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Sonntag, 1. Juni 2014

4 Tipps wie man die Internet Box sicherer macht

Sicherere Einstellungen für die Swisscom Internet Box


Hallo Zusammen. Ich begrüsse euch zum ersten Artikel von mir bezüglich gewisser Einstellungen der Internet Box.
Die Swisscom Internet Box ist nun mittlerweile auch für Kupferkunden verfügbar. Die Centro Router werden nur noch in der Centro Grande Ausführung angeboten und als Standard Gerät deklariert.
Die Internet Box gibt es momentan als vergünstigte Promotion bei einem Wechsel auf die neuen Vivo M-XL Angebote.
Da nun doch schon einige Fragen bezüglich der Internet Box aufgetaucht sind, so möchte ich zum Start einige kleine Security Tipps geben.

1. Automatische Portweiterleitung erlauben (UPnP IDG)

Automatische Portweiterleitung erlauben, nein das wollen wir eigentlich nicht :)
Bei der Internet Box ist diese Einstellung per Default aktiv. Damit können Geräte oder Programme automatische Portweiterleitungen konfigurieren. Wie in diesem Artikel schon erklärt halte ich dies nicht für so schlau.
Die Erklärung der Box selber lautet:
Das automatische Konfigurieren von Portweiterleitungs-Regeln durch Geräte im Heimnetzwerk wird oft von modernen Spielkonsolen oder IP-Kameras verwendet. Der Vorteil ist, dass diese Geräte alle benötigten Ports automatisch öffnen, ohne dass der Benutzer etwas konfigurieren muss.
Ok schön und gut. Die "Vorteile" die man haben könnte wiegen die Sicherheitsbedenken welche dadurch entstehen können keinesfalls auf. Ein schadhaftes Gerät oder ein Script auf einer Webseite können durch diese Funktion ungehindert Portweiterleitungen erstellen und somit das Tor für weitere Angriffe öffnen.

Mein Tipp also: Router auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und diese Funktion gleich deaktivieren!
Ihr findet die Einstellung im Experten-Modus unter Netzwerk, Portweiterleitungen.




Diese Einstellung hat übrigens keinen Einfluss auf weitere UPnP Funktionen der Internet Box. Die Box macht auch mit deaktivierter Funktion weiterhin Ankündigungen im Netz um Mediengeräte zu finden oder das ganze Netzwerk für den Swisscom Support und weiteren Interessenten zu mappen.

2. Passwort-Wiederherstellung deaktivieren

Die Internet Box bietet eine Funktion um ganz einfach via Display das admin Passwort anzuzeigen.
Seit ihr wirklich solche Holzköpfe wie da angenommen wird? Nicht wirklich hoffe ich. Ansonsten sehen wir mal darüber hinweg und deaktivieren diese Funktion unter Internet-Box, Einstellungen > Internet-Box Login
Kleiner Tipp. Falls ihr das Passwort wirklich mal vergessen habt könnt ihr dieses im Kundencenter nachschauen. Falls diese Funktion das Passwort noch nicht korrekt im Kundencenter hinterlegt, keine Sorge, wird durch Swisscom in einem nächsten Release gefixt.


 3. Wireless Passwort auf dem Display anzeigen

Die Internet-Box bietet noch eine nützliche Funktion auf dem Display. Sicherheitstechnisch aber auch äusserst bedenklich. Die Wireless Passwörter lassen sich sowohl für den Gast wie auch für das normale Netzwerk ganz einfach anzeigen. Ganz einfach ist es aber auch diese Lücke zu schliessen.
Und zwar unter:
Internet-Box > Display: Deaktiviert dort gleich beide Punkte.



Aber Achtung. Leider lässt sich momentan WPS nicht deaktivieren. Damit kann ein Gast oder Fremder mit einem kurzen Klick auf den äusserst prominent platzierten + Knopf Zugriff auf das Netzwerk erlangen. Bis dies gefixt ist, bleibt das deaktivieren der Passwörter auf dem Display ziemlich fruchtlos. Gemeldet ist es, ich hoffe auf einen baldigen fix.

4. einen Fremdrouter verwenden

Leider bietet die Internet Box keine Möglichkeit den Zugriff durch die Swisscom und damit Potentiell anderen, zB. der Regierung, zu unterbinden.
Daher noch der mehr oder weniger ernst gemeinte Tipp: verwendet einen Fremdrouter. Wer mich kennt weiss dies einzuordnen :)
Es wäre utopisch zu glauben das ein eigener Router einem vor allen Möglichkeiten schützt. Es liegt aber an euch ein grosses FUCK YOU zu sagen und bis zum Umdenken des Herstellers, sprich der Swisscom, die Anwender zumindest mal gelegentlich darauf hinzuweisen. Ich vertrete meine ehrliche Meinung auch wenn es mich zum dirty 0ne macht :)
Schlussendlich überlasse ich jedem seine eigene Entscheidung. Ich weiss das dies aber ein Punkt ist welcher vielen nicht gefällt.
Fast die ganze Kommunikation läuft über Equipment von Swisscom. Daneben ist sie Nummer 1 im Festnetz sowie bei Mobile. Mit ihrem wirklich guten TV Angebot weiss sie nun zu den genannten Punkten auch noch auf die Sekunde was da konsumiert wird. Bluewin ist eine grosse wenn nicht die grösste News Seite der Schweiz. Mit kommenden Services hat man seine Daten auch gleich noch in der Swisscom Cloud. Mit Docsafe wissen sie auch noch wie hoch eure Rechnungen sind. BIG DATA!
Braucht es da noch einen Big Brother im eigenem Netz?
Wie sag ich so gern, heikel halt :D
Möge es den einen oder anderen trösten, das Goggle mit weniger Möglichkeiten bereits viel schon weiss...





Samstag, 15. März 2014

2 Watt Router

Sleep if you can

Das Bundesamt für Energie BFE hat im Jahr 2012 einen Auftrag  zur Entwicklung eines energieeffizienten Routers erstellt. Dabei soll das Konzept innerhalb von 2-3 Jahren im Markt umgesetzt werden.
Dabei sind folgende Vorgaben im Pflichtenheft des Gateway enthalten:


  •  1 x VDSL2 profile 17a, interoperable with Broadcom CO based DSLAMs 
  •  1 x 100Mbit LAN 
  •  1 x POTS/FXS (VoIP) or DECT base station (study will present both options) 
  •  1 x WiFi 11b/g/n AP
Das Gateway soll dabei im Durchschnitt nicht mehr als 2 Watt konsumieren.

Das Staats-nahe Unternehmen Swisscom, hat sich technisch und kofinanziell dieser Aufgabe angenommen.

Homegateways heute

Ein heutiges Homegateway braucht im Schnitt ca. 7-10 Watt. Im einzelnen ist dies nicht viel. Hochgerechnet verbrauchen die Homegateway in der Schweiz aber doch noch 12-17 MW/h.
Durch die Verbreitung von IP Services, zB. bei der Telefonie, welches einen 24 Stundenbetrieb dieser Router erfordern, finden zudem weitere Verlagerungen des Energiekontingents auf solche Geräte statt.

Swisscom hält sich mit ihren Gateways wie auch bei den STB'en für ihr IPTV an die jeweiligen Code of Conducts. Informationen über den Energieverbrauch ihrer Geräte findet man auf folgender Seite:
So konnte wurde der Energieverbrauch des neusten Swisscom Gateways, der Internet Box, im Vergleich zur Vorgängerserie "Centro" beibehalten werden, obwohl in diesem Device mehr Funktionen vereint wurden und die Leistung des WLAN wie auch der Ethernetports verbessert wurde.
So kann die Internet Box bereits eine DECT Basisstation überflüssig machen. Zudem besteht die Möglichkeit das Gerät als NAS zu verwenden. Damit der Stromverbrauch aber nicht gestiegen ist, hat man bereits Stromsparfunktionen eingebaut.
So kann das WLAN, sowie die DECT Funktion über Betriebszeiten geregelt werden. Auch das NAS lässt sich über solche Zeiten steuern.
Da dies aber genügt noch bei weitem nicht um auf 2 Watt herunterzukommen.

Energiesparoptionen der Internet Box

2 Watt Prototyp

Um auf 2 Watt herunterzukommen braucht es entsprechende Hardware, aber vor allem eine intelligente Software welche nicht benötigte Teile der Hardware deaktiviert. Swisscom musste zusammen mit einem ihrer aktuellen Partnerentwickler Vestiacom radikalere Schritte gehen.
So muss sogar der DSL Teil im Router bei Nichtgebrauch deaktiviert werden. Der DSL Teil braucht aber zum starten bis zur vollständigen Synchronisation rund 2 Minuten. Da aber auch Swisscom bekanntlich auf IP Telefonie umstellt und die Kunden erreichbar bleiben müssen, zudem kaum 2 Minuten warten möchten bis sie ein Gespräch führen können, überbrückt man diese Zeit mit einem GSM Modul, quasi als Backup.
Das Projekt zeigte auf das es für den künftigen Typ auch eine Software braucht welche das Verhalten der Kunden genau analysiert. So soll der Router schon zu den üblichen Zeiten bereits zum Gebrauch wach sein.
In diesem Jahr wird Swisscom bei 200 Mitarbeitern einen weiteren Prototypen testen, um im Jahre 2015 ein Produkt auf dem Markt zu haben, welches den Kunden als Alternative zum Standard Router angeboten werden kann. Laut Swisscom könnten sich 15-25% ihrer Kunden für diesen Router entscheiden.



Persönliches Fazit

Dieses Projekt zeigt auf wie sich die Geräte der Zukunft entwickeln können. Teile von elektronischen Geräten welche gerade nicht gebraucht werden sollen sich deaktivieren. Klar ist aber auch das es sich in diesem Fall um einen Router mit Einschränkungen in der Leistung und Funktion handelt. Auch ich sehe für solch ein Modell Potential bei vielen Kunden. Es darf aber nicht sein, dass die Einschränkungen die ein solches Modell bietet, den Kunden später wieder zu einem Routertausch zwingen oder animieren. Es muss daher genau abgeklärt werden wem man einen solchen Router anbietet, mit Elektroschrott und replacements gewinnt man keine Energieeffizienz :)
Neben energiebewussten Kunden mit kleinen Netzwerken sehe ich solch ein Gerät aber auch bei Powerusern welche nicht gerade eine sofortige 24h Uptime benötigen. Gerade bei diesen Usern werden die Homegateways sowieso meist auf die Funktion einer "Bridge" reduziert und das Netzwerk mit eigener Hardware erweitert. Hier wäre es also wichtig zumindest eine sparsame "Bridge" im Angebot zu haben.

Weitere Informationen zu diesem Projekt findet man auf folgenden Seiten und Unterlagen:




Samstag, 14. September 2013

Anleitung Swisscom Festnetz (IP)

Anleitung Swisscom Festnetz (IP)

Vorwort

Willkommen in der neuen Welt der Festnetztelefonie über IP von Swisscom. Dies ist eine inoffizielle Anleitung über den Gebrauch und die Möglichkeiten der Festnetztelefonie über IP für Privatkunden (ALL IP). Es soll für alle Anwender eine hilfreiche Sammlung, für Installateure ein Spick und für die Interessierten eine kurzweilige Lektüre sein. 
Dieses Manual ist auf dem Stand vom September 2013. Bei Änderungen oder Fehlern bin ich über ein Feedback dankbar, um diese Anleitung aktuell zu halten.
V13.9.2


Einleitung

Ein Telefonanschluss über die neuste IP-Technologie bietet verschiedene Zusatzdienste und Funktionen, welche in dieser Anleitung beschrieben werden. Sofern es gegenüber der traditionellen Telefonie spezielle Abstriche in der Funktionalität  gibt, sind diese soweit vermerkt, sofern diese bekannt und vom Autor als relevant eingestuft wurden.
Bei der Swisscom Festnetztelefonie über IP werden sämtliche Grundkonfigurationen im Swisscom Kundencenter getätigt. Ausgenommen davon, sind Einstellungen welche direkt auf Zusatzapparaten getätigt werden können oder müssen.
Zur Verwaltung des IP Anschlusses, rufen sie www.swisscom.ch/login auf und wechseln in der linken Menüstruktur in die Telefon-Einstellungen. Für den Login benötigt man den Swisscom Login des betreffenden Anschlusses.





Übersicht

In der Übersicht finden sich grundlegende Informationen wie die Rufnummer(n)zuweisung, angemeldete Zusatzgeräte wie das Rousseau und ein Abbild des Routers. Zudem sind die wichtigsten Links zu den diversen Einstellungen auf dieser Seite zu finden.
Im Abbild des Routers werden die physikalischen Anschlüsse dargestellt. Für die Telefonie stehen je nach Modell des Routers 1 (Centro piccolo) oder 2 FXS Analog Ports (Centro Grande) RJ11 6P2C zur Verfügung. Somit können ISDN Telefone nicht mehr weiterverwendet werden!
Für den Anschluss von Analog Telefonen gibt es von Swisscom ein Verbindungs-Kit Festnetztelefonie (IP), dessen Inhalt bei einer Neuinstallation eines IP Anschlusses bereits dem Router Kit beiliegt  Die Installation erfolgt gemäss dieser Anleitungen. Installateure können zur Rückspeisung der bestehenden Telefoninfrastruktur bevorzugt eine BBR Installation durchführen. Sofern nur der Einsatz von Funktelefonen geplant ist, macht dies natürlich keinen Sinn. Zu beachten ist, dass eine Rückspeisung des Telefonsignals mittels DSL Kabel nur die Telefonnummer betrifft, welche der Linie 1 zugewiesen wurde!




Übersicht

Rufnummernkonfiguration

Linienzuweisung

Telefonnummer(n) können entweder durch Klick auf die entsprechende Schnittstelle im Router Abbild oder durch den Punkt Bearbeiten bei der entsprechenden Linie, zugewiesen und umbenennt werden.
Multiline: Pro Telefon Port lässt sich nur eine Rufnummer zuweisen. Mit einem Trick kann man die zusätzlichen Rufnummern aber trotzdem zuweisen.


Linienzuweisung

Eingehende Anrufe

Hat man mit der Option Multiline mehrere Rufnummern, so kann hier definiert werden wo die zusätzlichen Telefonnummern klingeln sollen.
Hier hat man die Möglichkeit weitere Rufnummern auf eine physikalische Schnittstelle zu routen.
Das Verhalten ist ähnlich wie wie man es von den MSN bei Multiline kennt, unterscheidet sich aber durch das Fehlen der Linienindentifikation doch deutlich davon. Es ist nicht möglich zu identifizieren für welche Linie nun der Anruf kommt auch nicht durch ein unterschiedliches Rufmuster wie es das ISDN-NT1+2ab konnte!
Besetzt bei besetzt auch bekannt als busy on busy, konfiguriert man im Menü Anrufumleitung!

Eingehende Anrufe


Abgehende Anrufe (CLIP)

Multiline: Im Menü abgehende Anrufe lässt sich die gesendete Namensanzeige und CLIP, also die mitgesendete Rufnummer, definieren oder falls sie es wünschen sogar permanent unterdrücken.
Bei Multiline besteht somit die Möglichkeit abgehend immer die Hauptrufnummer zu übermitteln und somit zB. die Durchwahlnummer zu verbergen.

Abgehende Anrufe

Anrufeinstellung

Anschlüsse ohne Option Multiline unterdrücken den abgehenden CLIP, CNIP (Namensanzeige) im Menü Anrufeinstellung.

Anrufeinstellung


Anrufumleitung

Hier finden sie die Schaltzentrale für Anrufumleitungen, Weiterleitungen und das Notrouting bei Strom- oder Linienausfalls des Routers.

Anrufumleitung Übersicht

Normaleinstellung

Alle Anrufe klingeln auf Ihrer Festnetz-Telefonnummer. Sie entscheiden, was passiert, falls Ihr Telefon besetzt ist oder falls Sie den Anruf nicht innerhalb einer festgelegten Zeitdauer entgegennehmen.
Die Rufweiterschaltzeit "Service 61" ist in der Standardeinstellung auf 12s gestellt.

Anrufumleitung Normaleinstellung

Direkte Umleitung

Alle Anrufe werden direkt auf eine bestimmte Telefonnummer (z.B. Ihr Handy) oder Ihre COMBOX® umgeleitet. Die Telefonnummer können Sie frei bestimmen.

Direkte Anrufumleitung

Anrufumleitung falls keine Verbindung (Notrouting)

Anrufumleitung, falls der Router ausgeschaltet ist oder keine Verbindung besteht.
Dieser Punkt lässt sich bereits beim Pairing eines IP Anschlusses definieren. Hier im Kundencenter kann man die Rufnummer nachträglich ändern.
Vorzugsweise definieren sie hier eine NATEL Nummer oder einen klassischen Telefonanschluss.

Notrouting


Anrufumleitungen, Prozeduren mittels Telefonapparat

Sämtliche Anrufumleitungen lassen sich bei einem IP Anschluss via Kundencenter und somit von überall her konfigurieren.
Selbstverständlich lassen sich diese Anrufumleitungen auch klassisch, mittels Telefontastatur erledigen:

Direkte Anrufumleitung

Alle Anrufe werden direkt auf die eingegebene Telefonnummer umgeleitet.
Auf Ihrem Telefon:
Aktivieren *21 + Telefonnummer + #
(z.B. *21079 555 33 11# für Umleitung auf die Telefonnummer 079 555 33 11)
Aufheben #21#
Hinweis: Die Aufhebung der direkten Anrufumleitung (#21#) führt dazu, dass die «Normaleinstellung» wieder aktiviert wird. Hatten Sie z.B. vorher die «Anrufumleitung, falls besetzt» auf die COMBOX® eingestellt, wird diese Einstellung wieder aktiv.

Anrufumleitung, falls nicht erreichbar

Falls Sie einen Anruf nicht entgegennehmen, wird er auf die angegebene Telefonnummer umgeleitet.
Auf Ihrem Telefon:
Aktivieren *61 + Telefonnummer + #
(z.B. *61079 555 33 11# für Umleitung auf 079 555 33 11)
Aufheben #61#

Anrufumleitung, falls besetzt

Falls Ihr Telefon besetzt ist, werden alle Anrufe auf die angegebene Telefonnummer umgeleitet.
Auf Ihrem Telefon:
Aktivieren *67 + Telefonnummer + #
(z.B. *67079 555 33 11# für Umleitung auf 079 555 33 11)
Aufheben #67#

Anrufliste

Mit einem IP Anschluss werden in der Anrufliste des Kundencenters die letzten 20 ankommenden wie auch die abgehenden Rufnummern gespeichert.
Multiline: Bei Multiline stehen Anruflisten für alle 3 Rufnummern zur Verfügung

Anrufliste

Anrufsperre

Hier können sie das Sperren unerwünschter Anrufer und die Verwaltung von Sperrsets (abgehend) konfigurieren.

Anrufsperre

Eingehende Anrufe sperren (Abweisen unerwünschter Anrufe)

Anrufer mit bestimmten Rufnummern abweisen
Legen Sie hier die Rufnummern fest, von denen Sie keine Anrufe wünschen. Sie können Sperrlisten mit mehreren Rufnummern erstellen und diese nach Bedarf ein-, oder ausschalten. Diese Funktion steht nur mit einem IP Anschluss zur Verfügung.
Tipp: Unerwünschte Anrufer können sie direkt aus der Anrufliste mittels Klick auf blockieren sperren.
Multiline: Die Sperrliste kann individuell pro Rufnummer erstellt werden.

Anrufer mit unterdrückter Rufnummer abweisen
Legen Sie fest, ob Anrufer mit unterdrückter Telefonnummer Sie erreichen können oder automatisch abgewiesen werden. Anrufer hören die Nachricht «Der Swisscom Kunde wünscht keine Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer».

Eingehende Anrufe sperren

Abgehende Anrufe sperren

Sperrset wählen
Verhindern Sie, dass von Ihrem Anschluss aus unerwünschte Rufnummern angerufen werden. Wählen sie dazu ein sogenanntes "Sperrset" aus.
Damit können sie verhindern das kostenpflichtige Rufnummern gewählt werden können.
Multiline: Sperrsets lassen sich auf allen Rufnummern individuell konfigurieren.

Sperrsets


Automatische Namensanzeige (CNIP)


Auf dem Display wird der Name des Anrufers angezeigt, auch wenn dieser nicht in Ihrem Telefonadressbuch gespeichert ist. Für diesen Dienst werden die Daten aus dem öffentlich zugänglichen Verzeichnisdienst von local.ch verwendet. Die Technik dahinter nennt sich CNIP.
Hinweise:
  • Anrufende, die ihre eigene Telefonnummer oder die Anzeige ihres Namens unterdrückt haben, werden nicht angezeigt.
  • Bei Personen, die nicht im öffentlich zugänglichen Verzeichnisdienst von local.ch eingetragen sind, wird kein Name angezeigt.
  • Beachten Sie, dass Sie dazu ein Festnetztelefon benötigen, welches die Namensanzeige unterstützt. Eine Liste der unterstützten Geräte finden nachfolgend.


Prozeduren

Anklopfen

Anklopfen bedeutet, dass Sie über einen zweiten Anruf informiert werden, während Sie bereits ein Telefongespräch führen. Der eingehende Anruf wird Ihnen dabei akustisch (sogenanntes «Klopfen») mitgeteilt. Dem Anrufer hingegen wird nicht signalisiert, dass Sie bereits ein Gespräch führen. Sie können das laufende Gespräch unterbrechen (sogenannt «Halten») und den neuen Anruf entgegennehmen. Bei einer abgewiesenen Verbindung erhält der Anrufende ein Besetztzeichen.
Hinweis: Voraussetzung, um einen anklopfenden Anruf entgegennehmen zu können, ist ein Telefon mit einer Flash- oder Steuertaste (R-Taste oder • -Taste).

Auf Ihrem Telefon
Anklopfende Verbindung annehmen R oder • drücken, Summton abwarten und Taste 2 drücken.
(und bestehende Verbindung halten)
Zwischen zwei Anrufen hin und R oder • drücken und Taste 2 drücken, um hin und her zu
her schalten (sogenanntes «Makeln») schalten.
Eine anklopfende Verbindung abweisen R oder • drücken, Summton abwarten und Taste 0 drücken.
Hinweis: Die anklopfende Verbindung wird nach Ablauf von ca. 20 Sekunden automatisch
abgewiesen, falls Sie sie nicht annehmen.

Dreierkonferenz

In der Dreierkonferenz können alle Gesprächsteilnehmer gleichzeitig miteinander sprechen.
Hierzu stellen Sie zwei Verbindungen (zu zwei Personen) her und schalten sie zusammen.
Hinweis: Voraussetzung, um eine Dreierkonferenz herstellen zu können, ist ein Telefon mit einer Flash- oder Steuertaste (R-Taste oder • -Taste).
Auf Ihrem Telefon
Dreierkonferenz herstellen Verbindung mit erstem Gesprächsteilnehmer herstellen.
R oder • drücken, Summton abwarten.
Zielnummer des zweiten Gesprächsteilnehmers wählen, Verbindung abwarten.
R oder • drücken, Summton abwarten, Taste 3 drücken,
um alle Teilnehmer miteinander zu verbinden.

Wahlwiederholung

Mit der Wahlwiederholung können Sie die zuletzt gewählte Telefonnummer wiederholen.
Auf Ihrem Telefon
Zuletzt gewählte *00
Telefonnummer wiederholen

COMBOX® (Anrufbeantworter)

Mit der COMBOX® ist Ihr Telefon immer auf Empfang: Sie nimmt alle Anrufe entgegen, die Sie nicht persönlich beantworten können.
Alle Informationen zu COMBOX® basic und COMBOX® pro finden Sie auf
www.swisscom.ch/combox

Für einen IP Anschluss interessant dürfte die Combox pro sein, da diese die Möglichkeit besitzt Faxe zu empfangen und zu versenden. Für eine Aktivierung der Combox pro für ihre Rufnummer, melden sie sich bitte beim Swisscom Kundendienst. Die Combox pro kostet Fr. 5.- pro Monat.

Combox pro


Sonntag, 7. Oktober 2012

Betriebsmodi Swisscom Motorola Router (ex Netopia)

In diesem Artikel erkläre ich die verschiedenen Betriebsmodi welche die Swisscom Router mit SOC OS 7.8.x bieten. Auch heute noch sind Router mit dieser Software-Generation bei Swisscom weit verbreitet.
So hat die Swisscom bei ISDN Privatanschlüssen bis heute keinen alternativen Router in ihrem Sortiment.
Korrektur "Centro ISDN".
Dabei handelt es sich um die Netopia / Motorola Router der 7000er Serie. Die folgenden Erklärungen bzw. Anleitungen können nicht direkt für die Centro Router Generation angewandt werden! Für diese Router habe ich hier einen eigenen Blog Post.
Die Softwaregeneration lässt sich zB. mit einer Telnet Sitzung auf den Swisscom Router herausfinden.


Windows User verwenden den Telnet Client von Windows (ab Vista via Softwareverwaltung nachinstallieren) oder einen alternativen Client wie Putty.
Weil viele fremde Gateways kein kompatibles VDSL Modem drin haben oder die IGMP Unterstützung für Swisscom TV fehlt, lohnt es sich über die Möglichkeiten die mit dem Swisscom CPE bestehen, informiert zu sein. Die einfachste Art wäre es einfach eine Fritzbox! 7390 hinzustellen. Langweilig, es gibt noch zig Alternativen!

Welchen Modus brauche ich?

Damit man am Schluss ein zufriedenstellendes Resultat erreicht, muss man sich im Vorfeld zuerst mal klar werden was man eigentlich will oder braucht.
Grundsätzlich gibt es 4 Hauptmodi welche ich hier erkläre:
  • Gateway Modus (Standard-Modus)
  • Statisches NAT
  • IP Weiterleitung Modus (IP Passthrough)
  • Bridge Mode
Es gibt auch noch andere Arten der Anwendung, zB den LAN-WAN Turnaround (Router Mode) oder den Betrieb als Access Point. Keine Frage das so was geht. Aber sorry, tut euch was gutes und bringt in diesem Fall das Gerät zu einer Entsorgungsstelle :)

Gateway Modus

Dies ist der normale Modus mit dem der Router geliefert wird. Im Router steckt ein DSL Modem und ein Router. Das Gerät arbeitet als Gateway zwischen dem WAN (DSL) und dem LAN (Ethernet) und routet zwischen diesen beiden Netzen.
Diese Betriebsart ist für alle gut die keinen eigenen Router verwenden und simple Portweiterleitungen reichen.

Hinweis: Wer zb. WLAN nach dem neusten Stand brauchen will muss keinen zusätzlichen Router betreiben. In solch einem Fall ist ein Access Point bzw ein Router welcher sich in diesen Modus setzen lässt besser geeignet!

Im Gateway Modus arbeitet diese Router Generation eigentlich sehr stabil und zuverlässig. Auch User mit höheren Anforderungen wie schnellerem WLAN oder LAN können unter Gebrauch von Zusatzhardware (Access Point, Switch) zufrieden werden.

So ist es kein Problem, Services zB. von einem NAS extern anzubieten. Alle was es dafür braucht, ist die sogenannte Portweiterleitung.

Diese findet man im Web Router Interface

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren NAT/Spiele Konfiguration findet man die Oberfläche um Portweiterleitung einzurichten.
  • Gewünschten Service auswählen oder erstellen und auf Host lenken, speichern.
  • Nach Beendigung der Konfiguration Gerät neu starten.
Host
  • Dem Host sollte man eine statische IP ausserhalb des DHCP Ranges geben, damit die Portweiterleitungen richtig bestehen bleiben.


Advanced: Leider ist in einer aktuellen Softwareversion das sogenannte PAT nicht mehr via GUI möglich.
Abhilfe schafft die shell:
conf
set pinhole

Statisches NAT

Dieser Modus kann man brauchen wenn man einen eigenen Router verwendet, eine DMZ bauen möchte oder sämtliche Anfragen an einen Host leiten will.
Statisches NAT ist kein eigentlicher Modus. Das Gerät arbeitet immer noch als Gateway. Es ist also weiterhin möglich Clients zB. STB für Swisscom TV im LAN des Swisscom Routers zu belassen. Statt wie bei einer Portweiterleitung gezielt Ports auf Hosts zu lenken, wird beim statischen NAT sämtlicher nicht aus dem LAN initiierter Verkehr auf einen Host geleitet. Klar das dieser Host durch eine Firewall oder eben einem fremden Router geschützt werden sollte. Keine gute Idee diesen Modus zB für ein NAS zu verwenden, nur weil es bei den Portweiterleitungen scheitert! ;) Ein Scan des Swisscom Netzes zeigt. Ein Rat den ein kleiner Teil leider so nicht kennt.

Da statisches NAT sehr verwand mit der Portweiterleitung ist, gleicht sich das Vorgehen auch.

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren NAT/Spiele Konfiguration findet man den Button um statisches NAT zu aktivieren.
  • gewünschten Host auswählen und speichern.
  • Nach Beendigung der Konfiguration Gerät neu starten.

Host
  • Dem Host sollte man eine statische IP ausserhalb des DHCP Ranges geben, damit statisches NAT immer auf das richtig Ziel führt.
  • Ist der Host ein fremder Router sollte oder muss man dessen LAN Bereich in ein anderes Subnet setzen, zB. 192.168.2.0/24 (verhindert routing issues)




IP Weiterleitung / IP Passthrough

Auch bei einer IP Weiterleitung arbeitet das Swisscom Gateway in seinem LAN immer noch als Router. Es ist also auch hier immer noch möglich STBen für Swisscom TV in diesem LAN zu betreiben. Im Gegensatz zum statischen NAT wird bei der IP Weiterleitung die öffentliche IP auf das WAN Interface eines bestimmten Host's abgebildet. Dieser Modus ist also vor allem im Betrieb mit einem eigenen Router oder Firewall interessant und man mit dem Bridge Mode überfordert ist.

Swisscom Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren IP-Weiterleitung findet man die entsprechende Oberfläche.
  • Einen Host auswählen und aktivieren
  • Das Gateway wird darauf hinweisen das ein Neustart nötig ist. Also neu starten!
Host
  • Das WAN Interface des Host's (Router) muss die IP automatisch beziehen, also auf DHCP eingestellt sein. Ansonsten kann man das Gerät nicht als Ziel für die IP-Weiterleitung auswählen.
  • Nachdem das Swisscom Gateway beim letzten Punkt den Neustart ausgeführt hat und die Internetverbindung wieder steht, muss auch der eigene Router neu gestartet werden oder einen DHCP refresh ausführen, damit die öffentliche IP bezogen werden kann.
  • Auch hier ist es besser den LAN Bereich des eigenen Routers in ein anderes Subnet zu setzen damit routing Probleme gleich von Anfang an verhindert werden können.


Bridge Mode

In diesem Modus schaltet das Gateway eine Bridge zwischen LAN und WAN, arbeitet also nicht mehr als Router.
Gut also für all die welche ihren eigenen Router verwenden möchten und das Swisscom Gateway nur noch als Modem betreiben. Simple Sache wenn man nur Internet braucht. Schwieriger wirds wenn man noch Swisscom TV oder VoIP Services von Swisscom benötigt. Da muss man wissen was man macht! :D
Das Gateway wird in Bridge Mode nicht einfach nur ein dummes Modem. Ein Client mit statischer IP im Range des Motorola Gateways (192.168.1.0/24) kann immer noch Zugriff erlangen um zB. Leitungsinformation auszulesen!

Gateway
  • Mit einem Browser 192.168.1.1 aufrufen und anmelden. Die Zugangsdaten findet man im Kundencenter.
  • Im Webinterface den Expertenmodus aktivieren.
  • Unter Konfigurieren, Verbindungen die Übersicht öffnen.
  • Bei Bridging von deaktiviert auf aktiviert stellen.
  • Im folgenden Fenster UPnP noch deaktivieren (schont das LOG einer Firewall)
  • Änderungen speichern
  • Reboot akzeptieren
  • Config Host entfernen und eigenen Router ans LAN hängen (DHCP, first come first serve)
eigener Router
  • WAN Interface des eigenen Router muss auf DHCP stehen. (Swisscom verwendet bei Privatkunden VDSL Terminierungen DHCP mit Option 82.)
  • Nach dem Neustart des Swisscom Gateways schadet auch hier ein Reboot nichts. Somit kann der IP Bezug sauber ablaufen.
  • Das LAN Subnet muss hier nicht zwingend geändert werden, aber es empfiehlt sich auch hier ein anderes als das Default Subnet von (192.168.1.0/24) zu verwenden. Nur schon um VPN Probleme einzuschränken.





Advanced: Die Sys Bridge lässt sich auch via Shell aktivieren. Als Hinweis für die Centro Serie mit älterer Firmware: