Montag, 16. Mai 2016

Endgerätezwang bei Swisscom. Eine Zwischenbilanz

Endgerätezwang bei Swisscom. Eine Zwischenbilanz


Am 1. März 2015 berichtete diese Seite über den Routerzwang bei Swisscom. Nach über einem Jahr ist es Zeit die Entwicklungen zu bilanzieren und einen Zwischenbericht zu erstellen.

Liebe Schweizer Bürger, Kunden der Swisscom, Politiker, Stakeholder und Mitarbeitenden der Swisscom. Diesen Artikel widme ich euch, damit man sich auch mal eine Meinung abseits der Lobby in der Swisscom Community oder anderen Orten machen kann.
Es stehen wichtige politische Entscheidungen an. Nehmt euch die Zeit und denkt ein wenig darüber nach.

Mittwoch, 13. April 2016

Swisscom TV goes UHD

Swisscom TV goes UHD


Wie im September 2015 angekündigt, veröffentlich Swisscom ihre TV Box mit UHD Fähigkeit.
Die Box ist ab Donnerstag 14.April bestellbar. Dies kann direkt über das Kundencenter ausgelöst werden.
Bestandeskunden werden die HD-Box für einen Kaufpreis von CHF 119.- durch die UHD Box austauschen können. Damit geht man bei Swisscom vom bisherigen Mietmodell zu einem Kaufmodell über. Dafür entfallen die einmaligen 99.- als Aktivierungsgebühr. Neukunden bekommen die UHD Box als Willkommensgeschenk, Wechselkunden von TV 1.0 auf TV 2.0 erhalten vorerst noch die HD Box, diese dafür wie gesagt ohne Aufschaltgebühr. Möchte ein Wechselkunde die neuere UHD Box, so muss auch dieser 119.- bezahlen. Die Preise beziehen sich pro Box! Ein Preis welchen die Kunden gerne übernehmen, wie Swisscom findet.
Daher schauen wir mal was wirklich neu ist.

Samstag, 19. März 2016

Verhaltensrichtlinien zur Netzneutralität: Schweizer Internetprovider wollen Netzneutralität weiterhin verletzen



Die Schweizer Internetprovider haben in dieser Woche ihre «Verhaltensrichtlinien zur Netzneutralität» erneuert. Dabei handelt es sich, wie schon bei der ersten Version der Richtlinien, um eine Mogelpackung: Sämtliche in der Schweiz heute vorkommenden Netzneutralitätsverletzungen können auch nach den neuen Richtlinien weiterhin stattfinden, und die Provider halten sich manche weitere Hintertür offen.
Foto: Kire (cc by-sa)



Der Kerngedanke der Netzneutralität ist, dass alle Angebote im Internet gleich lange Spiesse haben, sodass der Wettbewerb zwischen den Angeboten spielt, und die Kunden, und nicht die Provider, über Erfolg oder Misserfolg der Angebote entscheiden.

Dies ist auch mit den neuen Richtlinien nicht gewährleistet.

Samstag, 20. Februar 2016

Double Paid Traffic oder Swisscom gegen ihre Kunden

Wie die eigene Politik die Kunden wie auch das Unternehmen ausbremst

Netflix lahmt, um dieses Thema konnte man in den letzten Wochen bei kaum einem Medium, Tech-Blog oder Supportforum der betroffenen Providern, einen Bogen machen. Und nun das! Sorry auch ich muss da noch meinen Senf dazugeben.

In den Medien selber, wurde hauptsächlich auf UPC geschossen. Wohl weil dort das Problem wegen der Verpixelung am offenkundigsten war und sicherlich auch, weil der eine oder andere Digitale Redaktor selber UPC Kunde ist.
Aber auch bei der Swisscom ist dieses Problem vorhanden. Die meiste Aktivität zu diesem Thema gab es in der Supportcommunity der Swisscom selber.

Der Auslöser

Auslöser sind Netflix Kunden, welche sich zu gewissen Zeiten, hauptsächlich der Prime Time, über mangelnde Qualität der Netflix Streams beschwert haben, obwohl der Internet Zugang selber die erforderliche Leistung bringen würde.

Dienstag, 29. Dezember 2015

#Emailselfdefence

E-Mail-Selbstverteidigung


Die E-Mail hat unsere Gesellschaft wahrlich verändert. Durch sie hat sich eine schnelle
Kommunikation und Übermittlung von Daten, einen Austausch, welcher teilweise schon fast in Echtzeit erwünscht oder teilweise (leider) erwartet wird, ermöglicht.
Seit gut 20 Jahren, ist die E-Mail Massentauglich und wird seit dem rege genutzt.
Am Prinzip der Übermittlung selber hat sich einiges geändert:

Sonntag, 13. Dezember 2015

IPv4 Umstellung auf CGNAT bei Swisscom

NAT444 Migration

Bekanntlich sind die öffentlichen IPv4 knapp, bzw. unter den Anbietern bereits aufgebracht. Bisher hatten die Provider noch genügend Adressen für ihre Kunden. Swisscom hat nun aber auch bei ihren eigenen Kunden angefangen die IPv4 Adressen mittels NAT444 aufzuteilen. Dies kann bestehende Kunden sowie Neukunden mit "kleinen Bundles" betreffen. Fragt mich nicht was dies bedeutet...
Bisher wurde diese Technik nur bei Dial In Angeboten und "Billigmarken" wie Wingo angewendet.

Donnerstag, 12. November 2015

MyCloud, Schweizer Cloud von Swisscom

Die Swisscom Cloud startet öffentliche Testphase

Mit myCloud startet die Swisscom heute die öffentliche Testphase für ihr neuestes Cloud Produkt.
Wer sich für die begrenzte Anzahl an Plätzen registrieren will, sollte sich beeilen.
Die Anmeldung erfolgt über https://www.swisscom.ch/de/mycloud.html

Samstag, 7. November 2015

Swisscom TV 2.0 aktuelle Demo

Swisscom TV 2.0 aktuelle Demo

Swisscom TV 2.0
Bildquelle Swisscom/Bluewin.ch

Über folgenden Link habt ihr Zugriff auf eine aktuelle Online Demo von Swisscom TV 2.0 mit den neuen Content Bändern.

Die Demo gibt es ein einer Flash, HTML5 und  APP Version für iOS und Android.


Freitag, 16. Oktober 2015

Kostenloses Update der Microsoft Office Einzelanwendungen auf Version 2016

Microsoft Office Upgrade 2016 doch günstiger? NEIN Kostenlos!


Bildquelle: Microsoft
Seit einiger Zeit ist nun das neue Microsoft Office Paket 2016 erschienen. Selber habe ich auf meinem Desktop zu Hause das Update schon längst während des Beta Programmes installiert.
Ich selber habe ein Office 365 Home Abonnement. Zudem besitze ich noch eine Einzellizenz für Visio 2013 Standard.
Schon während der Installation im Beta Programm kam es zur Meldung, dass Office 2013 und Office 2016 Anwendungen nicht parallel installiert werden können. Sei es drum, somit habe ich Visio 2013 deinstalliert. Nicht so tragisch, dieses läuft auch noch auf einem anderen Gerät im Haushalt.
Später hätte dann noch die Möglichkeit bestanden, Visio 2016 in einer Betaversion zu installieren. Dies hätte natürlich auch funktioniert, vorübergehend.

Dieser Tage wurde Office 2016 offiziell ausgerollt. Gabriel Aul hat dazu auch schon Mails gesendet. Jeder Office 365 Abonnement bekam die Info, dass man nun updaten könne. Zeit also für Visio 2013 eine nachhaltige Lösung zu suchen.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Gäste WLAN auf einem OpenWRT Access Point

Gäste WLAN auf einem OpenWRT Access Point


In diesem Beitrag, möchte ich euch zeigen, wie man auf einem als Access Point konfigurierten Router mit OpenWRT Firmware, ein Gäste WLAN einrichtet.
Und zwar ohne VLAN!

Heutzutage bringt eigentlich jeder halbwegs moderne WLAN Router eine Gäste Funktion mit. Sinn und Zweck dieser Funktion ist, dass man Besuchern oder fremden Personen einen WLAN Zugang anbieten kann, dabei aber keinen Zugriff auf das interne Netzwerk, zB. auf die Fotos und Daten im NAS, gewährt sondern nur den Zugriff ins Internet.
Eine nützliche Funktion wie ich finde. Leider steht diese Funktion oftmals nur zur Verfügung, so lange der Router auch im Router Betrieb ist. Kaufst du dir also solch ein Gerät um dein WLAN Netzwerk zu erweitern, hast du oft das Pech, dass diese Funktion im Access Point Modus deiner Errungenschaft nicht mehr zur Verfügung steht...
Das geht sogar so weit, dass es bei Providern Leute gibt welche keine Ahnung haben und nun argumentieren, dass der Router zentral ins Wohnzimmer gehört und man sich mit Repeater Lösungen helfen soll. Da bauen diese Leute ein Gerät mit steinzeitlichen Funktionen und verkaufen das Gerät als das neu entdeckte Feuer und dann solche Argumente?... Ehrlich, no comment!

Die folgende Lösung hat verschiedene Vorteile: So funktioniert das Ganze unabhängig vom bestehenden Router des Providers. Egal wie viel oder wie wenig dieser Router kann, diese Lösung ist nicht vom Provider abhängig. Daher ist es auch nicht nötig, sich Gedanken über eine allfällige VLAN Konfiguration zu machen. Ebenfalls entfällt eine zweite Ethernet Verbindung auf den Access Point, wie sie bei einigen sehr einfachen Lösungen notwendig wäre. Ebenfalls entfallen Repeater Geschichten und der Access Point kann dort platziert werden wo die Wireless Verteilung am optimalsten ist (sofern eine Ethernetverbindung vorhanden (in Neubauten oft vorhanden)).
"Nachteile" wären folgende: Erfordert ein OpenWRT taugliches Gerät, Eigeninteresse und Freude an der Technik. Konfiguration auf mehr als einem Gerät nötig.

(Der Artikel beschreibt die Konfiguration eines als Access Point konfigurierten Gerätes! Die Gäste Konfiguration im normalen Router Betrieb, ist im OpenWRT Wiki bereits genügend beschrieben. http://wiki.openwrt.org/doc/recipes/guest-wlan-webinterface
Zudem handelt es sich hier um EINE mögliche Konfiguration und nicht DER einzigen Möglichkeit )


Rezept

1x OpenWRT tauglicher WLAN Router : http://wiki.openwrt.org/toh/start
1x Gäste WLAN
1x Gast Interface
1x Firewall Zone Gast
1x Masquerading
2x Firewall Regeln (nach Belieben erweitern und abschmecken)

Grundkonfiguration

Auf die Grundkonfiguration gehe ich nicht gross ein. Ich gehe davon aus, dass man bereits einen WLAN Router mit OpenWRT Firmware in Betrieb hat und das WLAN bzw. der Betrieb als Access Point bereits konfiguriert ist. Hilfe zur AP Konfiguration gibt es durch das OpenWRT Wiki: http://wiki.openwrt.org/doc/recipes/dumbap
Wichtig: Damit folgende Konfiguration funktioniert, muss das WAN Interface (LAN-br) via DHCP eine Adresse vom Router erhalten. Zb. über einen statischen DHCP lease. Die statische Konfiguration des Interfaces funktioniert nicht. (Sollte mal schauen wieso.)

Anleitung


1. Gäste ESSID erstellen

Als erstes eröffnet man unter der bereits bestehenden ESSID ein neues WLAN für die Gäste. Der Name des Netzwerkes muss eindeutig sein damit man sich später Wahlweise in das richtige Netzwerk einbuchen kann.
Im Falle von Dual Band Router kann man in beiden Bändern oder auch nur in einem das Netz für die Gäste freigeben.

Neues Netzwerk zum bereits bestehenden hinzufügen.


Diesem WLAN vergibt man eine eindeutige ESSID.
Zudem erstellt man beim Punkt Network auch noch gleich ein neues Netzwerk zB. mit dem Namen guest.
Bevor man auf den Reiter Wireless Security wechselt, speichert man diese Änderungen mit Save zwischen.




Als Verschlüsselung empfehle ich WPA2-PSK. Dazu gehört natürlich noch ein sicheres Passwort.
Diese Arbeit schliesst man mit einem Save & Apply ab.


Über Network Interfaces gehen wir zum nächsten Schritt.
In der Übersicht sieht man das erstelle Interface Guest. In diesem Fall habe ich diesem Interface bereits 2 WLAN ESSID's hinzugefügt (2,4 und 5GHZ).
Ein Klick auf Edit öffnet das Interface.


2. Gast Interface konfigurieren

In diesem Schritt konfigurieren wir das Gäste Interface. Wir vergeben dem Interface eine IP ausserhalb des bestehenden IP Ranges des LAN (und anderen im gesamten Netzwerk). Zudem aktivieren wir für die Gäste einen eigenen DHCP Server.


Dem Gäste Interface vergeben wir eine statische IP.
Hierzu muss man bei Protocol den entsprechenden Punkt aktivieren und zudem noch auf Switch protocol drücken.


Wie bereits beschrieben, muss sich die IP des Interfaces vom bestehen IP Range des LAN unterscheiden. In diesem Fall nehme ich die 192.168.66.1/24.
Auszufüllen ist die IPv4 Adresse, die Netzmaske und das Gateway, welches zugleich der IP des Gäste Interfaces entspricht.
Zudem muss man noch öffentlich erreichbare DNS hinzufügen. Hier habe ich mit 8.8.8.8 und 8.8.4.4 die von Google genommen.

Unter dem Punkt DHCP Server geht man sicher, dass dieser aktiviert ist und den Bedürfnissen nach entsprechen eingestellt ist.
Diese Arbeit speichert man mit Save zwischen.

Über den Reiter Firewall Settings erstellen wir für das Interface noch eine eigene Firewall Zone.


Hier wird die Firewall Zone erstellt. Diese kann man ebenfalls zB. guest nennen.
Abschliessend drückt man Save & Apply.


In der Übersicht kann man nun nochmals sicherstellen, dass sich die IP Bereiche des LAN und des Gäste Netzwerkes unterscheiden.
Über Network, Firewall gelangt man zum nächsten Punkt.

3. Firewall Zonen Konfiguration

Hier möchten wir dem Gäste Netzwerk den Zugriff zum Internet ermöglichen, den Zugriff auf das LAN aber unterbinden. Dazu wenden wir den Trick des Masquerading an und erstellen 2 Firewall regeln.

Unter den Zonenübersicht halten wir uns nicht lange auf. Wir editieren gleich die entsprechende Gäste-Zone.


Hier aktivieren wir Masquerading, markieren das entsprechende Netzwerk (guest) und erlauben das Forwarding auf die LAN Zone.
Bevor man auf den Reiter Traffic Rules wechselt, speichert man diese Arbeit zwischen.


Über den Reiter Traffic Rules gelangen wir zur Regelkonfiguration.


4. Firewall Regelkonfiguration


Der vierte und letzte Punkt.
Hier erstellen wir ein Source NAT welches den Traffic des Gäste WLAN's auf die IP des Acees Points umbiegt und erstellen eine zusätzliche Regel, welche dem Gäste Netzwerk den Zugriff auf das LAN unterbindet.


Unter Source NAT, New Source NAT erstellen wir die Regel Nummer eins.
Also Namen vergeben, Quell- und Zielzone auswählen und als Quell IP die IP des Access Points auswählen.
Über Add and edit gehts zum nächsten Punkt.


Hier nochmals prüfen ob alles korrekt übernommen wurde und mit Save & Apply speichern.


Zeit für die zweite Regel.
Unter New forward rule unterbinden wir den Zugriff auf das LAN.
Punkte richtig auswählen, benamseln und mit Add and edit ab zur Konfiguration.


Hier wechseln wir unter Protocol auf Any und gehen sicher das die Netzwerke korrekt ausgewählt sind.
Unter Destination address geben wir den IP Range des LAN an. BTW: Bei einem Standard Swisscom Netzwerk wäre das die 192.168.1.0/24. Als fleissige Leser von tuxone.ch gehe ich aber davon aus, dass ihr hier etwas individuelles habt. Logo :)
Unter Action wechseln wir auf reject oder drop. Ich bevorzuge hier reject. Wir lassen die Gäste nicht warten und geben lieber gleich den Tarif durch.
Zum Schluss noch ein abschliessenden Save & Apply.


Sieht die Regel nun Plus/Minus so aus? Gut ihr habts im Grundsatz geschafft!
Nun noch ein beherzter Reboot der Kiste und die Sache rennt.

Abschmecken

Das Abschmecken ist individuell. Evtl. habt ihr vor dem Access Pint bereits eine Firewall welche zB. eine DMZ zur Verfügung stellt.
Nun könnte man auf dieser Firewall die Source IP des Access Points bezüglich Zugriff auf die DMZ einschränken oder ihr macht dies auch über die Firewall des OpenWRT AP's.
In der aktuellen Konfiguration hätten die Clients im Gäste Netzwerk zudem noch immer Zugriff auf den Access Point (welchen ihr natürlich mit Passwort geschützt habt).
Daher anbei noch 2 Konfigurationsbeispiele zu den genannten Punkten.
Des weiteren sind die Clients im Gästenetzwerk nicht isoliert auch bekannt als AP Isolation. Kein Problem. Ich habe die Konfiguration möglichst einfach über das WUI LUCI beschrieben. Dieser Punkt muss man aber über die Shell lösen. Unter /etc/config/wireless ergänzt man unter den Gäste WLAN's folgende Zeile: option 'isolate' 1

Beispiel: Reject der Gäste auf Port 80 (http) und 22 (SSH) auf Access Point

Beispiel Konfiguration. Sperre der Gäste auf einen zusätzlichen IP Range im Netzwerk, zB. einer DMZ.









Samstag, 22. August 2015

Mittwoch, 24. Juni 2015

Neu - Swisscom WLAN Connection Kit

WLAN Connection Kit (Airties)

Swisscom WLAN Connection Kit

Swisscom ersetzt die bisherigen Universal Verbindungskits UNO und DUO (Airties), durch das neue WLAN Connection Kit (ebenfalls Airties).
Kleiner, schneller und noch besser, so sollen die neuen Adapter sein.
Tux0ne konnte diese schon einige Monate testen. Fazit: korrekt!

Eigenschaften

  • Zuverlässige drahtlose Verbindung mit einer neuen TV-Box in einem anderen Raum
  • Ermöglicht, die Reichweite eines vorhandenen WLAN Connection Kit zu vergrössern
  • Einfache Installation: Schliessen Sie den neuen Adapter an, drücken Sie die Taste und warten Sie einige Minuten, bis das Gerät bereit ist
  • Sehr kompaktes Gehäuse
  • Hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit: bis zu 1.700 Mbit/s. Norm 802.11ac.
  • Neuste Technologie: 4x4 MIMO 802.11ac.
  • 2 Gigabit-Ethernet-Ports
Im Gegensatz zu den älteren Verbindungskits DUO und UNO, verfügen diese Adapter nur noch über 2 Ethernet-Ports. Dies sollte aber für viele Fälle genügen. Die neuen kleinen Adapter sind zu den älteren Kits von Airties kompatibel. Da diese aber nur mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von max 600Mbit/s arbeiten, würde sich in solch einem Fall, die tatsächliche Geschwindigkeit (Brutto) auf diesen Wert senken. Nicht kompatibel sind diese Adapter zu der ersten Generation der Universalverbindungskits von Netgear (schwarz).
20m Luftlinie gibt Swisscom als Distanz zwischen den Adaptern an. Diese kann je nach Objekt natürlich geringer oder auch höher ausfallen.
Die Adapter sind als Kit für CHF 198.- oder einzeln für 99.- bei Swisscom erhältlich.

Weitere Informationen und Anleitungen findet man auf den Hilfeseiten der Swisscom:
https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/geraet/heimvernetzung/wlan-connection-adapter.html

Samstag, 20. Juni 2015

EMF - Spannungsfelder

Spannungsfelder

Electrosuisse hat eine interessante leicht verständliche Publikumsbroschüre über Spannungsfelder herausgegeben. Diese kann unter folgendem Link in Deutsch,Französisch oder Italienisch heruntergeladen werden.

Elektrische und magnetische Felder gibt es überall

Seit der Einführung der Glühlampe Ende des 19. Jahrhunderts hat die Elektrizität Einzug in fast alle Lebensbereiche gehalten. Neben dem offensichtlichen Nutzen elektrischer Anlagen und Geräte gibt es jedoch auch unerwünschte Auswirkungen, die durch den Betrieb entstehen können. Sobald sich Spannungen aufbauen und Strom fliesst, entstehen elektrische und magnetische Felder. Diese Felder sind unsichtbar und werden häufig als «Elektrosmog» bezeichnet. Die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) auf den Menschen sind wissenschaftlich breit untersucht worden, und der Gesetzgeber hat, auf diese Erkenntnisse gestützt, Grenzwerte erlassen, um Gefährdungen zu verhindern. Grenzwerte der SUVA limitieren die Exposition an Arbeitsplätzen, und Grenzwerte der NISV (Verordnung zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung) limitieren EMF von Infrastrukturanlagen, wie z.B. Hochspannungsleitungen, TV-/ Radio-Sender, Mobilfunk-Basisstationen etc.
Die Bevölkerung ist täglich und überall technisch erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Ein Grossteil dieser Felder wird durch den Gebrauch von elektrischen und elektronischen Geräten selber produziert. Diese Broschüre bietet Informationen zu elektromagnetischen Feldern, wo sie auftreten, welche Wirkungen sie auf den Menschen haben und wie man sie im persönlichen Umfeld beeinflussen oder reduzieren kann.

Änderungen gemäss NIN 2015

Im folgenden habe ich einige Auszüge aus der NIN 2015 zusammengestellt in welchen die Anforderungen der NISV (01.02.2000) und des USG (01.01.1985) interpretiert und eingeflossen sind.
Grosse Änderungen hat zB. das Kapitel 4.4 Schutz bei Überspannungen erfahren. Hier wurde ein ganzer Abschnitt 4.4.4 Schutz gegen elektromagnetische Einflüsse hinzugefügt. Dieser Abschnitt lohnt es sich mal zu lesen. Ich werde diesen hier nicht zusammenfassen.


Bezüglich EMV hat es aber bereits in den Grundsätzen eine wichtige Ergänzung:

NIN 2015 1.3.1.6.5
(CH) Elektrische Installationen sind im Sinne der Vorsorge so zu erstellen, dass das Magnetfeld an Orten, an denen sich Menschen regelmässig während längerer Zeit aufhalten möglichst klein ist.

Leistungsstarke Schaltgerätekombinationen dürfen nicht in der Nähe von Schlafbereichen angeordnet werden.

NIN 2015 1.3.1.6.5 B+E
Dieser Grundsatz stützt sich auf das Bundesgesetz über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG, SR 814.01). Dieses verlangt, dass Einwirkungen, die für den Menschen schädlich oder lästig werden könnten, im Sinne der Vorsorge frühzeitig zu begrenzen sind (Art. 1 USG, Vorsorgeprinzip). Zu diesen Einwirkungen gehört nebst Luftverunreinigung, Lärm oder Erschütterungen auch die nichtionisierende Strahlung.

Nichtionisierende Strahlung umfasst alle Strahlungsformen, die - im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung - nicht genügend Energie aufweisen, um die Bausteine der Materie und von Lebewesen (Atome, Moleküle) zu verändern. Zur nichtionisierenden Strahlung gehören elektrische und magnetische Felder.

Die Emissionen können je nach Quelle sehr unterschiedlich sein. Generell gilt, dass die Felder mit zunehmendem Abstand von der Strahlungsquelle abnehmen. Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV, SR 814.710) statuiert für neue Hausin-stallationen die Minimierung der magnetischen Flussdichte an sogenannten Orten mit empfindlicher Nutzung (Anhang 1 Ziff. 42 NISV)

Vorschriften Dritter
Natürlich sind auch immer Vorschriften Dritter, welche sogar noch strengere Grenzwerte fordern, so zB die PR-NIS der Stadt Zürich welche für ihre Bauten gilt, zu beachten.