Sonntag, 11. November 2012

Betriebsmodi Swisscom Centro Routers


Betriebsmodi der Swisscom Centro Serie


In diesem Artikel geht es darum die verschiedenen Betriebsmodi der Centro Router zu erklären.
Dazu gehören der Centro Piccolo sowie der Centro Grande. Fürs Verständnis wichtig ist, dass es von den Centro Routern 2 verschiedene Betriebssystem-Typen gibt. Den Centro Picolo sowie den Centro Grande kann man in einer Version von Motorola bekommen. Den Centro Grande aber auch in einer Version von Pirelli/ADB. Bei Fiber Anschlüssen bekommt man nur die Pirelli/ADB Version. Den Typ stellt man fest, indem man den Aufkleber auf dem Router beachtet oder im Routermenü unter Diagnose, Technische Werte, nachschaut.
Ich beschränke mich hier grundsätzlich auf die Funktionen welche via normalen Web GUI eingestellt werden können. Nur beim Bridge Mode ist dies nicht möglich.
Mittlerweile ist man auf einem Stand, bei dem sich diese bei beiden Betriebssystemen in etwa gleich verhalten. Da diese Router relativ viele verschiedene Firmwares erhalten haben und man sogar von einem Generationenwechsel innerhalb der Firmware sprechen kann, relativ schwierig. Demnach kann dieser Blog Post nur eine Momentaufnahme beschreiben.
Wer sich für die IPv6 Funktionalität der Router interessiert, dem habe ich hier einen etwas älteren Beitrag geschrieben. Es ist bald so weit, das diese Firmwares öffentlich ausgerollt werden.
Nutzer der älteren Netopia Router werden in diesem Blog Post bedient.

Welchen Modus brauche ich?

Damit man am Schluss ein zufriedenstellendes Resultat erreicht, muss man sich im Vorfeld zuerst mal klar werden was man eigentlich will oder braucht.
Grundsätzlich gibt es 4 Hauptmodi welche ich hier erkläre:
  • Gateway Modus (Standard-Modus)
  • NAT-Standard-Modus
  • IP Weiterleitung (IP Passthrough)
  • Bridge Mode
Mit diesen Modi ist das Spielfeld für den Anfänger wie auch den fortgeschrittenen User offen.

Gateway Modus

Dies ist der normale Modus mit dem der Router geliefert wird. Im Router steckt ein DSL Modem und ein Router. Das Gerät arbeitet als Gateway zwischen dem WAN (DSL) und dem LAN (Ethernet) und routet zwischen diesen beiden Netzen.
Diese Betriebsart ist für alle geeignet die keinen eigenen Router verwenden und simple Portweiterleitungen reichen.

Hinweis: Wer zb. WLAN nach dem neusten Stand brauchen will muss keinen zusätzlichen Router betreiben. In solch einem Fall ist ein Access Point bzw ein Router welcher sich in diesen Modus setzen lässt besser geeignet!

Im Gateway Modus arbeiten die Motorola Typen sehr stabil. Probleme werden vor allem bei den Typen von Pirelli/ADB berichtet. Im Gegensatz zum Grundtenor der in einigen Foren herrscht,  es sind nicht alle Centro Grande Pirelli/ADB User von Problemen betroffen! Nicht abzustreiten ist, dass es in gewissen Konstellationen Trigger gibt die zu Problemen führen. Ein guter Swisscom Supporter oder Techniker kann aber entsprechende Massnahmen treffen und einen Router Change machen. Falls nicht möglich, sind User mit Problemen, notfalls mit einer Zeitschaltuhr welche dem Router täglich mal den Strom nimmt gut bedient.


Im Gateway Modus ist es  kein Problem, Services zB. von einem NAS extern anzubieten. Alle was es dafür braucht, ist die sogenannte Portweiterleitung.

Diese findet man im Web Router Interface

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface das Menü Einstellungen aufrufen.
  • Im Menüpunkt Portweiterleitungen lässt sich NAT einrichten.
  • Gewünschten Service auswählen oder erstellen und auf Host lenken, speichern.
  • Ist der gewünschte Dienst nicht verfügbar, kann man unter Dienste einen neuen erstellen.
  • Nach Beendigung der Konfiguration schadet ein Neustart des Routers nie.
Host
  • Dem Host sollte man eine statische IP ausserhalb des DHCP Ranges geben, damit die Portweiterleitungen richtig bestehen bleiben. Alternativ kann man auch unter dem Menüpunkt "Gerät hinzufügen" Hosts durch die MAC Adresse oder den Hostnamen erfassen. So bleiben Portweiterleitungen auch ohne fixe IP des Hosts bestehen!


Advanced: Auch bei den Centro Routern ist das sogenannte PAT via GUI nicht möglich. Abhilfe schafft der Admin Zugriff bei den Piellis.
Bei den Motorolas hilft die Shell weiter:
conf
set pinhole

NAT-Standard-Modus

Dieser Modus kann man brauchen, wenn man einen eigenen Router verwendet, eine DMZ bauen möchte oder sämtliche Anfragen an einen Host leiten will. NAT-Standard-Modus ist kein eigentlicher Modus. Das Gerät arbeitet immer noch als Gateway. Es ist also weiterhin möglich Clients zB. STB für Swisscom TV im LAN des Swisscom Routers zu belassen. Statt wie bei einer Portweiterleitung gezielt Ports auf Hosts zu lenken, wird beim NAT-Standard-Modus sämtlicher nicht aus dem LAN initiierter Verkehr auf einen Host geleitet. Klar das dieser Host durch eine Firewall oder eben einem fremden Router geschützt werden sollte. Keine gute Idee diesen Modus zB für ein NAS zu verwenden, nur weil es bei den Portweiterleitungen scheitert! ;) Ein Scan des Swisscom Netzes zeigt. Ein Rat den ein kleiner Teil leider so nicht kennt.

Da NAT-Standard-Modus sehr verwand mit der Portweiterleitung ist, gleicht sich das Vorgehen auch.

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Menüpunkt Einstellungen anklicken.
  • Unter IP-Weiterleitung findet man den Button um NAT-Standard-Modus zu aktivieren.
  • gewünschten Host auswählen und speichern.
  • Nach Beendigung der Konfiguration Gerät neu starten.

Host
  • Dem Host sollte man eine statische IP ausserhalb des DHCP Ranges geben, damit statisches NAT immer auf das richtig Ziel führt.
  • Ist der Host ein fremder Router sollte oder muss man dessen LAN Bereich in ein anderes Subnet setzen, zB. 192.168.2.0/24 (verhindert routing issues)

IP Weiterleitung / IP Passthrough

Auch bei einer IP Weiterleitung arbeitet das Swisscom Gateway in seinem LAN immer noch als Router. Es ist also auch hier immer noch möglich STBen für Swisscom TV in diesem LAN zu betreiben. Im Gegensatz zum NAT-Standard-Modus wird bei der IP Weiterleitung die öffentliche IP auf das WAN Interface eines bestimmten Host's abgebildet. Dieser Modus ist also vor allem im Betrieb mit einem eigenen Router oder Firewall interessant und man mit dem Bridge Mode überfordert ist, oder man auf die Funktionalitäten der Centros nicht verzichten möchte.

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Menüpunkt Einstellungen anklicken.
  • Unter IP-Weiterleitung findet man den Button um die IP-Weiterleitung zu aktivieren.
  • Einen Host auswählen und aktivieren
  • Das Gateway wird darauf hinweisen das ein Neustart nötig ist. Also neu starten! (Der Hinweis kommt bis dato nur bei Motorola. Bei Pirelli/ADB muss man selber daran denken)
Host
  • Das WAN Interface des Host's (Router) muss die IP automatisch beziehen, also auf DHCP eingestellt sein. Ansonsten kann man das Gerät nicht als Ziel für die IP-Weiterleitung auswählen.
  • Nachdem das Swisscom Gateway beim letzten Punkt den Neustart ausgeführt hat und die Internetverbindung wieder steht, muss auch der eigene Router neu gestartet werden oder einen DHCP refresh ausführen, damit die öffentliche IP bezogen werden kann.
  • Auch hier ist es besser den LAN Bereich des eigenen Routers in ein anderes Subnet zu setzen, damit Routing Probleme gleich von Anfang an verhindert werden können.


Ob es mit der IP-Weiterleitung auch wie gewünscht klappt, hängt vor allem vom nachgeschalteten Router ab.
Nicht alle Geräte haben es gerne, dass sie eine öffentliche IP bekommen, der DNS sowie das Routing über eine Private IP geschehen. Falls Probleme auftauchen, ist die Lösung in diesem Bereich zu suchen.

Ich selber betreibe seit gut einem halben Jahr meine eigene Firewall hinter einem Swisscom Centro Piccolo mit der IP-Weiterleitung und verschiedenen Firmwares. Diese stehen mittlerweile kurz vor dem Rollout, so das auch andere davon profitieren können.



Bridge Mode


In diesem Modus schaltet das Gateway eine Bridge zwischen LAN und WAN, arbeitet also nicht mehr als Router.
Gut also für all die welche ihren eigenen Router verwenden möchten und das Swisscom Gateway nur noch als Modem betreiben. Simple Sache wenn man nur Internet braucht. Schwieriger wirds wenn man noch Swisscom TV oder VoIP Services von Swisscom benötigt. Da muss man wissen was man macht! :D
Das Gateway wird in Bridge Mode nicht einfach nur ein dummes Modem. Ein Client mit statischer IP im Range des Centro Gateways (192.168.1.0/24) kann immer noch Zugriff erlangen um zB. Leitungsinformation auszulesen!

Spätesten hier wird offensichtlich wo der Unterscheid zwischen dem Motorola und dem Pirelli/ADB Betriebssystem liegt.

Motorola:

Ich habe das Vorgehen dazu bereits in der Swisscom Support Community beschrieben.
Hier der Auszug davon:
Das flashen von Firmwares kann immer zu Fehlern und im schlimmsten Fall zu einem defekten Gerät führen.
Falls ihr nicht wisst was ihr da tut (ja klar wisst ihr es nicht..ich ja auch nicht :smileywink:) solltet ihr das sein lassen.
Wenn ihr nicht mal wisst ob ihr einen Centro piccolo habt oder nicht, dann sowieso.

Falls man einen piccolo auf 9.0.7 hat kann man mit einer "Initiator" Firmware flashen.
Anmerkung: Bei neueren Firmwares der Centro Router (9.0.10xx) geschieht der Downgrade wieder direkt mit der 7.8.6 Firmware. Betrifft Meldung: Firmware image is invalid!
Ist diese geflasht (Router wird sich neu starten) kann man auf eine 7.8.6 Firmware zurückflashen.
Dieser Weg geht auch in die andere Richtung.
Selbstverständlich müsste man jetzt noch cwmp deaktivieren möchte man keine Überraschungen erhalten.
(set dslf-cpewan option off)

Den Bridge Mode aktiviert man nun via shell:


Pirelli/ADB

Motorola Bridge Mode war kompliziert? Nun dann freue dich auf den Bridge Mode des Pirelli/ADB :D

Vorbereitung:

  • last known good Firmware 5.0.0.33 downloaden. Link
  • Sämtliche Verbindungen ab Centro Grande bis auf den Konfigurations-PC trennen.
  • DSL Anschlusskabel ebenfalls trennen!
  • Dem Konfigurations-PC eine fixe IP geben. zb 192.168.1.2/24
  • Reset mittels gedrückthalten des Resetsknopfs für ca. 20s tätigen.
  • Upload der 5.0.0.33 Firmware welche man natürlich vorher schon heruntergeladen hat :) Passwort eines zurückgesetzten Pirellis ist 1234!
  • Nach erfolgreichem Firmwaredowngrade das admin GUI freischalten.
Freischaltung admin Gui.
Mittels Telnet eine Verbindung zum Centro Grande aufbauen.
Benutzername: admin
Passwort: 1234

Folgenden Befehl ausführen: conf set wbm/admin_wbm a25B06c81
Nach Bestätigung des Routers druch return 0 einen reboot des Geräts mittels system reboot veranlassen.
Nachdem der Router neu gestartet ist hat man Zugriff auf das Admin Gui via 192.168.1.1/admin.html

Mit dem Browser 192.168.1.1/admin.html aufrufen und ins Menü der Netzwerkverbindungen gehen.
Unten hat es einen Button Schnelleinrichtung. Diesen drücken!


In der Schnelleinrichtung wählt man unter WAN DSL Verbindungsart: Bridged Ethernetverbindung über PTM.
Falls Wireless aktviert ist, dieses deaktivieren.
Danach OK drücken.

In der folgenden Abfrage ersetzt man die alte durch die neue Verbindung und kreuzt das editieren gleich an.
Es ist Zeit Beenden zu drücken.


Falls man aus dem Router geworfen wird einfach nochmals via Browser das admin gui öffnen. Nun geht man wieder in die Netzwerkverbindungen und drückt bei den Verbindungen auf die WAN-LAN-Bridge. Dies öffnet deren Konfiguration. Unter Einstellungen stellt man bei Internetprotokoll auf keine IP-Adresse.


Ohne auf OK oder Anwenden zu drücken wechselt man in den Reiter Bridging. Wie auf dem Bild unten gezeigt, entfernt man ausgenommen vom Punkt WAN ETHoP und dem gesteckten Port des Konfigurations-PC sämtliche Häklein  Beim Status kann man erkennen wo der PC gesteckt ist. (Die Beschriftung des Centro Grandes und die Bezeichnung der Ports im System sind Spiegelverkehrt.)


 Nun ist man so weit OK zu drücken. Nachdem man dies gemacht hat, kann man den Router mittels Schalter neu starten. Der eine Port ist nun so konfiguriert, dass ein Router daran via DHCP die öffentliche IP bezieht.


Thoughts

 Die aktuellen Centro Routers haben in mancher Hinsicht auf den ersten Blick vieles schwieriger gemacht.
2 Jahre nach der Einführung ist die Swisscom aber bereit weitere Funktion in die Router zu implementieren.
Dazu gehört nicht nur die IPv6 Kompatibilität sowie eine entsprechende Firewall.
Bald wird man via Kundencenter fähig sein erweiterte Funktionen im Heimnetzwerk zu nutzen.
Neben der Ansicht des Heimnetzwerkes gehört vor allem eine Funktion zur Zeitbegrenzung der Clients dazu.
Mehr kann und darf ich an dieser Stelle nicht sagen...
Die Funktionen und Möglichkeiten sind aber vielfältig  Möglich das man später noch mehr Optionen bekommt. Dieses Gebiet ist so neu und fancy, dass es noch gar keine Wikis dazu gibt. Man kann also gespannt sein was Swisscom ermöglichen wird. Sicher werden wir sie pushen :) Solche Protokolle sind allerdings noch proprietär  Swisscom muss bei den Centros ja schon 2 verschiedene Systeme unterstützen. Zu viel kann man also für den Anfang nicht erwarten. Einen Einblick in die Funktionen gibt dieses Cisco Whitepaper.

Ich hoffe ich konnte mit diesem Blog Post einigen helfen. Auch wenn Funktionen wie der Bridge Mode fast verloren gegangen sind, so soll hier auch gezeigt werden, dass dies mit einer funktionierenden IP-Weiterleitung gar nicht nötig ist.

Für Fragen und Infos stehe ich und andere User gerne in der Swisscom Support Community zur Verfügung.

Viel Spass dabei!


Montag, 22. Oktober 2012

Swisscom TV App Android

Die neue Swisscom TV App für Android

Nun ist es soweit. Auch für Android hat Swisscom eine neue App herausgegeben welche die TV Air App und TV Guide App in eine packt.
Ich konnte diese App im Vorfeld ein wenig testen und möchte hier einige Impressionen davon wiedergeben und die Funktionen kurz vorstellen.

Download

Die Angebote welche Swisscom TV umfassen werden allgemein in den nächsten Wochen eine Aktualisierung  erfahren. So habe ich in einem früheren Post schon Swisscom TV online vorgestellt. Diese Plattform wird noch etwas erweitert. Kritisiert hatte ich zB den beschränkten Nutzen der Recordings. Diese Situation wird sich ein wenig bessern. Auch die Software der STB (TV Client) wird wieder mal eine Erneuerung erfahren.
Mehr dazu allenfalls in einem eigenen Blog Post. In diesem beschränke ich mich soweit als möglich auf die Android App. Obwohl die Verschmelzung der Dienste von Swisscom TV online einige Querverweise nötig macht.

Aufbau der App

Die Swisscom TV App teilt sich in 4 Bereiche auf:

TV, Sport, VoD und REC
Mit diesen 4 Rubriken werden fast alle Möglichkeiten welche Swisscom TV momentan bietet abgedeckt. Was im Vergleich zum den Apple Devices noch fehlt, ist die Fernbedienung der STB ;)
Sicherlich arbeitet die Swisscom auch an der Remote Steuerung via Android. Vorerst freuen wir uns aber mal auf eine wirklich gelungenen TV App!




Beim ersten Start wird man kurz über die Funktionen informiert.
Bei Live TV Unterwegs ist nun die Rede von 80 Sendern.
Dies deutet auf die neue Konvergenz bezüglich der wichtigsten HD Sendern hin. Es ist kein grosses Geheimnis, dass Swisscom auch an der Integrierung der HD Sender in Replay interessiert ist. Mit der Integration ins TV Online Repertoire ist nun der erste Schritt gemacht. Zumindest können Aufnahmen wie auch Live Streams einiger HD Sender auch Online genutzt werden. Damit kann man das persönliche Line up eigentlich gänzlich auf HD ausrichten. Hat man schon einen "HD" Stream auf Zattoo gesehen, kann man eigentlich einiges (wenn auch nicht pures HD) erwarten. Ein HD Stream auf der Mobile Online Plattform  ist bis jetzt vielmehr schlicht ein Bild mit HD Logo als das es den Namen High Definition wirklich verdienen würde. Die Encoder komprimieren hier zu stark und es würde auch oft an der benötigten Bandbreite mangeln. Aber auf der Web TV Plattform hätte die Swisscom die Möglichkeit ein wenig HD Feeling aufkommen zu lassen. Dies gelingt ihr aber (noch) nicht wirklich!
Wie auch immer. Während ich die App getestet habe war es bereits im Vorfeld möglich aufgenommene HD Sendungen via App oder Web anzuschauen. Somit ist es nicht mehr nötig den SD Stream aufzunehmen wenn man das Angebot auch Online nutzen will, was ja sowieso wohl kaum einer gemacht hat...

TV Guide

Übersicht des aktuellen Programm
Der TV Guide ist die zentrale Stelle um Sendungen zu programmieren wie auch Live oder Replay TV zu schauen.
Der Guide bietet die Sortierung der Sendungen nach dem laufenden Programm, dem Programm von gestern wie auch die Anzeige des heutigen Abends. Zudem ist es möglich eine beliebige Zeit und Sender bis zu 10 Tagen im Voraus darzustellen.
Zudem stehen 3 Arten der Senderreihenfolge zur Wahl. Entweder das Line Up der eigenen STB. Die Sender im Web TV oder alle Sender die es bei Swisscom TV gibt. Mittels Drag an Drop oder dem Ausblenden von unerwünschten Sendern, lassen sich die Listen noch individualisieren. Ich vermute das man später die Senderreihenfolge auch online via Kundencenter oder der Web TV Seite ändern kann.
Zeitwahl



















Info Screen
Ein Klick auf eine Sendung öffnet den Info Screen mit den Informationen über die Sendung. Zudem bekommt man die Möglichkeit die Sendung abzuspielen aufzunehmen oder auch zu teilen, bzw. eine Empfehlung via Twitter, Facebook oder was auch immer zu tätigen.
Möchte man eine Sendung direkt schauen, genügt ein Klick auf den Play Button.

















Replay Sender
Die Replay Funktion ist nun auch in die App integriert. Somit kann man auf das Angebot der TV Online Replay Sender zugreifen. Die Steuerung des Guides ist zumindest in den Beta Apps noch relativ rudimentär. Dagegen habe ich grundsätzlich nichts, da die App ja auf vielen Devices flüssig funktionieren soll. Aber ein wenig intelligenter und sei es nur mit kleinen Hilfsmitteln, wie der Hervorhebung der aktuellen Sendung in der Tagesübersicht, wäre schon noch nett. Man wird in künftigen Versionen sicherlich noch ein wenig am UI feilen. Da ist die App für iOS runder abgestimmt.
Die iOS App bietet zudem auch eine Miniaturansicht der laufenden Sendungen. Etwas was ich für die Android App auch noch hübsch fände. Zattoo wie auch Wilmaa beweisen, dass auch auf Android noch einiges an Potential drin liegen würde :)










Sport

Der Sport Teil zeigt die Spiele der nächsten Tage an. Zudem ist es möglich nach Meisterschaften zu sortieren oder die im Voraus bereits gemieteten Spiele zum Zeitpunkt X anzuschauen.
Wer Teleclub Sport bereits auf Swisscom TV abonniert hat, kann die Spiele zumindest auch aus dem Sport Bereich aus aufnehmen. Das Spiel via Swisscom TV Online, also auch in der App live anzuschauen, kostet wie bisher allerdings extra. Sicherlich ein grosser Wunsch aller, die bereits Teleclub Sport abonniert haben, hier ebenfalls mal für eine Einheit zu sorgen. Wenn es Swisscom mit ihrer Tochterfirma Cinetrade nicht kann, wer dann?
























VoD


Video on Demand hält sich an das gewohnte Design der STB oder auch TV Online. Die aktuellsten Knüller werden angezeigt. Wer möchte kann auch in den verschiedenen Genres stöbern oder die Suche bemühen. Die Suche steht sowieso in allen Bereichen zur Verfügung. In der App lassen sich vorerst nur Filme vormerken. Die Miete und der Konsum muss aber nach wie vor entweder via Web oder der STB erfolgen.


















REC

Nebst Replay ist der Zugriff auf die Aufnahmen eines der neuen interessanten Killer Features.
Wie ich in diesem Blogpost schon beschrieben habe, wird Replay und die Recordings natürlich nur mit steigender Zahl des dafür fähigen Senderangebots wirklich interessant. Da nun auch die wichtigsten HD Sender halbwegs im Online Replay verfügbar sind, geht man aber einen grossen Schritt in die richtige Richtung :)

Bei den REC sind die Aufnahmen sowie die geplanten Aufnahmen ersichtlich und steuerbar.
Einen Teil der Aufnahmen kann man bis zu 30 Tage ab Aufnahmedatum auch via App anschauen. Ob eine Aufnahme auch via App abspielbar ist, hängt davon ab, ob es sich beim Sender um einen Replay Sender der TV Online Plattform handelt. Bisher waren es diese 45 Sender. Wie aber bereits erwähnt, kann man hier noch mit einer konkreten Erweiterung rechnen.



Steuerung

Es ist nun möglich den Stream zu pausieren. Ist es ein Replay Sender kann man sogar eine Sendung zurück- oder auch vorspringen. Das Spulen mittels Punkt auf der Zeitleiste erfordert teilweise etwas Geduld und Geschick. Mit einem wisch nach Links oder Rechts wechselt man durch das Senderangebot. Auch ist eine Übersicht der aktuellen Sendungen während des Streamings möglich, ebenfalls kann der Infoscreen aufgerufen werden. Social Media auch hier. Teile deine Sendung zb. via Twitter.




Technik


Swisscom setzt für die Android App auf einen neuen Encoder.
Dabei handelt es sich um ein Produkt von Visual On. Vorteil ist, dass die App den passenden Decoder gleich mitliefert. Die Chance das Swisscom TV Online nun auf wesentlich mehr Android Devices sauber läuft ist also hoch. Zudem erachte ich die Qualität dieses Streamings als sehr gut. Gerade im Gebrauch mit einem Tablet, fällt die massiv bessere Bildqualität auf. Ebenfalls bemerkbar die gute Tonqualität. Es ist durchaus ein Genuss einen Film mit Kopfhörern zu schauen :)

Im Test habe ich allerdings bemerkt, dass ältere Devices mit dem neuen Decoder ihre liebe Mühe haben können. Es kann sein das man Top Qualität bekommt, es aber lagt und einige bps verloren gehen. Andererseits ist auch das Gegenteil möglich. Ein flüssiger Stream aber mit unterirdischer Qualität. Ob man hier noch tunen kann oder man halt einfach Pech hat, wird sich zeigen.
Aktuelle Hardware wird voraussichtlich auch mit der Swisscom TV App wesentlich mehr Freude machen.

Hier noch ein Vergleich des alten TV Air Streams gegenüber dem neuen Decoder auf einem Tablet.

TV Air Wifi HD Stream

Swisscom TV App Visual On Streaming

Unschwer zu erkennen, die höhere Auflösung und das gerade in Bewegung angenehme Bild. Auch im Mobile Netz der Swisscom bekommt man anständige Bilder geliefert. Beim Wechsel auf einen Sender wird in der Anfangsphase kurz gepuffert und die Qualität, falls genügend Bandbreite vorhanden etwas erhöht. Ich konnte auch ausserhalb der Schweiz via VPN mit einem mittelmässigem Wifi Access das TV Angebot von Swisscom bzw. meine Aufnahmen geniessen. Im LAN habe ich eine Streambandbreite von ca. 1000kb/s gemessen.

Erfreulich ist die mögliche gleichzeitige Benutzung der App auf mehreren Geräten. Ich hoffe, dass dies auch so bleibt. Es wäre schade würde die neue Freiheit nur ein einziger Benutzer im Haushalt oder unterwegs nutzen können. Abhängig vom Login ist ersichtlich auf welche Dienste man Zugriff hat. So haben natürlich nur Swisscom TV plus Kunden Zugriff auf Aufnahmen.



Alles in allem eine wirklich gelungene App und eine wahrliche Bereicherung für die fast schon geschundenen Android User von Swisscom TV. Somit steht der nomadischen Nutzung der Second und Third Screens auf der Android Plattform nichts mehr im Wege.
Toll, ist doch am Horizont bereits abzusehen, dass Linux bzw. Android, dass Rennen auf den Smart TV's der Zukunft machen könnte. Insofern sieht man hier bereits erste mögliche STB freie Clients der Zukunft oder zumindest mal eine Richtung...
Natürlich hat auch die Apple Fraktion in diesem Zuge eine erneuerte App bekommen.
Swisscom arbeitet an einem gemeinsamen Lock an Feel der gesamten TV Plattform, wobei man an der Android App noch ein wenig feilen muss.

Die App und Entwicklung der Online Plattform ist gesamt gesehen ein gelungener Schlag der Swisscom gegen die kommende Box von UPC, die Horizon. Es werden bereits jetzt mehr mobile Plattformen unterstützt und man beschränkt sich nicht nur auf das eigene LAN, während die Box der UPC immer noch nicht freigegeben ist...

Es bleibt zu hoffen, dass Swisscom an einer Möglichkeit arbeitet um die TV Inhalte auch hochauflösend und in besster Qualität zu übermitteln. Die Zukunft von Swisscom TV liegt nicht in einer STB. Sie liegt in Clients wie Google TV, Android oder sonstigen Smart TV Applikationen.













FAQ Sheet

Sonntag, 7. Oktober 2012

Betriebsmodi Swisscom Motorola Router (ex Netopia)

In diesem Artikel erkläre ich die verschiedenen Betriebsmodi welche die Swisscom Router mit SOC OS 7.8.x bieten. Auch heute noch sind Router mit dieser Software-Generation bei Swisscom weit verbreitet.
So hat die Swisscom bei ISDN Privatanschlüssen bis heute keinen alternativen Router in ihrem Sortiment.
Korrektur "Centro ISDN".
Dabei handelt es sich um die Netopia / Motorola Router der 7000er Serie. Die folgenden Erklärungen bzw. Anleitungen können nicht direkt für die Centro Router Generation angewandt werden! Für diese Router habe ich hier einen eigenen Blog Post.
Die Softwaregeneration lässt sich zB. mit einer Telnet Sitzung auf den Swisscom Router herausfinden.


Windows User verwenden den Telnet Client von Windows (ab Vista via Softwareverwaltung nachinstallieren) oder einen alternativen Client wie Putty.
Weil viele fremde Gateways kein kompatibles VDSL Modem drin haben oder die IGMP Unterstützung für Swisscom TV fehlt, lohnt es sich über die Möglichkeiten die mit dem Swisscom CPE bestehen, informiert zu sein. Die einfachste Art wäre es einfach eine Fritzbox! 7390 hinzustellen. Langweilig, es gibt noch zig Alternativen!

Welchen Modus brauche ich?

Damit man am Schluss ein zufriedenstellendes Resultat erreicht, muss man sich im Vorfeld zuerst mal klar werden was man eigentlich will oder braucht.
Grundsätzlich gibt es 4 Hauptmodi welche ich hier erkläre:
  • Gateway Modus (Standard-Modus)
  • Statisches NAT
  • IP Weiterleitung Modus (IP Passthrough)
  • Bridge Mode
Es gibt auch noch andere Arten der Anwendung, zB den LAN-WAN Turnaround (Router Mode) oder den Betrieb als Access Point. Keine Frage das so was geht. Aber sorry, tut euch was gutes und bringt in diesem Fall das Gerät zu einer Entsorgungsstelle :)

Gateway Modus

Dies ist der normale Modus mit dem der Router geliefert wird. Im Router steckt ein DSL Modem und ein Router. Das Gerät arbeitet als Gateway zwischen dem WAN (DSL) und dem LAN (Ethernet) und routet zwischen diesen beiden Netzen.
Diese Betriebsart ist für alle gut die keinen eigenen Router verwenden und simple Portweiterleitungen reichen.

Hinweis: Wer zb. WLAN nach dem neusten Stand brauchen will muss keinen zusätzlichen Router betreiben. In solch einem Fall ist ein Access Point bzw ein Router welcher sich in diesen Modus setzen lässt besser geeignet!

Im Gateway Modus arbeitet diese Router Generation eigentlich sehr stabil und zuverlässig. Auch User mit höheren Anforderungen wie schnellerem WLAN oder LAN können unter Gebrauch von Zusatzhardware (Access Point, Switch) zufrieden werden.

So ist es kein Problem, Services zB. von einem NAS extern anzubieten. Alle was es dafür braucht, ist die sogenannte Portweiterleitung.

Diese findet man im Web Router Interface

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren NAT/Spiele Konfiguration findet man die Oberfläche um Portweiterleitung einzurichten.
  • Gewünschten Service auswählen oder erstellen und auf Host lenken, speichern.
  • Nach Beendigung der Konfiguration Gerät neu starten.
Host
  • Dem Host sollte man eine statische IP ausserhalb des DHCP Ranges geben, damit die Portweiterleitungen richtig bestehen bleiben.


Advanced: Leider ist in einer aktuellen Softwareversion das sogenannte PAT nicht mehr via GUI möglich.
Abhilfe schafft die shell:
conf
set pinhole

Statisches NAT

Dieser Modus kann man brauchen wenn man einen eigenen Router verwendet, eine DMZ bauen möchte oder sämtliche Anfragen an einen Host leiten will.
Statisches NAT ist kein eigentlicher Modus. Das Gerät arbeitet immer noch als Gateway. Es ist also weiterhin möglich Clients zB. STB für Swisscom TV im LAN des Swisscom Routers zu belassen. Statt wie bei einer Portweiterleitung gezielt Ports auf Hosts zu lenken, wird beim statischen NAT sämtlicher nicht aus dem LAN initiierter Verkehr auf einen Host geleitet. Klar das dieser Host durch eine Firewall oder eben einem fremden Router geschützt werden sollte. Keine gute Idee diesen Modus zB für ein NAS zu verwenden, nur weil es bei den Portweiterleitungen scheitert! ;) Ein Scan des Swisscom Netzes zeigt. Ein Rat den ein kleiner Teil leider so nicht kennt.

Da statisches NAT sehr verwand mit der Portweiterleitung ist, gleicht sich das Vorgehen auch.

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren NAT/Spiele Konfiguration findet man den Button um statisches NAT zu aktivieren.
  • gewünschten Host auswählen und speichern.
  • Nach Beendigung der Konfiguration Gerät neu starten.

Host
  • Dem Host sollte man eine statische IP ausserhalb des DHCP Ranges geben, damit statisches NAT immer auf das richtig Ziel führt.
  • Ist der Host ein fremder Router sollte oder muss man dessen LAN Bereich in ein anderes Subnet setzen, zB. 192.168.2.0/24 (verhindert routing issues)




IP Weiterleitung / IP Passthrough

Auch bei einer IP Weiterleitung arbeitet das Swisscom Gateway in seinem LAN immer noch als Router. Es ist also auch hier immer noch möglich STBen für Swisscom TV in diesem LAN zu betreiben. Im Gegensatz zum statischen NAT wird bei der IP Weiterleitung die öffentliche IP auf das WAN Interface eines bestimmten Host's abgebildet. Dieser Modus ist also vor allem im Betrieb mit einem eigenen Router oder Firewall interessant und man mit dem Bridge Mode überfordert ist.

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren IP-Weiterleitung findet man die entsprechende Oberfläche.
  • Einen Host auswählen und aktivieren
  • Das Gateway wird darauf hinweisen das ein Neustart nötig ist. Also neu starten!
Host
  • Das WAN Interface des Host's (Router) muss die IP automatisch beziehen, also auf DHCP eingestellt sein. Ansonsten kann man das Gerät nicht als Ziel für die IP-Weiterleitung auswählen.
  • Nachdem das Swisscom Gateway beim letzten Punkt den Neustart ausgeführt hat und die Internetverbindung wieder steht, muss auch der eigene Router neu gestartet werden oder einen DHCP refresh ausführen, damit die öffentliche IP bezogen werden kann.
  • Auch hier ist es besser den LAN Bereich des eigenen Routers in ein anderes Subnet zu setzen damit routing Probleme gleich von Anfang an verhindert werden können.


Bridge Mode

In diesem Modus schaltet das Gateway eine Bridge zwischen LAN und WAN, arbeitet also nicht mehr als Router.
Gut also für all die welche ihren eigenen Router verwenden möchten und das Swisscom Gateway nur noch als Modem betreiben. Simple Sache wenn man nur Internet braucht. Schwieriger wirds wenn man noch Swisscom TV oder VoIP Services von Swisscom benötigt. Da muss man wissen was man macht! :D
Das Gateway wird in Bridge Mode nicht einfach nur ein dummes Modem. Ein Client mit statischer IP im Range des Motorola Gateways (192.168.1.0/24) kann immer noch Zugriff erlangen um zB. Leitungsinformation auszulesen!

Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren, Verbindungen die Übersicht öffnen.
  • Bei Bridging von deaktiviert auf aktiviert stellen.
  • Im folgenden Fenster UPnP noch deaktivieren (schont das LOG einer Firewall)
  • Änderungen speichern
  • Reboot akzeptieren
  • Config Host entfernen und eigenen Router ans LAN hängen (DHCP, first come first serve)
eigener Router
  • WAN Interface des eigenen Router muss auf DHCP stehen. (Swisscom verwendet bei Privatkunden VDSL Terminierungen DHCP mit Option 82.)
  • Nach dem Neustart des Swisscom Gateways schadet auch hier ein Reboot nichts. Somit kann der IP Bezug sauber ablaufen.
  • Das LAN Subnet muss hier nicht zwingend geändert werden, aber es empfiehlt sich auch hier ein anderes als das Default Subnet von (192.168.1.0/24) zu verwenden. Nur schon um VPN Probleme einzuschränken.





Advanced: Die Sys Bridge lässt sich auch via Shell aktivieren. Als Hinweis für die Centro Serie mit älterer Firmware:

Samstag, 6. Oktober 2012

Swisscom Test

Swisscom sucht Tester

Diese Woche hat Swisscom gleich 2 öffentliche Anmeldungen ausgegeben.
Interessierte können somit bereits Vorab kommende Produkte ein wenig testen.

Home Network Visualizer


Mit dem Heimnetz Visualizer soll es künftig möglich sein sein Heimnetz via Swisscom Kundencenter zu überwachen und kontrollieren.
  • Kontrolle
  • Übersicht
  • Opt-out Sperren (zB. Kinder)
  • Gastzugang
Dazu benötigt man einen Router der Centro Serie.

Für den Test sind momentan nur Geräte vom Typ Centro Grande Motorola zugelassen.
Folgendes sind die Voraussetzungen um am Test teilnehmen zu können:
  • Swisscom DSL Anschluss
  • Centro Grande (Motorola Router) > Angaben zum Router-Typ findest du auf der Unterseite deines Routers 
  • Kundencenter Login
  • Vorzugsweise Haushalt mit mehreren Personen (gerne mit Kindern)
  • Der Trial wird nur in deutscher Sprache durchgeführt
Interessierte melden sich via den Swisscom Labs an.

http://labs.swisscom.ch/en/news/ausschreibung-heimvernetzung

Neues Webmail

Swisscom wird die Funktionen, das Handling und die Optik des Bluewin Webmails anpassen.
Interessierte können sich auch hier bereits jetzt für dieses neue Webmail anmelden.

Die neuen Funktionen werden hier vorgeführt:
http://www.swisscom.ch/de/privatkunden/internet/zusatzdienste/e-mail/webmail.html?campID=shortcut-webmail

Anmelden kann man sich via Survey: http://webmail.surveyanalytics.com/

Sonntag, 23. September 2012

Swisscom Roaming Guide App

Swisscom Roaming Guide App

Kunden der Swisscom steht ein nützlicher Reisebegleiter zur Verfügung. Der Swisscom Roaming Guide!
Diese App gibt es sowohl im Google Play Store, als auch als Variante  in itunes für die Apple Geräte.






Die App ist für alle Kunden der Swisscom geeignet. Beim Start der App wählt man das entsprechende Segment. Von Privatkunden-Abo über Geschäftskunden bis zu Prepaid.
Hat man die richtige Wahl getroffen stehen 4 Bereiche zur Verfügung: Tarife, Berater, Cockpit und Mehr.
Nützlich. Die App wartet vor einem Klick welcher Datenvolumen verursachen kann, eine Bestätigung des Nutzers ab.







Tarife

Bei den Tarifen findet man wie erwartet alle Information bezüglich der Roaming Gebühren. Via Wahl oder Suche lässt sich der entsprechende Reiseort finden. 
In der Übersicht finden sich sämtliche Gebühren welche die Telefonie, Daten und SMS/MMS betreffen. Dargestellt wird dies mit und ohne World Option flex.
 Mehr oder weniger nützliches Gimmick am Rande. Die aktuelle Uhrzeit der Landeshauptstadt lässt sich ebenfalls finden.











Berater

Hier kommt die App langsam in Fahrt. Unter dem Tarifberater werden die verschiedenen Tarifoptionen (World Option flex), sowie die möglichen Datenpakete erklärt. So lässt sich herausfinden, das die World Option flex für die gelegentliche Nutzung von Kunden mit den Inklusiveinheiten der NATEL infinity Abos gar nicht mehr zwingend nötig oder gar clever ist. Unter Umständen ist es klüger man löst noch ein zusätzliches Datenpaket falls man wenig telefoniert aber etwas surfen möchte, als man die Grundgebühr der World Option flex, von Fr. 9.- bei Gebrauch, bereits kassiert.
Der Datenberater gibt Anhaltspunkte wie viele Daten für das Aufrufen oder Nutzen verschiedener Dienste in etwa gebraucht werden.
Unter Tipps und Tricks sammeln sich allerlei nützliche Informationen.
Kleiner Tipp, das Lesen dieser Infos ist vor der Abreise noch zu empfehlen :)





Cockpit


Das Cockpit ist der direkte Link zum persönlichen Datenroaming Cockpit. Dieses Cockpit gibt es schon länger.
Wer es noch nicht kennt:
Im Datenroaming Cockpit lassen sich Limiten fürs Datenroaming setzen oder sogar gänzlich sperren.
Zudem bietet sich hier die Möglichkeit zusätzliche Datenpakete zu lösen.
Möchte man Datenroaming nutzen, ist dies die Anlaufstelle Nummer 1. Die Daten werden in Echtzeit aktualisiert. Schneller und aktueller als dies zB mit den Info SMS an 444 ist.
Wer jetzt kein Smartphone mit Android oder iOS hat, dem empfiehlt es sich den Link zum Datencockpit als Lesezeichen zu speichern. Sämtlicher Datenverkehr innerhalb des Datencockpits ist gratis und wird nicht dem Datenvolumen abgezogen!
Weitere Infos finden sich auf der Homepage des Cockpits.




Mehr


Unter diesem Menüpunkt versteckt sich noch eine ganze Palette von nützlichen Informationen.
In den Reiseinformationen stehen zB. einige wichtige Internationale Rufnummern.
Die Reisehinweise des EDA lassen sich hier ebenfalls direkt aufrufen.
Die Tarifoptionen findet man hier nochmals, mit der Möglichkeit diese direkt zu bestellen. Letztlich werden auch noch die Abos mit Inklusiveinheiten vorgestellt. Etwas Werbung soll erlaubt sein :)
Auch hier. Vor der Abreise lesen lohnt sich.










Alles in allem ist diese Reiseapp der Swisscom ein wirklich cooles Tool. Zwar findet man sämtliche Informationen auch sonst im Netz. Aber in dieser kompakten Form, gerade im Ausland wenn man nicht lange suchen will (Datenvolumen), wirklich nützlich.
Mir fehlt nur noch die Integration der Inklusiveinheiten der Telefonie und SMS. Obwohl dies die Datenroaming App ist, wäre eine Kombination mit der My Swisscom App denkbar und hilfreich.