Donnerstag, 18. Juni 2015

What you see is what you get?

Wingo: What you see is what you get

1.April 2015. Wingo tritt mit ihrem neuen Produkt an die Öffentlichkeit.
1.April mit Absicht. Die sozialen Medien füllen sich mit Gesprächen zum neuen Produkt. Ist es wahr oder gar ein Scherz?
Mittlerweile wissen wir, es war definitiv kein Scherz, zumindest gibt es das Produkt zu kaufen. 2 1/2 Monate sind ins Land gestrichen. Die ersten Lobeshymnen mittlerweile schon längst verhallt.
Zeit dieses Produkt etwas genauer anzuschauen.

Was ist Wingo?

my Wingo Kundencenter
Wingo bietet für CHF 75.- pro Monat einen Internet Anschluss mit 250Mbit/s Down- und 25Mbit/s Upload-Geschwindigkeit und zwar buchbar nur über das ftth Netz.
Zu diesem Zeitpunkt gab es bei den Swisscom Vivo Angeboten noch keine symmetrische Geschwindigkeit und auch das Swisscom Internet 250 war noch nicht geboren.
Wingo wurde als Produkt für den digital affinen Markt entwickelt. Vorwiegend Junge Personen welche einfach einen Internet-Anschluss brauchen und sich meistens selber zu helfen wissen oder bei technischen Problemen online Support via Foren oder dem Freundeskreis suchen.


CHF 75.-  pro Monat sind im Vergleich zu den sonstigen Swisscom Produkten ziemlich preiswert. Vergleicht man das Angebot aber mit Fiber 7, für CHF 777.- pro Jahr und einer Geschwindigkeit von 1Gbit/s symmetrisch, allerdings immer noch ein rechter Batzen, insbesondere für das was man wirklich erhält...
Wingo kann so gesehen keine Alternative zu Fiber 7 sein. Vielmehr hat man mit diesem Produkt eher jüngere Cablecom oder Sunrise Kunden im Visier.
Gegen Fiber7 selber hat Swisscom nun ihre Vivo Angebote symmetrisch geschaltet. Auch wenn diese Angebote teurer sind, ist der Faktor Swisscom TV als Zugpferd, ganz klar der Gewinner.

Zusatz +TV

Gemäss Trends konsumieren immer mehr Personen TV Angebote nur noch via Internet. Falls ein Wingo Kunde trotzdem noch ein TV Angebot wünscht, kann er dies für CHF 14.- im Monat zubuchen.
  • Dabei werden:150 Sender angeboten, 50 davon in HD
  • Ist die Reihenfolge der Sender frei konfigurierbar
  • gibt es einen Online Speicher von 100h
    • welcher parallele Aufnahmen ermöglicht
    • sowie die Serienaufnahme
  • Live Pause von 60min



Das Angebot sowie der Aufbau ist im Grundsatz ähnlich zu Swisscom TV 2.0 light. Hier gilt ganz klar "what you see is what you get" Mehr als das was man sieht, gibt es effektiv nicht. Es ist nicht möglich weitere Zusatzpakete zu buchen.


Aus technischer Sicht, ist das alles sehr ähnlich zur TV 2.0 Plattform. So weiss man ja auch, dass Wingo TV quasi die Alpha Testplattform zu TV 2.0 war.















Zusatz Fix

Beim Angebot dabei, ist bereits ein Festnetzanschluss, quasi ohne Grundgebühr. Dabei erhält oder protiert man eine Rufnummer. Das Telefon wird direkt an die analogen Anschlüsse der Internet-Box von Wingo angeschlossen.
Die Verrechnung erfolgt gemäss Nutzung. Der Minutentarif startet ab CHF 0.05 pro Minute.
Pay as you go!

What you really get

Gemäss Wingo sind die Produkte einfach in der Installation und der Anwendung.
Weniger ist mehr. Die Produkte verstehen sich als Plug and play. Es ist keine individuellen Konfiguration nötig und auch nicht vorgesehen!

Im folgenden habe ich also einige technische Details aufgelistet, um einem digital affine seine Möglichkeiten mit Wingo aufzuzeigen.
Sämtliche Informationen wurden mir von Wingo direkt zur Verfügung gestellt. Zudem wurde mir die Möglichkeit eines Probeanschlusses angeboten. Dies konnte ich mangels ftth Anschluss bei mir nicht annehmen.

Fact Sheet Internet/Internet-Box

Wingo wird mit einer Internet-Box geliefert, welche auf der gleichen Hardware basiert wie die Internet-Box-Plus vom Mutterkonzern Swisscom. Zumindest vorläufig wird Wingo diese Hardware verwenden. Ich vermute das man in Zukunft für diese Zwecke, sobald diese zur Verfügung steht, auf eine einfachere Version wechselt. ;) Trotz dieser Internet-Box ist es aber nicht möglich, irgendwelche Konfigurationen am Router vorzunehmen. Die WLAN Einstellungen kommen somit vorkonfiguriert. Später solle es zumindest möglich sein diese im Kundencenter zu ändern. Aktuell ist auch das noch nicht möglich.

Als digital affine ist es zudem nicht möglich Portweiterleitungen auf dem Router zu konfigurieren. Kurz gesagt, es gibt keine Möglichkeit auch nur irgendeine vorstellbare Änderung an den Einstellungen vorzunehmen.
Auch das Festnetztelefon lässt sich effektiv nur an die analogen Ports des Routers anschliessen. Der DECT Teil der Box steht nicht zur Verfügung.
Trostpflaster bezüglich Portweiterleitungen. Der Router unterstützt UPnP. ;) Das lässt sich leider nicht deaktivieren. Die IPv4 welche man erhält ist auch keine echte öffentliche Adresse. Die öffentliche Adresse wird auf mehrere Kunden aufgeteilt. Man verwendet dazu das sogenannte NAT444. Dies wird auch schon bei Einwahl Produkten der Swisscom verwendet. Logisch das dabei Portweiterleitungen für IPv4 auch gar keinen Sinn machen.
Es ist mir nicht klar ob so ein Produkt einem Online Gamer Spass macht. Weitere "kleine" Einschränkung findet man unter diesem Link aufgelistet. Gemäss Wingo, brauch ein digital affine mit einem Fiber Anschluss, dass Eine oder Andere davon nicht :D
Aus meiner Sicht, hat somit der Swisscom Konzern kein eigentliches Produkt für Tech Freaks.
Wingo ist in dieser Form so keine echte Alternative zu den Swisscom Produkten selber. Was man wohl auch bewusst so gewählt hat. Schade, denn bei Swisscom selber bastelt man seit 2 Jahren an der Internet-Box rum, welche eine sehr abgespeckte Kopie einer Fritzbox darstellt, um zumindest die einfachen Anwender ruhig zu stellen. Für Tech Freaks aber gibt es bis dato aber leider keine transparente Schnittstelle.

Daten Internet-Box

  • Interfaces
    • WAN Gigabit optisches Interface, 1000Base-BX SFP
    • xDSL mit Support für VDSL2(Vectoring), VDSL2, ADSL2+, ADSL (Wingo ist nur über ftth erhältlich)
    • LAN: 4x Gigabit Ethernet Ports
    • USB: Nur laden
  • Wireless LAN
    • 2,4GHz 802.11n, 3x3 MIMO
    • 5GHz 802.11ac, 3x3 MIMO
    • Sicherheit: WPA2-AES
  • Routing & Switching
    • 1 Gbit/s nominal (800Mbit/s minimaler Datendurchsatz von WAN zu LAN)
    • Dynamisches NAT mit UPnP-IGD und ALG Support
    • QoS
    • Multicast (IGMP Proxy und Snooping)
    • IPv6 fähig
  • VoIP
    • Support für G.722, G.711 und G.729
    • 2xFXS Ports
What you see is what you get?
Was haltet ihr davon, was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Gerne freue ich mich über euer Feedback.

Gruss Tx0

Freitag, 1. Mai 2015

Swisscom Internet-Box App Release 3

Freigabe Release 3 der Internet-Box App


Bild, itunes Store apple (Swisscom)


Ab dem Abend vom 30. April 2015 (iOS) und dem 1. Mai 2015, im Verlaufe des Tages (Android), ist eine neue Internet-Box App Version verfügbar.




Damit kommt ein neues spannendes Feature, die "Telefonie-Funktion". Zudem erhält die App ein Face-Lift. Telefonie-Funktion

Mit der neuen Telefonie-Funktion der Internet-Box App, können zuhause im Heimnetz Festnetzanrufe bequem über die App empfangen und getätigt werden. Die App verhält sich dabei wie ein zusätzliches IP-Festnetztelefon (Handset).





Wichtig
Der Kunde muss Festnetztelefonie IP aufgeschaltet haben, um die Funktion nutzen zu können.
Die Funktion muss einmalig eingerichtet werden (bequem über App mittels Router admin-Passwort).
Die App muss im Hintergrund geöffnet sein, um eingehende Anrufe mit der App zu empfangen.
Es können max. 12 Apps mit derselben Festnetznummer registriert werden.

Hauptunterschied zu iO/iO@Home
Kunde kann die Telefonie-Funktion der Internet-Box App nur Zuhause im Heimnetz verwenden. (Anm. Tux, evtl via VPN auch von extern, muss geprüft werden)
Die Internet-Box App verhält sich wie ein zusätzliches IP-Festnetztelefon (Handset).
Mit iO/iO@Home kann der Kunde Festnetzanrufe auch unterwegs empfangen und tätigen.


Neues Design
Zudem wurde die App umgestaltet, so dass die Hauptfunktionen noch schneller via Startbildschirm aufrufbar sind.




Neue Funktionen von Version 3.0.1


Die Aktualisierung umfasst folgende neue Funktion:
- Festnetzanrufe zuhause im WLAN bequem über die App tätigen und annehmen
- Neues Design

Mittwoch, 15. April 2015

Präsentation Multimediasysteme

Anbei eine kleine Präsentation zu Multimedianstallationen, anlässlich einer kleiner Vorführung.


Montag, 30. März 2015

Internet-Box Plus Release 6

Update für die Internet-Box

Swisscom hat mit dem Rollout der aktuellen 6er Firmware für ihre Endkunden begonnen.
Über 200'000 Internet Boxen (was +/- einem Drittel aller Centro Grande ADB entspricht), sollen so bis zum 30.April automatisch upgedatet werden.
Wer das Update schon jetzt auf sicher beziehen will, kann dies über die offizielle Hilfeseite der Swisscom machen: https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loesung/firmware-aktualisierungen-fuer-ihre-internet-box.html
Dabei sollte dringendst die Updateanleitung auf der Hilfeseite beachtet werden.

Die aktuelle Version hat die Nummer: 06.01.10 / 06.01.24
Folgende Änderungen sind enthalten:

Router Firmware (06.01.10):
Telefonanrufliste im Webportal der Internet-Box ersichtlich
Neu können 3 HD Telefonate parallel geführt werden über DECT (Für Festnetztelefonie IP Kunden mit einer Multiline Option)
Behebung eines Problems, dass Geräte im Netzwerk nicht erreichbar sind, bei Verwendung eines zusätzlichen WLAN Access Points
Erkennung von IP-Adresse Konflikten und Anzeige auf dem Display und im Webportal
Der zentrale Speicher erhält neu eine IP Adresse aus dem DHCP Bereich
40 MHz Option für das 2.4 GHz WLAN
Aktualisierung der Treiber für bessere Stabilität
WLAN Optimierungen
Die Kinderschutzfunktion unterbricht nun noch zuverlässiger die Internet Verbindung der gewählten Geräte
Verbesserungen zur Festnetztelefonie IP
Diverse weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen


Applikations Firmware (06.01.24):
Neue VPN Server Funktion zur Verbindung von mobilen Geräten ins Heimnetz (von unterwegs)
Neue dynamische DNS Funktion von Swisscom zur Verknüpfung der IP Adrese mit einer URL wie *.internet-box.ch.
Neuer App-Style für den Applikations-Teil im Webportal
Möglichkeit zum Passwortschutz für den zentralen Speicher
Angeschlossene USB-Festplatten schalten bei Nichtgebrauch in den Stromspar-Modus
Diverse weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen



Tux0ne hatte die Möglichkeit die Entwicklung dieser Firmware zu begleiten und einige Vorabversionen zu testen. Und hey, das sogar mal offiziell. Richtig, wird und würde die Situation nicht ändern, versprochen :)

Hier die Eindrücke zu den wichtigsten Neuerungen.

Dynamische DNS Funktion


Swisscom bietet mit der Internet-Box und dem Applikationsteil nun auch einen eigenen dynamischen DNS Service an.
Da die Swisscom die Pflege der sonstigen DDNS Services in ihren Router sträflich vernachlässigt und ein grosser Teil ihrer Kunden mit dem einrichten eines DDNS Services gar überfordert sind, ist die Swisscom Lösung sehr einfach aufgebaut.

Der Dienst wird über die Applikation selber direkt in der Internet-Box eingerichtet. Es ist möglich ein DNS Name mit der Domain .internet-box.ch anzugeben. Eine Übersicht der vergebenen oder freien Namen gibt es nicht. Ist der Name besetzt, wird dies angegeben und man muss es mit einem anderen Namen versuchen. So schlimm wie es mit freien Mail Adressen von Hotmail oder Gmail ist, ist die Situation aktuell aber noch nicht ;) Trotzdem. Adressen wie 1a oä werden oder sind natürlich schnell mal weg.

Für Amateure eine einfache, gute und günstige Lösung, da im Abo- und Hardwarepreis quasi schon enthalten, "Pro's" werden den Dienst allenfalls als CNAME Eintrag zu verwenden wissen.
Weitere Infos zum Service hier direkt von Swisscom:
https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loesung/netzwerkeinstellungen.tab-dyndns.html


VPN-Server

Auch dies eine Funktion welche sich viele aus dem FritzBox Lager gewünscht haben. Hier ist sie.
Natürlich ist auch die VPN Funktionalität so gehalten das sie jeder anwenden kann.
Man aktiviert die Funktion im Router, vergibt einen Benutzernamen und ein PSK.
Danach ist nur noch der Client einzurichten. Mit dem DDNS Dienst der Swisscom ist sogar der einfach Zugriff mittels DNS möglich.
Anleitungen wie man die Clients einrichtet hat Swisscom bereits vorbildlich beschrieben:
https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loesung/vpn-server.html

Etwas unglücklich halte ich die Beschreibung das mit Windows Clients die VPN Verbindung nicht benutzt werden können. Können sie schon und Swisscom verlinkt auch selber auf die Lösung. Das NAT Problem muss über die Registry gelöst werden. http://support.microsoft.com/de-de/kb/926179/de

So einfach die Swisscom Lösung auch ist, so hat sie aber auch einige Nachteile:
Durch die Verwendung von L2TP-IPSEC benutzt man hier zwar den de facto Standard im Business. Wenn man bei VPN überhaupt von einem Standard sprechen kann. Das Problem ist das diese Verbindungen aus manchen Firmennetzen nicht möglich ist.
Tipp von Tux0ne. Vergebt eurem Netzwerk eine andere IP als das Default Netz 192.168.1.0/24 so zB. 192.168.101.0/24. Glaubt mir. Auch wenn es mit dem Default Netz oftmals funktioniert. Die paar % wo es eben nicht geht, zB. wenn ihr Einstellungen an eurem Router vornehmen möchtet, behebt ihr mit dieser Massnahme.
Des weiteren ist es leider nur möglich einen Benutzer einzurichten und damit auch nur gleichzeitig eine Verbindung ins Netzwerk zu erstellen.
Ein NET to NET VPN ist mit diesem Server ebenfalls nicht möglich. Unterstützt wird nur Client to Server.
Zugegeben, Einschränkungen, die für die Klientel der Swisscom, welche diesen Router so aktiv brauchen, wohl eher nicht so ins Gewicht fallen.

Applikation

Noch nicht freigegeben ist die neue Applikation für die Smartphones um weitere Funktionen der Internet-Box zu gebrauchen.
Namentlich natürlich die Telefonie Funktion welche das Smartphone zu einem Haustelefon verwandeln, zumindest solange man im heimischen WLAN ist.
Tux0ne hat auch diese Funktion schon getestet. Zumindest bis das erste Gespräch eben nicht im heimischen WLAN geführt wurde. Das hat nicht lange gedauert ;) Danach war es für mich nicht mehr interessant.

Fazit

Es ist schön das Swisscom auf die einfachen Wünsche ihrer Kunden eingeht.
Sicherlich bestehen noch weitere Möglichkeiten das Gerät voranzubringen und mit zusätzlichen Swisscom Services zu verknüpfen. Denkbar wäre eine Cloud Integration für die Swisscom eigene Lösung (bei der Docsafe nur der erste Part ist) und oder eine Verbindung mit dem Smart Home.

Schön wäre es aber auch wenn sie die Swisscom den Kunden öffnen würde welche solche Services nach ihrer Wahl selber verwenden. So steht nicht jeder Kunde auf einen Citroen Cactus, auch wenn es scheinbar einen zufriedenen Markt für so etwas gibt ;)

Sonntag, 1. März 2015

Routerzwang - Eine Rechtfertigung lässt sich immer finden

Routerzwang - Ein Grundsatz entgegen tuxone.ch


Angeregt durch die aktuellen Diskussionen auf heise, steigerlegal.ch, PC Tipp und den daraus folgenden Diskussionen in den Foren, schreibe ich in diesem Artikel den Standpunkt von tuxone.ch.

tuxone.ch entstand aus dem Gedanken, jedem der interessiert ist, Ideen, Anregungen und Lösungen zu Problemen im Zusammenhang von Providerprodukten, namentlich und hauptsächlich der Swisscom zu geben. All dies an einem konsentierten Ort.
So konnte in den wenigen Jahren, mit Hilfe von einigen wenigen geschätzen Anderen, deren Input und Wissen genutzt werden, um einen relativ grossen Wissenspool zu erarbeiten.
Hier ein kleines Resümee:

- Jeder der möchte kann sich hier know-how einholen wie Swisscom TV über eine Firewall funktioniert oder wie die Streams im LAN zu managen sind.
- Das Senden der E-Mails wurden in diesem Artikel erklärt.
- Grundsätzliche Einstellungen zum Routing der Motorola/Netopia sowie der Centro Router wurden erklärt.
-Die Verwendung der Swisscom-SIP Zugangsdaten wurde diverse Male durch genommen.

Viele Themen entstanden aus dem Wunsch Produkte zu verwenden die der Provider nicht bietet oder einen Netzaufbau zu ermöglichen der heute noch von den Meisten nicht wirklich verstanden aber oft erwünscht wird.
Dieses Wissen wird teilweise vom Swisscom Support selber und in vielen Beiträgen der Swisscom Community direkt oder indirekt verwendet.
Somit muss Tux0ne in den Foren gar nicht immer Online sein um zu sehen das dieses Wissen auch so verwendet wird oder verwendet werden könnte ;)

Es ist also schon fast meine Pflicht den Standpunkt von mir klarzulegen und hoffentlich einen kleinen Stein ins Rollen zu bringen.

Routerzwang durch Access Technologie?

Kann eine Technologie zu einem Routerzwang führen?
Es ist eigentlich noch nicht so lange her da wurde von manchen die Verwendung von VDSL als quasi Routerzwang angesehen. Obwohl es gerade zu Zeiten der Netopia/Motorola Router wenig Alternativen gab, wäre es lächerlich diese Technologie als Routerzwang anzusehen. Nur weil es wenig Routeralternativen gab, kann der Provider nicht schuldig gesprochen werden.
Mit der Einführung von Vectoring, ftth und g-fast kann das alles tatsächlich differenzierter betrachtet werden.
Mit dem BBCS Netz von Swisscom Wholesales verfügt die Swisscom über eine Firma welche grundsätzlich das Datennetz für die Swisscom und anderen Kunden zur Verfügung stellt.
Routerzwang hier bedeutet:
  • Vectoring: Obwohl gewisse andere Router Vectoring fähig sind und auch eine entsprechende Zertifizierung kein Problem wäre, schaltet Swisscom Vectoring nur für ihre Router und Kunden frei. --> Routerzwang
  • ftth, VDSL auf WARP: Damit ein Router eine IP beziehen kann muss eine DHCP Option verwendet werden. Diese Option wurde von Kunden selber ermittelt, wurde von Swisscom aber nie offiziell freigegeben oder ihren Kunden ausgehändigt. --> Routerzwang durch nicht dokumentierte "Zugangsdaten"
  • Zugangsdaten allgemein: Allgemein sind die Zugangsdaten für die entsprechende Technologie und dem Produkt teilweise schlecht bis gar nicht dokumentiert. Auch hier müssen sich die Kunden selber zu helfen wissen. In den Communities findet man dazu viele Beiträge.

Routerzwang durch Services

Swisscom TV

Ich mag mich noch erinnern :) Mit der Einführung von Swisscom TV (Bluewin TV) war der Aufschrei relativ gross. Eine neue Access Technologie und ein TV das scheinbar nur mit dem Swisscom Router funktioniert.
Ähnlich wie bei der Access Technologie kann auch bei einem Service der Provider eigentlich nicht schuldig gesprochen werden sofern dieser "Standards" (IGMP) verwendet.
Zugegeben es dauerte relativ lange bis das Wissen, wie man Swisscom TV auch ohne Router der Swisscom verwenden konnte Allgemeingut wurde. Noch etwas länger bis man ohne grosse Kosten eine LAN Verkabelung ohne dezidierte Leitungen für die TV Boxen hin bekam.
Ein Gut der Communities, trotzdem sehe ich Swisscom TV nicht als Grund für einen Routerzwang.

IP Telefonie

Ganz anderst sehe ich es bei der IP Telefonie. Natürlich. Wieso postet tuxone.ch immer wieder Methoden wie man IP Telefonie ohne Swisscom Router verwenden kann? Weil die Situation  heute einfach nicht korrekt ist!
Swisscom führ zB. Qualitätsgründe auf warum die Zugangsdaten nicht veröffentlicht werden. Trotzdem arbeit auch die Swisscom IP Telefonie mit SIP. Ein Standardprotokoll mit dem bereits lange Erfahrung gesammelt wurde. Was würdet ihr sagen wenn man Mails ab sofort nur noch mit dem Swisscom Webmail versenden könnte? Die Qualität ist ein absurder Vorwand.
Thema Sicherheit: Wie Swisscom-Sprecher Olaf Schulze auf Anfrage von PCtipp erklärt, seien es vor allem Sicherheitsgründe, die den Fernmelder dazu bewegen, auf eine Herausgabe der SIP Credentials zu verzichten. So sieht er eine Missbrauchs- und Betrugsgefahr. «SIP Credentials sind grundsätzlich auf allen Geräten einsetzbar. Werden bewusst oder unbewusst diese Credentials an Dritte weitergeleitet, kann der Account des Kunden missbraucht werden», argumentiert Schulze. Frei am Markt erhältliche Router, respektive Endgeräte seien darüber hinaus ein leichtes Ziel für Hacker. «Mit den aus diesen Geräten entwendeten Kundendaten kann der Hacker innert kürzester Zeit grossen Schaden anrichten», meint er.
Ja klar ist Sicherheit ein grosses Thema. Nur Security through obscurity hat noch nie ewig funktioniert. So nebenbei können die Swisscom Router auch nicht gerade so sicher sein wenn dieser Blog immer wieder Methoden aufgezeigt hat? BTW. Wer jetzt meint mit der Generation Internet-Box sei alles sicherer. Es wird herrlich sein dies zu widerlegen :D
Besser die Swisscom würde in ihrem Netz eine Detektion aufbauen und so ihre Kunden schützen.
So ähnlich wie diese Idee: http://labs.swisscom.ch/t5/Ideen/Highspender-Schutz/idi-p/316373
Das man in den labs so banale Ideen wie die Freigabe der SIP Zugangsdaten einreichen muss und diese grossen Anklang finden, zeigt in welch trauriger Welt wir hier leben.

Übrigens: Swisscom hat einen grossen Stamm an Kunden welcher historisch und über die Grundversorgung aufgebaut wurde. Indem man diese Kunden an seine Produkte bindet (Thema IP Telefonie und ihre Geräte) wird die ganze freie Marktwirtschaft so nebenbei übergangen. Praktisch nicht? Darf man so was?

Schlechte Hardware, gute Hardware

Aus den Diskussionen lese ich das sich viele Kunden vor allem wegen schlechter Hardware im Bezug auf die Centro Router bevormundet fühlen. Gut die Centro Router sind wirklich in die Jahre gekommen. Trotzdem, dies sollte man nicht als Grund für den ganzen Unmut anführen.
Swisscom kann als Lösung die Internet-Box anbieten, zudem werden auch die Centro Router bald mal nicht mehr neu verkauft werden.
Soll der Routerzwang durch den Provider legitimiert werden nur weil er mal halbwegs aktuelle Hardware zur Verfügung stellt und so langsam Services integriert welche andere schon seit X Jahren mit besserer Hard- und Software selber verwenden?
NEIN! Das wäre wohl das Wunschdenken der Swisscom. Ob die Hard- und Software gut oder schlecht ist. Jeder soll selber entscheiden können welches Gerät er verwenden möchte.

Routerzwang durch besseren Support

Immer wieder wird das Support Argument angeführt. Soll dem Kunden ein Router aufgezwungen werden welcher nur eingeschränkt Funktionen bietet welche vom Provider auch "supportet" werden?
Swisscom hat einen guten Ruf im Support, welchen ich selber nicht immer teilen kann ;)
Trotzdem ist es sicher nicht im Interesse der Swisscom das sie Zeit auf den Support von Usern aufwendet welche ihr iPhone wieder mal nicht mit dem WLAN verbinden können.
Dazu hat die Swisscom einiges in Selfcare Tools investiert. Engagiert sich bei Plattformen wie Mila. Beruft sich auf den Support der Community oder dem kostenpflichtigen My Service.
Also, wer es noch nicht gemerkt hat. Swisscom hat den reellen Support im Bezug auf die wachsende Vielfalt reduziert. Produkte wie Mobile ID und Docsafe werden de facto nur noch online supportet.
Sollte es mal nötig sein, dass auf der Hardware ein Problem ist, kann der Support, ob kostenpflichtig oder nicht, Remote auf den Router zugreifen. Dabei ist es sogar möglich zu sehen welche Geräte an welchem Port des Router stecken inkl. MAC, Hostname usw. Dadurch kann das Netzwerk des Kunden genauestens gemappt werden. Des weiteren haben Entwickler auf die Geräte Zugriff, im Falle der Internet-Box sind das Leute aus Polen und oder Frankreich. Natürlich geschieht dies nur mit dem Einverständnis des Kunden. Nur muss der Kunde dazu nichts akzeptieren oder freischalten, es existiert kein opt-out.
In Zeiten nach Snowden gibt das nun halt so manchem zu Denken.
Bin ich also gezwungen euren Router zu verwenden aus Gründen die der freie Bürger eigentlich nicht haben will?
Es gibt viele die sind mit dem Swisscom Equipment bestens bedient. Es gibt viele die wollen und brauchen die Funktionen die dahinter stecken aber gar nicht. Soll man also zu einem Router gezwungen werden nur weil es ein könnte das ein Kunde Einstellungen vornimmt welche zu einer Störung seiner Services führt? Mit all den Selfcare Tools, dem kostenpflichtigen My Service, der Swisscom Community und dem möglichen Verweis an den Kunden doch einfach das original Equipment zu verwenden, ein sehr fragliches Argument.

Die ganze Problematik ist relativ komplex und es gibt kein schwarz und weiss.
Wie der Titel aber schon sagt: " eine Rechtfertigung lässt sich immer finden".
Nur sollten wir aus der Geschichte, zumindest hier in Mitteleuropa, etwas gelernt haben. Das Restriktion noch nie ein gutes Mittel war. So gab es auch Massen an Menschen die das Dritte Reich rechtfertigen konnten.
In dem Sinne haltet einen kurzen Moment ein geniest die grösste Rede aller Zeiten.


Der Geist von tuxone.ch lebt mit und von Leuten die die Freiheit lieben.
Entweder man mag mich oder man kann mich :)



Freitag, 16. Januar 2015

Swisscom SIP - Zugangsdaten auslesen Centro Grande Router ADB/Pirelli

 SIP-Zugangsdaten auslesen Centro Grande Router ADB/Pirelli



Hallo Freunde.
Mit freundlicher Genehmigung von Tobias, ist es mir heute möglich, euch freien Bürgern, eine neue Methode zu zeigen, wie ihr an die SIP Zugangsdaten eures Swisscom IP Telefonanschlusses kommt.
Alles was ihr braucht, ist ein Centro Grande/Picollo Router vom Hersteller ADB/Pirelli mit aktueller Firmwaregeneration 6.
How-to
Beim Router muss das DSL oder Fiber Anschlusskabel entfernt werden. Danach setzt man den Router über das Webinterface auf Werkseinstellung.
Startet eine Telnet oder SSH Session auf euren Router, meldet euch als admin (BN: admin, PW:1234) an und gebt folgende Befehle ein:

configure terminal
cli-authentication V0iPcon7ro1!
show voip

Jetzt muss man das DSL oder Fiberkabel wieder anschliessen und den Router connecten lassen. Über den Link
http://swisscom.ch/access kann man das pairing forcieren.

Jetzt kann mann die oben genannten Befehle erneut in der Shell des Router eingeben. Benutzername bleibt admin, da der Router aber nun wieder individuelle Zugangsdaten erhalten hat, ist das Passwort das alt bekannte, zu finden im Kundencenter.








Wie ihr diese Zugangsdaten gebrauchen könnt, habe ich schon in diesem Post beschrieben. Viel Spass und denkt an die Sicherheit!



Seit ihr inspiriert oder habt neue, andere Erkenntnisse? Scheut euch nicht mit mir Kontakt aufzunehmen. Verschlüsselte Kommunikation ist möglich. Den Public Key für GPG findet ihr auf der Company Seite.
tuxone.ch steht für Freiheit ;) Olympus will fall!

Mittwoch, 14. Januar 2015

Fight for liberty!

Keine Worte, Taten.




Freitag, 26. Dezember 2014

Umstieg auf die Swisscom IP Telefonie (Privatkunden)

Vorwort


Allgemein bekannt, möchte Swisscom die herkömmlich vermittelnden Festnetzsysteme (Telefonzentralen) und die dazu gehörenden Produkte nur noch bis Ende 2017 unterstützen.
Namentlich handelt es sich dabei um die analoge Festnetztelefonie  und ISDN.
Dieses Ziel möchte man mit einer natürlichen Umstellung der Anschlüsse auf die IP Technologie erreichen.
Was bedeutet natürlich? Als beliebtester TV Anbieter der Schweiz, hat man ein starkes Zugpferd. Möchtest du TV 2.0 wirst du gleich auf die IP Telefonie migriert, sofern man die Telefonie benötigt.
Swisscom TV 2.0 ist nur noch im Zusammenhang mit neuen Bundles erhältlich. Fakt ist aber auch, gerade viele der jüngeren Generation abonnieren  privat schon gar keine Festnetztelefonie mehr. Bleiben also vor allem noch die bestehenden treuen Kunden welche migriert werden müssen. Unter anderem kann das schon im Zuge einer Glasfaserumstellung geschehen. Wie in diesem Artikel beschrieben, ist es möglich, dass man aktiv von der Swisscom auf eine Umstellung auf das Glasfasernetz animiert wird. Zudem hat man mit Swisscom Casa neu ein weiteres Angebot welches gerade für Traditionalisten geschaffen ist

Klar ist, Swisscom muss die Anschlüsse auf IP umstellen. Dabei haben sie auch meine Unterstützung.
Aber ich lese und höre immer wieder von Unklarheiten bezüglich dieser Umstellung.
Begriffe wie HD Phones und IP Telefonie werden immer wieder verwechselt. Manche Kunden haben das Gefühl sie können nun in den Laden stürmen und ein IP Phone kaufen. Zuhause merkt man das dies so nicht funktioniert. Andererseits wird auf den Swisscom Seiten und in der Swisscom Community oft suggeriert das man keine konventionellen Telefone mehr gebrauchen kann oder nur noch sehr eingeschränkt.
Viele Mythen und Wirren welche die Kunden schnell mal zum Kauf eines HD Phones animieren oder ein unbrauchbarer Systemmix hergestellt wird.

Daher ist es wieder mal Zeit einen kleinen Artikel zu schreiben.
Es soll euch bei Unklarheiten und einer Entscheidung helfen. Die Wertungen in diesem Artikel entsprechen meiner persönlichen Meinung. Es ist logisch, dass man bei anderen Prioritäten uU. zu einer anderen Wertung kommen würde.
Ich beleuchte hier die aktuelle Situation bei den Swisscom Privatkunden und gebe einen sehr kleinen Ausblick in die Zukunft, was gerade noch so im Möglichen liegt.
Sämtliche Angaben in diesem Artikel sind ohne Gewähr. Bestimmend ist immer der aktuelle Stand in einem sich schnell ändernden Bereich. Ich bin aber bemüht die Angaben so weit möglich aktuell zu halten.


Centro Router vs Internet-Box

Keine Angst, es wird hier kein Battle zwischen diesen zwei Router :)
Mit der Umstellung auf die IP Telefonie ist der Router bezüglich Telefonie das zentrale Element.
IP Telefonie existiert bei der Swisscom nicht erst seit es die Internet Box gibt, nein IP Telefonie ist auch mit den Centro Router möglich.

Dabei gibt es aber beachtliche Unterschiede welche mehr oder weniger ins Gewicht fallen können.

Centro Router

Dieser Router verfügt über eine oder 2 analoge Telefonschnittstellen. Die Steuerung dieser Schnittstellen erfolgt über das Swisscom Kundencenter. Die Funktionen hierzu habe ich schon mal in diesem Arikel erläutert. Dieses Gerät wird mittlerweile als Standard Router deklariert ist er doch schon einige Jahre alt und verfügt traditionell als CPE über sehr wenige Funktionen.
Nicht desto trotz ist IP Telefonie auch mit diesem Gerät möglich. Voraussetzung ist, man verwendet weiterhin seine analogen Telefone oder das Rousseau System.
Auch mit dem Centro Router ist es möglich die Multiline Funktionen 2/2, 3/3 oder 3/2 zu verwenden, aber ohne ISDN Endgeräte! Klat hier muss man mit analogen Telefonen oder dem Rousseau arbeiten.
Dieser Router wird in Zukunft von einer einfacheren Variante der Internet-Box ohne Display und weniger Zusatzfunktionen (Applikationen) abgelöst. Zudem entwickelt die Swisscom in Zusammenarbeit mit ihren Partnern ein weiters sehr einfaches Gerät welches über 2 Analogschnittstellen verfügt, mit einer DECT Basis aber ohne Wireless Modul, dafür mit optionalem Akkupack ausgestattet sein soll. Weitere Informationen dazu kann/soll ich aktuell nicht geben.
Die Idee oder Basis kann man aber im Artikel 2 Watt Router nachlesen.


Internet-Box

Dies ist das neue Flaggschiff der Swisscom im CPE Bereich.
Gegenüber den Centro Router verfügt dieses Gerät über mehr Funktionen im Netzwerkbereich, steuerbar über einen integrierten Applikationsteil welcher auch in Zukunft, mit mehr oder (meist) weniger brauchbaren Funktionen ausgestattet wird.
Bezüglich Telefonie verfügt auch dieses Gerät über 2 analoge Schnittstellen. Auch hier sind keine ISDN Endgeräte möglich.

DECT Basistation 

Des weiteren verfügt dieser Router zusätzlich über eine integrierte DECT Basisstation an die sich sogenannte HD Phones anmelden lassen. Grundsätzlich kann man auch andere DECT Endgeräte anmelden, dazu aber mehr im entsprechenden Abschnitt dieses Artikels.
Die HD Endgeräte erhalten alle eine interne Rufnummer womit eine interne Kommunikation und Weiterleitung ermöglicht wird. Die Zuteilung der Rufnummern erfolgt über das Webinterface des Routers.

Zentrales Telefonbuch

Arbeitet man mit den HD Phones steht ein zentrales Telefonbuch zur Verfügung. Dieses füttert man ebenfalls über das Webinterface der Internet-Box. Zudem steht für Android und iOS eine App zur Verfügung mit der man die Telefonkontakte vom Handy auf die Box spiegeln kann. Im nächsten Release der Firmware soll diese App im Heimnetz auch als Telefon funktionieren.


Endgeräte

HD Phones

Mit der Basisstation der Internet Box lassen sich bis zu maximal 4 DECT Endgeräte anmelden. Dazu gehören auch die sogenannten HD Phones der Swisscom. Grundsätzlich handelt es sich hier um Cat-iq 2.0 basierte Telefone mit angepasster Swisscom Firmware oder gar um Eigenentwicklungen wie dem HD Phone Montreux. Eine irrtümliche Meinung ist, dass es sich dabei um IP Endgeräte handelt. Dem ist eigentlich nicht so. Die Kommunikation bzw Sprachübermittlung zur Internet-Box erfolgt über DECT und nicht über IP. Somit telefoniert man nicht mehr IP als über ein analoges Telefon an diesem Router ;)
Zu den HD Phones gehört auch das HD Phone Rousseau. Die Funktionen der Internet-Box, sprich das zentrale Telefonbuch, lassen sich dabei aber nur gebrauchen wenn man das Rousseau auch über die Basisstation der Internet-Box betreibt.
Die Zuteilung der internen Rufnummern sowie der externen Rufnummern erfolgt über das Webinterface der Internet-Box.
Eine Unterscheidung der Ruftöne unterschiedlicher Rufnummern ist bei der Option Multiline noch nicht möglich.


Wertung:

-       maximal 4 Endgeräte
- -     teilweise träge in der Bedienung
- -     Life Time, Lebenszyklus ungewiss. Eher kurz
- - -   abhängig von der Internet-Box als Basisstation (Systemabhängigkeit)
-       wenig Auswahl an Geräten
- -     Empfang abhängig vom Standort der Internet-Box

+       HD Phone Montreux: Prämiertes Design
+ +    Gute Gesprächsqualität
+       Nutzung Telefonbuch der Internet Box möglich
+ +    CNIP Erkennung
+       einfache Programmierung via Webinterface
+       Gerätesupport durch Swisscom


HD IP Phone Rousseau mit IP Basisstation Rousseau 10

Das Rousseau System war das erste eigentliche IP Phone der neuen Generation. Die Bluewin Phone Geschichten lassen wir jetzt mal aussen vor :)
Der Betrieb ist im Gegensatz zu den HD Phones auch mit dem Centro Grande möglich, da hier mit einer eigenen Basisstation, genannt Rousseau 10, gearbeitet wird. Diese Basisstation wir über das Netzwerk an den Router angeschlossen. Daher ist ein abgesetzter Betrieb vom Router entsprechend möglich. Zudem steht für das Rousseau System nun auch ein Repeater zur Verfügung.
An die Rousseau Basisstation lassen sich auch andere HD Phones anmelden. Dies macht aber nicht unbedingt Sinn und ist noch nicht offiziell unterstützt.
Beim Einsatz eines Rousseau System kann man die DECT Funktion der Internet-Box deaktivieren. Die Steuerung und Kommunikation läuft über die eigene Basisstation, womit die der Internet Box nicht gebraucht wird. Zudem steht in diesem Betrieb das allfällige Telefonbuch der Internet-Box nicht zur Verfügung.
Die Zuordnung der internen und externen Rufnummern erfolgt in den Handgeräten.
Es können maximal 5 Handgeräte angemeldet werden.

Wertung:

-      Form und Design Geschmacksache
- -    Life Time, Lebenszyklus ungewiss
- - -  Systemabhängigkeit Rousseau
- -    Programmierung Telefonbuch nur über Handgerät

+ + +   schnelle intuitive Bedienung der Handgeräte
+ + +   Standort von Basisstation und Repeater variabel
+          bis zu 5 Handgeräte
+ +      Gute Gesprächsqualität
+ +      CNIP Erkennung 
+         Einsatz auch bei Centro Router möglich (IP Anschluss Voraussetzung)
+         Gerätesupport durch Swisscom

Analoge Endgeräte:

Wie bereits angesprochen verfügen sämtliche aktuellen und künftige Swisscom Router im Minimum über eine analoge Schnittstelle. Da der Centro piccolo offiziell aus dem Verkauf ist, sind es in der Praxis sogar 2 Schnittstellen.
Beim Wechel auf die IP Telefonie bekommt man von der Swisscom ein IP Telefonie Kit oder dieses liegt bei einem neuen Router sogar bei. Dabei handelt es sich um eine Übergangskabel von RJ 11 auf TT 83. Damit sollte sich ein analoges Endgerät problemlos stecken lassen. Weiter Unterstützung hierzu findet man auf den Hilfe Seiten der Swisscom:
So lange es sich beim Endgerät um eines mit Tonwahl handelt, muss man dieses noch lange nicht aufs Alteisen werfen.
Das analoge Telefonsignal lässt sich sogar in die bestehende Telefonistallation rückspeisen. Am einfachsten geht dies bei einer bestehenden BBR Installation mit Digitalsteckdose.
Die Zuordnung der Telefonnummern erfolgt bei den Centro Router im Kundencenter. Bei der Internet-Box erfolgt die Konfiguration im Webinterface des Routers. Im Falle der Internet-Box wird den Schnittstellen sogar eine interne Rufnummer zugewiesen. Aber Achtung. Bitte dazu noch den Abschnitt Systemmix beachten!
Mit dem Wissen das die analogen Telefone funktionieren ist auch klar das man eigentlich völlig frei in der Wahl der Geräte ist. So ist es möglich sein geliebtes Gigaset System weiterhin zu verwenden.
Wenn dieses ein DECT System ist, so sollte man die Basisstation des Herstellers verwenden. Nur so hat man weiterhin alle Funktionen des Gerätes.
Natürlich ist mit diesen Geräten das interne Telefonbuch der Internet-Box nicht brauchbar.
Die Rufnummernsperre der IP Telefonie steht aber auch hier zur Verfügung.


-    leicht geringere Gesprächsqualität wahrnehmbar
-    Telefonbuch der Internet-Box lässt sich nicht verwenden
-    Telefon muss ohne BBR Installation an den Router angeschlossen werden
- -  Einschränkungen bei Systemmix
-    Impulswahltelefone nur über Konverter betreibbar (nicht empfohlen)

+ + +   freie Systemwahl. Unabhängig von Swisscom
+         bestehendes Telefon kann weiterhin verwendet werden
+ +      Skalierbarkeit je nach Hersteller
+ +      Schnurgebundene Telefone nutzbar
+         CNIP, ist aber geräteabhängig


Systemmix vermeiden

Systemmix vermeiden, was ist damit gemeint?
HD Phones, Rousseau, analoge Endgeräte, DECT Basisstation. Das bietet doch eine Vielzahl an möglichen Kombinationen!
Mein Tipp, lasst es sein. Hierzu gebe ich einige Beispiele.

An die DECT Basisstation der Internet-Box lassen sich auch fremde DECT Endgeräte anmelden. Nachteil: Es stehen somit nur noch die Grundfunktionen des Gerätes zur Verfügung stehen. Hat man also bereits 3 DECT Endgeräte, so macht es keinen Sinn diese an der Basisstation der Box anzumelden. Hingegen lässt sich noch ein vorhandenes fremdes Endgerät verschmerzen, sofern man dieses nicht oft benötigt und nicht gleich alles HD Phones kaufen will.
Andererseits kann und sollte man sich fragen ob es wirklich Sinn macht in dieser kurzlebigen Zeit sein bereits bewährtes System über den Haufen zu werden und alles neu zu kaufen.
Wer weiss schon wie die Router in 2 Jahren aussehen und ob man nicht eventuell durch das Gesetz die SIP Zugangsdaten oder einen SIP Zugang im Router freigeben muss?
Die aktuelle Situation ist einfach gesagt ja zumindest etwas delikat. Stichwort Gerätezwang...

Mix HD Phones, Rousseau Basisstation.
Ist möglich, kann man so stecken. Das sind 2 verschiedene Systeme welche nicht nahtlos miteinander arbeiten. (Telefonbuch, interner Nummerierungsplan usw.). Entscheidet euch also für das eine oder andere. Ein Mix wird nicht viel Spass machen.

Einschränkung in der Zusammenarbeit mit den analogen Schnittstellen:
Man muss wissen das die analogen Schnittstellen bei der Internet-Box zwar auch intern erreichbar sind, eine Weiterleitung aus dem DECT System der Box auf die Schnittstelle und umgekehrt aber nicht möglich ist.

Hinweise

Faxanschluss

Ein Fax kann weiterhin betrieben werden. Hierzu kann es bei der Umwandlung der analogen Signale in IP und wieder zurück zu Problemen kommen. Gerade bei mehreren Seiten kann die Übermittlung fehlschlagen.
Tipp:
Die Baud Rate des Fax auf 14400 evtl sogar auf 9600 runterstellen
Allfälliges ECM raus.







ISDN Telefone

ISDN wird für die Swisscom Privatkunden nicht mehr unterstützt. Eine mögliche zeitweilige Lösung wäre ein Wechsel auf das KMU Produkt my KMU Office. Der Rounter Centro Business unterstützt noch ISDN Endgeräte. Mehr dazu aber in einem späteren eigenen Beitrag zu my KMU Office.
Ein Workaround wäre noch ein ISDN Konverter wie die Fritzbox, gespiesen durch einen analog Port des Swisscom Routers. Achtung: Die Fritzbox selber bekommt die SIP IP Credentials durch Swisscom nicht direkt zugewiesen!

Multiline

Auch bei IP basierten Telefonanschlüssen bietet die Swisscom die Option Multiline an.
Neu nicht mehr verfügbar ist die Option mit 3 Ruffnummern und 2 gleichzeitigen Linien, genannt 3/2. Dafür gibt es die Optionen 2/2 und 3/3.
Bei 3 Linien gibt es aber eine kleine Restriktion.

- Analoge Schnittstellen besitzen nur 2 Linien. Sofern beide in Gebrauch sind, so ist ein drittes Gespräch nur über ein Rousseau System oder dem DECT der Internet-Box möglich. (Obsolet sofern der 3 Rufnummer zb. eine Umleitung auf die Combox Pro eingerichtet ist.)


IP Telefone

Fremde IP Telefone werden nicht unterstützt. Spricht die SIP Zugangsdaten werden von der Swisscom weder freiwillig noch wissentlich unfreiwillig weitergegeben.
SIP Endgeräte lassen sich vorerst nur am Business Router Centro Business direkt anmelden.
Ergo, der Betrieb ist nur im Zusammenhang mit den Business Bundles angedacht.

IP Telefonie ist in dem Sinne ist vorerst nur über die iO App möglich, sowie in Zukunft über die Internet Box App im heimischen Netz (oder einem Netz welches zum Heimnetz umgebogen wird)


PBX, TVA, Telefon- und Alarmanlagen, Modemanwendungen

Der Betrieb einer Telefonanlage wird für Swisscom Privatkunden nicht unterstützt. Analoge Systeme könnten noch an den analogen Ports des Routers betrieben werden, sofern die Frequenzwahl unterstützt wird. Das Gleiche gilt für Alarmanlagen sofern diese nur einen Ruf auslöst.
Modemanwendung werden daher nicht unterstützt. Bei Alarmanlagen gilt es sich beim Hersteller über eine IP oder GSM Lösung zu infomieren.
Kleine TVA's könnten mit Workarounds eventuell betrieben werden. Wird aber nicht empfohlen.
Geschäftskunden wird geraten entweder eine Lösung über my KMU Office oder Business Connect zu suchen.



Diese Seite beinhaltet Bilder von Swisscom, Brother und Siemens Gigaset

Freitag, 22. August 2014

Kundenmigration auf ftth bei Swisscom

Vom Kupfer aufs Glas


Bild: Swisscom
Vielen Zürchern werden die Werbungen für das ewz.zürinet ein Begriff sein.
Bevor der Anschluss schon in Betrieb ist, wird man schon frühzeitig auf Angebote der Provider auf diesem Netz hingewiesen. Aber auch der Swisscom Kampagne der schnellsten Schweiz, wird man doch hie und da begegnet sein. So kann man uA. ein 36m langes Swisscom Tram ja auch schlecht übersehen :)





Neu scheint die Swisscom ihre Kunden welche nicht aktiv werden, direkt zu avisieren. Dabei wird man vom Direktmarketing der Swisscom angerufen und informiert, dass man nun einen neuen Router und ein Telefon zu Gute habe, wenn man auf ftth umstellt. Die bestehenden DSL Produkte werden dabei migriert. Natürlich ist der Router und das Telefon gratis. Der Deal: Dabei wird der Vertrag um 12 Monate verlängert.
Interessant dabei, eine Migration auf ein Vivo Produkt scheint plötzlich nicht mehr nötig zu sein.
Dabei sollte wohl klar sein, dass es wohl hauptsächlich darum geht, den Kunden auch auf dem Fiber Netz zu halten. Die technische Migration auf IP dürfte wohl eher 2. rangig sein.

Dem Kunde wird eine Internet-Box mit Fiber Modul zugesendet. Zudem bekommt man noch ein Rousseau Handgerät inkl. Basisstation (310) :)
Böse Zungen behaupten, die Basisstation liege bei, weil man bis Dato noch nicht in der Lage ist dem Rousseau ein Firmwareupdate über die Internet-Box selber zu besorgen.
Natürlich bekommt man gleich noch ein Formular um den Cable Anschluss zu künden.
Was ich aber noch nicht weiss ist, ob diese Kunden auch gleich ein Taste and Buy angeboten wird. Gemäss Informationen soll dies in Zukunft den Kunden, welche einen technischen Speedupgrade erfahren haben (ftth, ftts, fttb,), jeweils angeboten werden.


Zum Schluss noch den Begleitbrief welchen man in elektronischer Form im Kundencenter findet.

Sehr geehrter Herr Muster
Sie haben Festnetz, Internet mini und Swisscom TV light von Swisscom über
die moderne Glasfasertechnologie abonniert. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr
Vertrauen. Wir wünschen Ihnen viele erlebnisreiche Stunden mit unseren
Diensten.
Sie erhalten in den nächsten Tagen alle notwendigen Geräte und Anleitungen.
Schliessen Sie die Geräte am Steckplatz 2 der Glasfaser-Steckdose an. Die den
Geräten beigelegten Anleitungen unterstützen Sie bei der Einrichtung.
Den Status Ihrer Bestellung können Sie jederzeit unter www.swisscom.ch/
bestellung verfolgen.
Bitte beachten Sie:
> Während der Aufschaltung wird Ihr Telefon eine gewisse Zeit lang nicht zur Verfügung stehen.
Für die Inbetriebnahme müssen Sie alle Telefon- und Faxgeräte direkt am Router anschliessen.
Swisscom TV und Internet funktionieren gleich nach dem Einschalten der Geräte.
> Sobald alle Ihre Dienste vollumfänglich eingerichtet sind, werden Sie mit einem SMS an die
Nummer benachrichtigt.
> Nach der Inbetriebnahme können Sie in Ihrem Kundencenter beispielsweise die TVSenderreihenfolge
ändern, aktuelle Kosten abfragen oder Rechnungen einsehen.
Sie erhalten einmalig zwei Rechnungen zu einem Kalendermonat; für die
bisherigen Dienstleistungen und für die neu gültigen Dienste ab dem Datum der
Umschaltung.
Bitte beachten Sie auf der jeweiligen Rechnung das Datum der Umschaltung und
der Verrechnung.
Falls Sie noch einen TV-Kabelanschluss haben und diesen nicht mehr wünschen,
kündigen Sie diesen bitte schriftlich bei Ihrem Kabelanbieter oder Ihrem
Vermieter. Benutzen Sie hierfür unsere Kündigungsvorlage für Ihren TVKabelanschluss.
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen? Dann besuchen Sie
unsere Hilfeseite im Internet unter www.swisscom.ch/glasfaser
Freundliche Grüsse
Swisscom (Schweiz) AG

Montag, 28. Juli 2014

Dynamic DNS auf der Swisscom Internet Box

Konfiguration DDNS auf der Swisscom Internet-Box

In diesem kleinen How-to zeige ich wie man auf dem neuen Router der Swisscom, der Internet Box, einen kostenlosen Dynamic DNS Dienst einrichtet.

Anmeldung eines kostenlosen Dynamic DNS Services

Die Internet Box unterstützt folgende DDNS Anbieter:

In diesem How-to verwende ich No-IP, da dieser Dienst immer noch kostenlos ist und einige gute Features anbietet, falls man später mal etwas mehr konfigurieren möchte.
Sinngemäss kann dieses How-to aber auch für andere Anbieter verwendet werden.

Die Registration bei No-IP erledigt man über folgenden Link:
Bei der Anmeldung reicht ein Free Sign Up. Damit lassen sich bereits 3 Hostnamen registrieren. Wer bei Port 80 redirect keine Werbung eingeblendet haben möchte muss auf den kostenpflichtigen Account wechseln.
Bei der Anmeldung markiert man noch "Create my hostnmae later". Dies erledigen wir später, damit auch immer klar ist wo man dies allenfalls mal ändern kann.
Man merke sich noch den Benutzernamen oder die E-Mail Adresse und das Passwort welches wir hier gewählt haben. Brauchen wir später nochmals auf der Internet Box.

Erstellung des Hosts


Damit man seine dynamische IP einer URL zuweisen kann muss man bei NO-IP einen Host erstellen.
Dies ermöglicht das Kontrollpanel nach erfolgreichem Login unter Hosts/Redirects, >Manage Hosts --> Add A Host: https://www.noip.com/members/dns/


Im neuen Fenster wählen wir einen Hostnamen welcher gefällt und als Typ einen A Record.
Die IP des Anschlusses, von wo aus man die Konfiguration vornimmt, wird bereits angezeigt. Dies muss jetzt noch nicht die Heim IP des Swisscom Anschlusses sein. Diese übermitteln wir im nächsten Schritt.



Nach dem Speichern sollte die Bestätigung erfolgen. Auf Seite No-IP sind wir eigentlich schon fertig.
Als nächstes gehts an die Konfiguration der Internet Box.

Einrichten des DDNS auf der Internet Box

Auf der Internet Box gibt es nicht mehr viel zu tun.
Man logge sich auf der Internet Box ein: Passwort ist im Kundencenter zu finden (oder sogar via Display anzeigbar falls man die Security Tipps noch nicht befolgt hat).
Unter Netzwerk > Einstellungen > DynDNS muss der neu erstelle Account registriert werden. Den Punkt findet man in der Internet Box nur im Experten Modus. Tja ;)

Jetzt ist das Ganze eigentlich schon fast ein Selbstläufer:
DynDNS aktivieren und in diesem Fall No-IP auswählen.
Hostname einfügen und mittels Benutzername (oder E-Mail Adresse) und Passwort registrieren.
Falls alles geklappt hat sollte der Status auf dieser Seite auf aktiviert stehen und die letzte Synchronisation mit dem DDNS Service angezeigt werden.





Dienstag, 22. Juli 2014

Swisscom Internet Box App nun auch für Android erhältlich

Android Internet Box App

Seit kurzem ist die Internet Box App welche es bisher nur für iOS gab auch in der Android Version erhältlich.
Unterstützt werden Android Geräte ab 4.0+.

Jederzeit von Ihrem Smartphone geschützt auf Ihre Daten zuhause zugreifen. Spielen Sie Musik, Fotos und Videos von unterwegs ab. Auch wichtige Dokumente sind so immer mit im Gepäck.
Voraussetzung ist die Internet-Box von Swisscom und ein damit verbundenes Speichergerät (externe Festplatte, USB-Stick oder SD-Karte).

Die App kann im Play Store mittels folgendem Link heruntergeladen werden:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.swisscom.internetbox&hl=de 

Hilfe zur Konfiguration findet man unter folgender Seite der Swisscom:
http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loesung/zugriff-per-app-vonunterwegs.html

Donnerstag, 26. Juni 2014

Internet-Box Firmware Update 05.00.22/05.00.32

Internet-Box Firmware Update 05.00.22/05.00.32


Swisscom hat heute offiziell das Firmware Update 05.00.22/05.00.32 für ihren Router "Internet-Box" freigegeben.
Die Router werden erst nach der WM automatisch aktualisiert. Das Update kann aber bereits jetzt über folgenden Link bezogen werden:

Tipp:
Das Update für die Internet Box besteht aus 2 Dateien. Eine für die Router Firmware, die andere für den Applikationsteil.
Zuerst immer die Routerfirmware aktualisieren. Danach kann man das Applikationsupdate einlesen, dazu muss aber der Zentrale Speicher in der Internet Box aktiviert sein.

Changelog:

Router Firmware (05.00.22):

Stabilitätsverbesserungen im 5 GHz WLAN
Anzeige der aktuellen System-Zeit bei den WLAN-Betriebszeiten
Weitere Verbesserungen zu den Betriebszeiten
Gast-WLAN Passwort Anzeige auf dem Display kann unterdrückt werden
Geräte welche mit einer Kinderschutzfunktion versehen wurden, werden auch auf dem Gast-WLAN geblockt
Behebung eines Problems mit FTP, wenn Zugriff von zu Hause aus erfolgt
Anzeige des Web Portal „admin“ Passworts im Swisscom Kundencenter
Verbesserungen beim Sichern und Wiederherstellen von Konfigurationen ins Swisscom Kundencenter
Display-Hinweis beim Erreichen der maximal unterstützen Anzahl HD Phones (DECT)
Geräte-Stabilität weiter verbessert
Bei Verwendung eines 3G oder LTE Internet-Sticks kann der SIM-Karten PIN direkt im Browser eingegeben werden
Behebung eines Problems zum Senden von E-Mail mit SMTP Servern
Festnetztelefonie IP Stabilisierungen
Weitere Verbesserungen



Applikations-Firmware (05.00.32):

[Neues Feature] Innovativer Speedtest zum Messen der Internet- und der Heimnetz-Geschwindigkeit
Änderung der IP-Adresse des zentralen Speichers möglich
Anzeige von DLNA-Vorschaubildern, sofern diese in der Mediendatei (Musik oder Fotos) vorhanden sind
Stabilitätsverbesserungen

Freitag, 13. Juni 2014

NEU Swisscom Netzwerk Verteiler Box #3

8-Port Switch im Swisscom Shop

Im Swisscom Shop ist eine neue Version der Netzwerk Verteiler Box erhältlich.
Im Allgemeinen sind solche Böxchen auch als Switches bekannt ;)
Bisher hatte die Swisscom einen 5 Port Switch im Angebot, neu wird die 8 Giga-Port Version geliefert.
Wie beim Vorgänger, handelt es sich um einen Netgear Switch der Prosafe plus Familie, genauer gesagt, um einen Netgear GS108E(v2).
Fleissige Leser dieses Blogs, werden diesen Switch als alten Bekannten erkennen. Ansonsten empfehle ich euch diesen kleinen Artikel: http://www.tuxone.ch/2013/07/swisscom-multicast-im-lan.html

Natürlich ist auch dieser Switch IGMP tauglich und snooped den TV Traffic entsprechend.
Zur allfälligen Konfiguration wird ein Tool benötigt, welches eine Windows Maschine voraussetzt. Dieser Switch geht also höchstens in die Kategorie "Smart Managed".
Als weitere nennenswerte Funktionen würden somit noch VLAN, QoS, ein rudimentärer Kabeltester und meine Lieblingsfunktion Port Mirroring, zur Verfügung stehen.

Im Swisscom Shop ist dieses Gerät für Fr. 49.- erhältlich, also für Fr 10.- mehr als man noch für den Vorgänger Netgear GS105E bezahlen musste (welcher natürlich weiterhin für Swisscom TV gebraucht werden kann und in anderen Shops weiterhin zur Verfügung steht).
Die Fr. 49.- der Swisscom sind im Online Vergleich ein sehr fairer Verkaufspreis, zudem profitiert man wie immer von der unkomplizierten 2 Wochen Geld zurück Garantie.

Das Gerät ist schon lange Tux approved, wer so was also braucht "go4it"