Freitag, 26. Dezember 2014

Umstieg auf die Swisscom IP Telefonie (Privatkunden)

Vorwort


Allgemein bekannt, möchte Swisscom die herkömmlich vermittelnden Festnetzsysteme (Telefonzentralen) und die dazu gehörenden Produkte nur noch bis Ende 2017 unterstützen.
Namentlich handelt es sich dabei um die analoge Festnetztelefonie  und ISDN.
Dieses Ziel möchte man mit einer natürlichen Umstellung der Anschlüsse auf die IP Technologie erreichen.
Was bedeutet natürlich? Als beliebtester TV Anbieter der Schweiz, hat man ein starkes Zugpferd. Möchtest du TV 2.0 wirst du gleich auf die IP Telefonie migriert, sofern man die Telefonie benötigt.
Swisscom TV 2.0 ist nur noch im Zusammenhang mit neuen Bundles erhältlich. Fakt ist aber auch, gerade viele der jüngeren Generation abonnieren  privat schon gar keine Festnetztelefonie mehr. Bleiben also vor allem noch die bestehenden treuen Kunden welche migriert werden müssen. Unter anderem kann das schon im Zuge einer Glasfaserumstellung geschehen. Wie in diesem Artikel beschrieben, ist es möglich, dass man aktiv von der Swisscom auf eine Umstellung auf das Glasfasernetz animiert wird. Zudem hat man mit Swisscom Casa neu ein weiteres Angebot welches gerade für Traditionalisten geschaffen ist

Klar ist, Swisscom muss die Anschlüsse auf IP umstellen. Dabei haben sie auch meine Unterstützung.
Aber ich lese und höre immer wieder von Unklarheiten bezüglich dieser Umstellung.
Begriffe wie HD Phones und IP Telefonie werden immer wieder verwechselt. Manche Kunden haben das Gefühl sie können nun in den Laden stürmen und ein IP Phone kaufen. Zuhause merkt man das dies so nicht funktioniert. Andererseits wird auf den Swisscom Seiten und in der Swisscom Community oft suggeriert das man keine konventionellen Telefone mehr gebrauchen kann oder nur noch sehr eingeschränkt.
Viele Mythen und Wirren welche die Kunden schnell mal zum Kauf eines HD Phones animieren oder ein unbrauchbarer Systemmix hergestellt wird.

Daher ist es wieder mal Zeit einen kleinen Artikel zu schreiben.
Es soll euch bei Unklarheiten und einer Entscheidung helfen. Die Wertungen in diesem Artikel entsprechen meiner persönlichen Meinung. Es ist logisch, dass man bei anderen Prioritäten uU. zu einer anderen Wertung kommen würde.
Ich beleuchte hier die aktuelle Situation bei den Swisscom Privatkunden und gebe einen sehr kleinen Ausblick in die Zukunft, was gerade noch so im Möglichen liegt.
Sämtliche Angaben in diesem Artikel sind ohne Gewähr. Bestimmend ist immer der aktuelle Stand in einem sich schnell ändernden Bereich. Ich bin aber bemüht die Angaben so weit möglich aktuell zu halten.


Centro Router vs Internet-Box

Keine Angst, es wird hier kein Battle zwischen diesen zwei Router :)
Mit der Umstellung auf die IP Telefonie ist der Router bezüglich Telefonie das zentrale Element.
IP Telefonie existiert bei der Swisscom nicht erst seit es die Internet Box gibt, nein IP Telefonie ist auch mit den Centro Router möglich.

Dabei gibt es aber beachtliche Unterschiede welche mehr oder weniger ins Gewicht fallen können.

Centro Router

Dieser Router verfügt über eine oder 2 analoge Telefonschnittstellen. Die Steuerung dieser Schnittstellen erfolgt über das Swisscom Kundencenter. Die Funktionen hierzu habe ich schon mal in diesem Arikel erläutert. Dieses Gerät wird mittlerweile als Standard Router deklariert ist er doch schon einige Jahre alt und verfügt traditionell als CPE über sehr wenige Funktionen.
Nicht desto trotz ist IP Telefonie auch mit diesem Gerät möglich. Voraussetzung ist, man verwendet weiterhin seine analogen Telefone oder das Rousseau System.
Auch mit dem Centro Router ist es möglich die Multiline Funktionen 2/2, 3/3 oder 3/2 zu verwenden, aber ohne ISDN Endgeräte! Klat hier muss man mit analogen Telefonen oder dem Rousseau arbeiten.
Dieser Router wird in Zukunft von einer einfacheren Variante der Internet-Box ohne Display und weniger Zusatzfunktionen (Applikationen) abgelöst. Zudem entwickelt die Swisscom in Zusammenarbeit mit ihren Partnern ein weiters sehr einfaches Gerät welches über 2 Analogschnittstellen verfügt, mit einer DECT Basis aber ohne Wireless Modul, dafür mit optionalem Akkupack ausgestattet sein soll. Weitere Informationen dazu kann/soll ich aktuell nicht geben.
Die Idee oder Basis kann man aber im Artikel 2 Watt Router nachlesen.


Internet-Box

Dies ist das neue Flaggschiff der Swisscom im CPE Bereich.
Gegenüber den Centro Router verfügt dieses Gerät über mehr Funktionen im Netzwerkbereich, steuerbar über einen integrierten Applikationsteil welcher auch in Zukunft, mit mehr oder (meist) weniger brauchbaren Funktionen ausgestattet wird.
Bezüglich Telefonie verfügt auch dieses Gerät über 2 analoge Schnittstellen. Auch hier sind keine ISDN Endgeräte möglich.

DECT Basistation 

Des weiteren verfügt dieser Router zusätzlich über eine integrierte DECT Basisstation an die sich sogenannte HD Phones anmelden lassen. Grundsätzlich kann man auch andere DECT Endgeräte anmelden, dazu aber mehr im entsprechenden Abschnitt dieses Artikels.
Die HD Endgeräte erhalten alle eine interne Rufnummer womit eine interne Kommunikation und Weiterleitung ermöglicht wird. Die Zuteilung der Rufnummern erfolgt über das Webinterface des Routers.

Zentrales Telefonbuch

Arbeitet man mit den HD Phones steht ein zentrales Telefonbuch zur Verfügung. Dieses füttert man ebenfalls über das Webinterface der Internet-Box. Zudem steht für Android und iOS eine App zur Verfügung mit der man die Telefonkontakte vom Handy auf die Box spiegeln kann. Im nächsten Release der Firmware soll diese App im Heimnetz auch als Telefon funktionieren.


Endgeräte

HD Phones

Mit der Basisstation der Internet Box lassen sich bis zu maximal 4 DECT Endgeräte anmelden. Dazu gehören auch die sogenannten HD Phones der Swisscom. Grundsätzlich handelt es sich hier um Cat-iq 2.0 basierte Telefone mit angepasster Swisscom Firmware oder gar um Eigenentwicklungen wie dem HD Phone Montreux. Eine irrtümliche Meinung ist, dass es sich dabei um IP Endgeräte handelt. Dem ist eigentlich nicht so. Die Kommunikation bzw Sprachübermittlung zur Internet-Box erfolgt über DECT und nicht über IP. Somit telefoniert man nicht mehr IP als über ein analoges Telefon an diesem Router ;)
Zu den HD Phones gehört auch das HD Phone Rousseau. Die Funktionen der Internet-Box, sprich das zentrale Telefonbuch, lassen sich dabei aber nur gebrauchen wenn man das Rousseau auch über die Basisstation der Internet-Box betreibt.
Die Zuteilung der internen Rufnummern sowie der externen Rufnummern erfolgt über das Webinterface der Internet-Box.
Eine Unterscheidung der Ruftöne unterschiedlicher Rufnummern ist bei der Option Multiline noch nicht möglich.


Wertung:

-       maximal 4 Endgeräte
- -     teilweise träge in der Bedienung
- -     Life Time, Lebenszyklus ungewiss. Eher kurz
- - -   abhängig von der Internet-Box als Basisstation (Systemabhängigkeit)
-       wenig Auswahl an Geräten
- -     Empfang abhängig vom Standort der Internet-Box

+       HD Phone Montreux: Prämiertes Design
+ +    Gute Gesprächsqualität
+       Nutzung Telefonbuch der Internet Box möglich
+ +    CNIP Erkennung
+       einfache Programmierung via Webinterface
+       Gerätesupport durch Swisscom


HD IP Phone Rousseau mit IP Basisstation Rousseau 10

Das Rousseau System war das erste eigentliche IP Phone der neuen Generation. Die Bluewin Phone Geschichten lassen wir jetzt mal aussen vor :)
Der Betrieb ist im Gegensatz zu den HD Phones auch mit dem Centro Grande möglich, da hier mit einer eigenen Basisstation, genannt Rousseau 10, gearbeitet wird. Diese Basisstation wir über das Netzwerk an den Router angeschlossen. Daher ist ein abgesetzter Betrieb vom Router entsprechend möglich. Zudem steht für das Rousseau System nun auch ein Repeater zur Verfügung.
An die Rousseau Basisstation lassen sich auch andere HD Phones anmelden. Dies macht aber nicht unbedingt Sinn und ist noch nicht offiziell unterstützt.
Beim Einsatz eines Rousseau System kann man die DECT Funktion der Internet-Box deaktivieren. Die Steuerung und Kommunikation läuft über die eigene Basisstation, womit die der Internet Box nicht gebraucht wird. Zudem steht in diesem Betrieb das allfällige Telefonbuch der Internet-Box nicht zur Verfügung.
Die Zuordnung der internen und externen Rufnummern erfolgt in den Handgeräten.
Es können maximal 5 Handgeräte angemeldet werden.

Wertung:

-      Form und Design Geschmacksache
- -    Life Time, Lebenszyklus ungewiss
- - -  Systemabhängigkeit Rousseau
- -    Programmierung Telefonbuch nur über Handgerät

+ + +   schnelle intuitive Bedienung der Handgeräte
+ + +   Standort von Basisstation und Repeater variabel
+          bis zu 5 Handgeräte
+ +      Gute Gesprächsqualität
+ +      CNIP Erkennung 
+         Einsatz auch bei Centro Router möglich (IP Anschluss Voraussetzung)
+         Gerätesupport durch Swisscom

Analoge Endgeräte:

Wie bereits angesprochen verfügen sämtliche aktuellen und künftige Swisscom Router im Minimum über eine analoge Schnittstelle. Da der Centro piccolo offiziell aus dem Verkauf ist, sind es in der Praxis sogar 2 Schnittstellen.
Beim Wechel auf die IP Telefonie bekommt man von der Swisscom ein IP Telefonie Kit oder dieses liegt bei einem neuen Router sogar bei. Dabei handelt es sich um eine Übergangskabel von RJ 11 auf TT 83. Damit sollte sich ein analoges Endgerät problemlos stecken lassen. Weiter Unterstützung hierzu findet man auf den Hilfe Seiten der Swisscom:
So lange es sich beim Endgerät um eines mit Tonwahl handelt, muss man dieses noch lange nicht aufs Alteisen werfen.
Das analoge Telefonsignal lässt sich sogar in die bestehende Telefonistallation rückspeisen. Am einfachsten geht dies bei einer bestehenden BBR Installation mit Digitalsteckdose.
Die Zuordnung der Telefonnummern erfolgt bei den Centro Router im Kundencenter. Bei der Internet-Box erfolgt die Konfiguration im Webinterface des Routers. Im Falle der Internet-Box wird den Schnittstellen sogar eine interne Rufnummer zugewiesen. Aber Achtung. Bitte dazu noch den Abschnitt Systemmix beachten!
Mit dem Wissen das die analogen Telefone funktionieren ist auch klar das man eigentlich völlig frei in der Wahl der Geräte ist. So ist es möglich sein geliebtes Gigaset System weiterhin zu verwenden.
Wenn dieses ein DECT System ist, so sollte man die Basisstation des Herstellers verwenden. Nur so hat man weiterhin alle Funktionen des Gerätes.
Natürlich ist mit diesen Geräten das interne Telefonbuch der Internet-Box nicht brauchbar.
Die Rufnummernsperre der IP Telefonie steht aber auch hier zur Verfügung.


-    leicht geringere Gesprächsqualität wahrnehmbar
-    Telefonbuch der Internet-Box lässt sich nicht verwenden
-    Telefon muss ohne BBR Installation an den Router angeschlossen werden
- -  Einschränkungen bei Systemmix
-    Impulswahltelefone nur über Konverter betreibbar (nicht empfohlen)

+ + +   freie Systemwahl. Unabhängig von Swisscom
+         bestehendes Telefon kann weiterhin verwendet werden
+ +      Skalierbarkeit je nach Hersteller
+ +      Schnurgebundene Telefone nutzbar
+         CNIP, ist aber geräteabhängig


Systemmix vermeiden

Systemmix vermeiden, was ist damit gemeint?
HD Phones, Rousseau, analoge Endgeräte, DECT Basisstation. Das bietet doch eine Vielzahl an möglichen Kombinationen!
Mein Tipp, lasst es sein. Hierzu gebe ich einige Beispiele.

An die DECT Basisstation der Internet-Box lassen sich auch fremde DECT Endgeräte anmelden. Nachteil: Es stehen somit nur noch die Grundfunktionen des Gerätes zur Verfügung stehen. Hat man also bereits 3 DECT Endgeräte, so macht es keinen Sinn diese an der Basisstation der Box anzumelden. Hingegen lässt sich noch ein vorhandenes fremdes Endgerät verschmerzen, sofern man dieses nicht oft benötigt und nicht gleich alles HD Phones kaufen will.
Andererseits kann und sollte man sich fragen ob es wirklich Sinn macht in dieser kurzlebigen Zeit sein bereits bewährtes System über den Haufen zu werden und alles neu zu kaufen.
Wer weiss schon wie die Router in 2 Jahren aussehen und ob man nicht eventuell durch das Gesetz die SIP Zugangsdaten oder einen SIP Zugang im Router freigeben muss?
Die aktuelle Situation ist einfach gesagt ja zumindest etwas delikat. Stichwort Gerätezwang...

Mix HD Phones, Rousseau Basisstation.
Ist möglich, kann man so stecken. Das sind 2 verschiedene Systeme welche nicht nahtlos miteinander arbeiten. (Telefonbuch, interner Nummerierungsplan usw.). Entscheidet euch also für das eine oder andere. Ein Mix wird nicht viel Spass machen.

Einschränkung in der Zusammenarbeit mit den analogen Schnittstellen:
Man muss wissen das die analogen Schnittstellen bei der Internet-Box zwar auch intern erreichbar sind, eine Weiterleitung aus dem DECT System der Box auf die Schnittstelle und umgekehrt aber nicht möglich ist.

Hinweise

Faxanschluss

Ein Fax kann weiterhin betrieben werden. Hierzu kann es bei der Umwandlung der analogen Signale in IP und wieder zurück zu Problemen kommen. Gerade bei mehreren Seiten kann die Übermittlung fehlschlagen.
Tipp:
Die Baud Rate des Fax auf 14400 evtl sogar auf 9600 runterstellen
Allfälliges ECM raus.







ISDN Telefone

ISDN wird für die Swisscom Privatkunden nicht mehr unterstützt. Eine mögliche zeitweilige Lösung wäre ein Wechsel auf das KMU Produkt my KMU Office. Der Rounter Centro Business unterstützt noch ISDN Endgeräte. Mehr dazu aber in einem späteren eigenen Beitrag zu my KMU Office.
Ein Workaround wäre noch ein ISDN Konverter wie die Fritzbox, gespiesen durch einen analog Port des Swisscom Routers. Achtung: Die Fritzbox selber bekommt die SIP IP Credentials durch Swisscom nicht direkt zugewiesen!

Multiline

Auch bei IP basierten Telefonanschlüssen bietet die Swisscom die Option Multiline an.
Neu nicht mehr verfügbar ist die Option mit 3 Ruffnummern und 2 gleichzeitigen Linien, genannt 3/2. Dafür gibt es die Optionen 2/2 und 3/3.
Bei 3 Linien gibt es aber eine kleine Restriktion.

- Analoge Schnittstellen besitzen nur 2 Linien. Sofern beide in Gebrauch sind, so ist ein drittes Gespräch nur über ein Rousseau System oder dem DECT der Internet-Box möglich. (Obsolet sofern der 3 Rufnummer zb. eine Umleitung auf die Combox Pro eingerichtet ist.)


IP Telefone

Fremde IP Telefone werden nicht unterstützt. Spricht die SIP Zugangsdaten werden von der Swisscom weder freiwillig noch wissentlich unfreiwillig weitergegeben.
SIP Endgeräte lassen sich vorerst nur am Business Router Centro Business direkt anmelden.
Ergo, der Betrieb ist nur im Zusammenhang mit den Business Bundles angedacht.

IP Telefonie ist in dem Sinne ist vorerst nur über die iO App möglich, sowie in Zukunft über die Internet Box App im heimischen Netz (oder einem Netz welches zum Heimnetz umgebogen wird)


PBX, TVA, Telefon- und Alarmanlagen, Modemanwendungen

Der Betrieb einer Telefonanlage wird für Swisscom Privatkunden nicht unterstützt. Analoge Systeme könnten noch an den analogen Ports des Routers betrieben werden, sofern die Frequenzwahl unterstützt wird. Das Gleiche gilt für Alarmanlagen sofern diese nur einen Ruf auslöst.
Modemanwendung werden daher nicht unterstützt. Bei Alarmanlagen gilt es sich beim Hersteller über eine IP oder GSM Lösung zu infomieren.
Kleine TVA's könnten mit Workarounds eventuell betrieben werden. Wird aber nicht empfohlen.
Geschäftskunden wird geraten entweder eine Lösung über my KMU Office oder Business Connect zu suchen.



Diese Seite beinhaltet Bilder von Swisscom, Brother und Siemens Gigaset

Kommentare:

Lukas Dürrenberger hat gesagt…

Danke für den aufklärenden Beitrag. Ich finde es recht schade, dass Swisscom sich keine Mühe macht, detailiert Infos ins Netz zu stellen, sondern erwartet, dass man mit oft unkompetenten Hotline-Leuten diskutieren muss oder direkt ein Termin abmachen muss.

"Im nächsten Release der Firmware soll diese App im Heimnetz auch als Telefon funktionieren."
Hast du da noch weitere Infos? Weil ich bin da momentan am überlegen etwas über die Firma lauft zu lassen, nur damit es möglich ist über's Handy zu telefonieren. Wäre natürlich sehr praktisch wenn das blad möglichst auch über das Internet Box App gehen würde.

Tux0ne hat gesagt…

Hoi Lukas

Diese Funktion soll ab Release 6 der Internet-Box Firmware verfügbar sein. Ich denke das die bald mal im neuen Jahr freigegeben wird.
Mehr kann ich dir jetzt nicht sagen.

Was erwartest du von einer App mit der du im Netzwerk der Internet-Box telefonieren kannst?

Lukas Dürrenberger hat gesagt…

Okay, danke für die Infos. Denkst du, du wirst einen Beitrag schreiben, wenn die neue Firmware draussen ist oder wo kann ich diesen Status am Besten tracken?

Die App sollte mich als Erstes von dem ganzen Basisstation/Handheld-Chaos erlösen und das Haustelefon auf das bereits wichtigere Smart-Phone bringen. Somit wären die Tage des Telefonsuchens zu ende.
Da mehrere Personen im Haus die App nutzen würden, sollte es auch die Möglichkeit geben Gespräche weiterzuleiten, am Besten auch auf externe Geräte und internes Anrufen wäre wohl auch schon fast ein Muss.

Wenn doch nur Swisscom die SIP Daten freigen würde, anstatt die Kunden so künstlich einzuschränken.

Bisschen off-topic, aber in welcher Situation sind iO App Anrufe kostenlos? Und die Swisscom Website sagt, dass es nur ein iPad App gibt, mit dem man den Heimanruf direkt entgegen nehmen kann, stimmt das oder geht das auch mit dem normalen iO App?

Tux0ne hat gesagt…

Hmm mit dieser Anforderung werden die Privatkunden Apps also zu kämpfen haben. Mal schauen was da noch so kommt.
Ich denke schon das ich einen kleinen Bericht über die neuen Funktionen der Firmware machen werde, sofern es sich gerade anbietet. Ansonsten kannst du hier mal zwischendurch vorbeischauen: http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loesung/firmware-aktualisierungen-fuer-ihre-internet-box.html
iO @ home gibt es allerdings erst für das iPad. Es ist aber klar das dies auch auf andere Plattformen erweitert werden wird.

Kurt Iseli hat gesagt…

Ich habe Probleme mit den DECT-Telefonen von swisscom (Locarno und Montreux). Ich kann diese Apparate an der IB anmelden. Während der Nacht verlieren aber dann sämtlich Apparate die Verbindung zu der IB. Spielt auch keine Rolle wo ich diese jeweils platziert habe. Muss dann am Morgen die Telefone an der IB neu anmelden. Kann dann wieder telefonieren - bis zum nächsten Morgen.
Bis anhin keine Lösung von der swisscom. Bereue den Umstieg. Hätte zwar Vorteile, wie zentrales Telefonbuch, Nummernsperre etc. Offenbar hat die swisscom die Technik nicht im Griff und kennt sich zu wenig mit den Geräten aus, welche sie ihren Kunden verkauft.