credentials sollten übermittelt aber noch nicht registriert sein und der Router noch auf dem alten Softwarestand stehen.




Zugangsdaten extrahieren

Hier schreibe ich grundsätzlich nichts neues. Der Ursprung vieler oder fast aller Anleitungen ist mir aber bekannt... ;)
Mittels http://192.168.1.1/rg_conf.cgi startet man den Download der Router Konfigurationsdatei.
In dieser sind auch die SIP Zugangsdaten enthalten.
Man kann die Datei mit einen gewöhnlichen Editor öffnen und nach den 2 SIP Linien die konfiguriert wurden suchen. Am einfachsten sucht man mittels Funktion des Editors nach der Nutzerkennung welchen man im Webinterface sieht.
Dieser steht innerhalb des folgenden Absatzes.

(line
      (0
        (enabled(1))
        (id(NUTZERKENNUNG))


Ebenfalls benötigt man noch den Autorisierungsnamen:

(proxy
          (auth_name(AUTHNAME@swisscom.ch))

und das gleich darunterliegende , noch maskierte Passwort.

(auth_password(&khka&%&zuuilm&7(&6nilöö))

Dieses Passwort kann man mit dem bekannten Online Tool demaskieren: http://www.zibri.org/2009/11/obfuscation-will-never-work.html

Das Gleiche kann, man noch mit der Linie 2 erledigen.

Nun hat man folgende Daten erhalten.
Nutzungskennung
Passwort
und der sogenannte Autorisierungsname.
Jetzt muss man nur noch wissen, dass die Domain swisscom.ch lautet und man bei der nomadischen Nutzung zB. im Mobilen Netz den Outbound Proxy : bc1.ims.swisscom.ch
verwenden muss, Port 5060 und UDP.
Alternativ funktioniert auch bc2.ims.swisscom.ch, Swissscom hat ja 2 Centrex Anlagen :)

Den Router kann man danach wieder an den Access schliessen. Er muss sich jetzt auch das neuste Update aufspielen, damit die Voice Linien via Router genutzt werden können...

Weitere Informationen zu den SIP Credentials findet man in diesem Zusatzartikel: http://www.tuxone.ch/2013/11/geanderte-sip-credentials-fur-die.html


SIP Credentials verwenden


Mit diesen Angaben lassen sich die SIP Credentials grundsätzlich nutzen. Erwähnt sei an dieser Stelle zB. die kostenpflichtige Android SIP Applikation von Bria, aber auch das in Android integrierte Internettelefon funktioniert.
Hier entsprechende Screenshots bezüglich der Konfiguration am Beispiel der Bria App.































Ich weise darauf hin, dass sämtliche Konfigurationen am Router und oder die Verwendung der SIP Credentials auf eigene Gefahr und Verantwortung geschieht. Weiter werde ich grundsätzlich weder  hier noch mittels E-Mail Support leisten. Supportanfragen bitte via Swisscom Supportcommunity.
Sämtliche Zugangsdaten und Erkenntnisse sind verantwortungsbewusst zu gebrauchen um Schäden in eigener Sache (zB. Diebstahl der SIP Credentials) oder an der Infrastruktur von Swisscom zu vermeiden.

Vielen Dank