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Sonntag, 24. Januar 2021

deprecated WireGuard für pfSense, iOS Remote Access

Wireguard für pfSense (iOS)

Kernel Integration für FreeBSD entfernt

Die Wireguard Integration in pfsense wird wieder entfernt. Wie in diesem Blopost von Netgate zu lesen ist, geschieht dies vorsorglich aus Sicherheitsgründen.
Bei der Prüfung des Codes durch FreeBSD Kernel Devs, stellte sich heraus das im Code Schwachstellen bestehen durch die unsaubere Integration in FreeBSD. Gemäss Netgate gibt es bei der bisherigen Überprüfung keine Anzeichen das diese Sicherheitslücken von extern ausgenutzt werden können.
Da die Integration nun aber so oder so neu geschrieben werden soll, wird Wireguard mittels eines Updates wieder aus pfSense entfernt. Damit ist dieser Artikel nicht mehr aktuell und zeigt nur noch auf wie es gewesen wäre :)

Für weiteres Drama kann man die Story hier nachlesen:


Alles in allem für Netgate keine gute Story die zusätzlichen Druck ausübt. Druck der schon besteht weil die Zukunft von pfSense CE relativ ungewiss ist und mit pfSense+ in Zukunft vermehrt ein closed source Produkt gepusht werden wird.
Aber auch beim Rest der FreeBSD Community sind bezüglich Integration wie auch der nachträglichen Prüfung als auch der Reaktion darauf Schwächen zu erkennen. Nehmen wir daraus das Schritte manchmal halt drastisch sein müssen und hoffen auf eine gute kommende Integration von Wireguard in den Kernel.

Freitag, 19. April 2013

Swisscom Mobile TV History

TV auf dem NATEL - Die Geschichte


Der Anfang

Am 1. April 2001 wurde Swisscom Mobile zu einer Aktiengesellschaft. 75% der Aktien behielt Swisscom, 25% kaufte Vodafone. Diese strategische Partnerschaft eröffnete Swisscom den Zugang zu neuen Services, bekannt als Vodafone live!.
Es dauerte allerdings 2 Jahre bis Mitte November 2003 Vodafone live! als interaktives Portal für Swisscom Mobile Kunden an den Start ging. Dieses Portal verwandelten die Vodafone gebrandeten Geräte zu einer kleinen farbigen Spielkonsole, Fotoapparat und -album, Unterhaltungs- und Informationszentrale. Manch einer wird sich heute wohl eher mit grauen an diese Rot-Weisse Ära erinnern ;)

Im Juli 2004 wurde UMTS auf dem Swisscom Mobile Netz verfügbar. Damit konnte man 200-350kbit/s übertragen. Eine neue Technologie ist mit der entsprechenden Anwendung auch immer ein Verkaufsargument. Somit startete die TV Revolution auf dem NATEL am 16.November 2004. Damit konnten entsprechende Handys bereits Live-TV, Videoclips und Videotelefonie nutzen.
Vorausgesetzt es war UMTS oder EDGE Empfang vorhanden.
Zu den damaligen live Sendern gehörten:
  • SF1
  • SF2
  • SF Info
  • Eurosport
  • TSR1
  • TSR2
  • TF1
  • TSI1
  • TSI2
Für Fr. 1.50 konnte man diesen Service 1h lang nutzen. Einen ganzen Tag schaltete man sich für Fr. 4.- frei und eine Monatsflat kostete Fr. 16.-

Replay-TV

Replay TV ist nicht erst seit Swisscom TV ein Begriff. Nein, Replay TV gab es schon im Jahre 2005 und zwar bei Swisscom Mobile! ;)
Am 31.August 2005 wurde das TV Angebot über Vodafone live! aufgestockt.
Zu den bereits verfügbaren Sendern, wurden folgende dazugeschaltet:

  • RTL
  • SAT1 Schweiz
  • PRO7
  • VOX
  • RTL2
  • N-TV
  • ARD
  • ZDF

Das sogenannte Replay TV startete am 8. November 2005: Was dazumals mit Replay TV gemeint war, zeigt dieser Auszug aus der damaligen Medienmitteilung:
  SF DRS zeigt die Tagesschau im Fernsehen täglich um 13.00 und 19.30 Uhr. Vierzig Minuten nach der Ausstrahlung im Fernsehen sind die Sendungen in allen drei Landessprachen auf dem Vodafone live! Portal zum Abruf bereit. Die Wiederholung der 13.00 Uhr-Tagesschau läuft jeweils ununterbrochen bis zur Aktualisierung durch die Hauptausgabe 19.30 Uhr. Die Hauptausgabe ist dann bis am nächsten Tag um 13.00 Uhr auf dem Vodafone live! Portal abrufbar. Analog verhält es sich mit den beiden Meteo-Ausgaben von 12.55 und 19.50 Uhr.

Daneben bietet Swisscom Mobile einen Comedy- und einen Lifestyle-/Boulevard-Kanal mit Inhalten aus SAT1/Pro7-Sendungen an. Der Comedy-Kanal zeigt die besten Szenen aus "Genial Daneben", "Was guckst du?!", "Tramitz and friends", "Kalkofes Mattscheibe", "Comedystreet" und "Headnut TV". Der Lifestyle- und Boulevard-Kanal beinhaltet drei- bis vierminütige Sequenzen aus "Blitz", "Sam", "Taff" und "Talk, Talk, Talk". Beide Kanäle werden täglich aktualisiert und sind in deutscher Sprache erhältlich.

Tagesschau in 100s

Ab dem 30. November 2006 wurde ein speziell für die Mobile TV Nutzung gefertigtes Format der Tagesschau produziert.
Ziel dieses Formats waren stündlich aktualisierte (zwischen 07:00 - 23:00) 100s Versionen der Tagessschau.
Wer Zugriff auf diese 100s Clips wünschte, konnte diese im Monatspaket für Fr. 9.- kaufen.
Man kann sich vorstellen wie hoch die Produktionskosten für diese stündlich aktualisierten Miniclips waren...


Der Dienst wurde Ende August 2010 wieder eingestellt.


Bluewin TV

Bluewin TV, auf dem Festnetz im Jahre 2006 offiziell lanciert, blühte passend zur Euro 2008 am 14. April 2008 auch auf den NATEL Netz auf.

Bluewin TV Mobile Standard

baute auf der bekannten (Pixel) Technik über Edge und UMTS auf. Verwendung fand immer noch das Vodafone live! Portal, verfügte aber mittlerweile doch bereits über ein Portfolio von 30 Sendern!

Bluewin TV Mobile HD

Nokia N77
wurde dazumals neu lanciert. Aufgebaut wurde das sogenannte DVB-H Netz. Wie beim bekannteren DVB-T wurden die TV Signale mittels Rundfunk ausgestrahlt. Natürlich brauchte es dafür auch ein entsprechendes Empfangsgerät. Dick mit dabei war zu dieser Zeit noch Nokia, welches den Swisscom Kunden gleich 2 Geräte liefern konnte.
DVB-H fähige Geräte zu diesem Zeitpunkt waren:
  • Nokia N77
  • Samsung SGH-P960
  • Nokia N96


Neben der natürlich besseren Qualität der TV Bilder (20 der 30 Sender in "HD Qualität), stand auch ein TV Guide zur Verfügung und es wurde mit der schnellen TV Verfügbarkeit mittels Kopfdruck geworben.
Während 99% der Bevölkerung mittels EDGE/UMTS abgedeckt waren, begrenzte sich der DVB-H Empfang auf 44%.
Hierzu eine offizielle Karte der Swisscom:
Den ganze Spass gab es für Fr 2.- pro Tag oder für Fr. 16.- im Monatsabo.


Swisscom TV Air

2 Jahre nach einer EM kommt ja schon bald die WM. Gut das Swisscom rechtzeitig zu solchen Events wieder ein neues Produkt bringen kann um es gleich mit Erfolg ins Rollen zu bringen.
Am 23. April 2010 wurde TV Air lanciert. TV Air startete gleich zu Beginn auf der PC Plattform via Wireline Zugang, als auch für das NATEL Netz. Somit wurde die Marke Swisscom TV auf der ganzen Linie lanciert und man konnte sich von Vodafone live! und DVB-H verabschieden.
Vorraussetzung für den Empfang war ein Streamingfähiges Handy, welches die via EDGE, UMTS, HSPA oder WLAN gelieferten Daten verarbeiten konnte. Bekanntester Vertreter zu dieser Zeit, das iPhone. 

Das Angebot umfasste nun über 30 Sender. Zudem war es erstmals möglich Teleclub Sport Events via Mobile abzurufen.

Durch die Verknüpfung der Swisscom TV Plattform war es nun auch möglich, Fernprogrammierungen für die Swisscom TV Box zu Hause zu machen. Dazu gab es die TV Guide App.





Senderliste:
SF1, SF2, SFinfo, Pro Sieben, RTL, Sat.1, VOX, Nickelodeon, ARD, ZDF, ORF1, DMAX, RTL2, Deluxe Music, MTV, Eurosport, n-tv, TSR1, TSR2, TF1, TV5, France 2, France 3, France 5, M6, NRJ 12, Teleclub Sportflash, RSI La 1, RSI La 2, Rai Uno, Italia1, Canale 5, CNN, Bloomberg TV, France 24, France 4, W9, Gulli, NT1, TV8 Mt Blanc, Rai Due, Rete 4, Cielo, Sky News

TV Air gab es für Fr. 9.- pro Monat, einzelne Live Sport Events für Fr. 5.-
Der grösste Vorteil von TV Air gegenüber anderen Anbietern, für Fr- 9.- war der gesamte TV Traffic via NATEL Netz inklusive. Somit kahmen keine weiteren Kosten für allfällige zusätzliche Datenvolumen hinzu!


Fernbedienung iPad

Das iPad welches zu dieser Zeit bereits das schönste TV Air Erlebnis bot, bekam im Februar 2012 als Zusatzfunktion die Fernbedienungsfunktion der STB.
Da konnten die Android Nutzer nur neidisch rüberblinzeln und sich damit trösten kein iOpfer zu sein.

Swisscom TV Online

Das Zeitalter der Konvergenz. Die Anforderungen der Kunden sind mittlerweile gestiegen. Die Streamingqualität befinden sich im allgemeinen auf hohem Niveau. Mit TV Air fallen keine zusätzlichen Datenkosten an, man will mehr.
Microsoft Mediaroom auf der Swisscom TV zu Hause aktuell basiert, wirb mit der Möglichkeit, Inhalte auf verschiedenen Geräten zu konsumieren und aus der STB auszubrechen.
Nun gut, Microsoft ist auch der gleiche Konzern der mit jeder neuen Windows Version das beste Windows aller Zeiten herausbringt *hüstel*
Nichts desto trotz war es mit der Lancierung von Swisscom TV Online, zumindest für apple Devices, ab dem 2. Juli 2012 möglich, gewisse Aufnahmen sowohl auf der STB wie auch ab TV Online Speicher anzuschauen. 

Replay


Im Oktober 2012 kam der nächste Paukenschlag. UPC Horizon war auf Ende Jahr angekündigt. Swisscom hat in gewisser Hinsicht darauf auch weitere Features in Swisscom TV implementiert. So zB. Replay TV welches zeitversetztes Fernsehen ermöglicht. Neu war dies ab Oktober ebenfalls mit den Mobile Applikationen möglich. Mittlerweile ist man auf eine Senderliste von gut 80 Sendern angekommen, wobei ca. 70 davon mittels Replay verfügbar sind. Trotz der Lancierung der Natel Infinity Abos und dem damit verbundenen Wegfall der Datenvolumen, bleibt Swisscom TV auch in der Mobilen Version ein Top Verkaufs- bzw. Bundelargument.


Next

Demnächst werden neue TV App Versionen für apple und Android erscheinen.
Ich konnte bei einer Vorführung bereits einen kurzen Blick auf die wesentlichen Neuerungen werfen.
So kann man die heimische TV Box nun auch mit Android! und dem iPhone steuern.
Da diese Geräte einen kleineren Touchscreen als das iPad haben, wird es einen Navigationsscreen mit einem "Rollrad" geben. Eine spezielle Android Tablet Version steht zu Beginn noch aus. Zu Windows Phone Unterstützung gab es noch keine Infos.
Ebenfalls wir es die Möglichkeit geben einen Take-Over zwischen dem TV und der App zu machen. So ist es möglich laufende Sendungen welche man auf dem Mobile Device anschaut via Knopfdruck über die STB auf den TV Bildschirm zu bringen. Umgekehrt ist dies ebenfalls möglich, sofern man zB. die Sendung auf dem Häuschen weiterverfolgen möchte. Take-Over ist prinzipiell auch mit Aufnahmen möglich, allerdings startet die Sendung beim Mediumswechsel jeweils von Anfang an. Hier macht sich noch die Unterscheidung zwischen den lokalen Aufnahmen und den Cloud Streams, welche nicht den gleichen Timestamp aufweisen können, bemerkbar.
Ebenfalls revolutionär: In Zukunft wird man zumindest die Aufnahmen aus der Cloud auch offiziell im Ausland nutzen können!

Future

strictly confidential ;D

Sonntag, 23. September 2012

Swisscom Roaming Guide App

Swisscom Roaming Guide App

Kunden der Swisscom steht ein nützlicher Reisebegleiter zur Verfügung. Der Swisscom Roaming Guide!
Diese App gibt es sowohl im Google Play Store, als auch als Variante  in itunes für die Apple Geräte.






Die App ist für alle Kunden der Swisscom geeignet. Beim Start der App wählt man das entsprechende Segment. Von Privatkunden-Abo über Geschäftskunden bis zu Prepaid.
Hat man die richtige Wahl getroffen stehen 4 Bereiche zur Verfügung: Tarife, Berater, Cockpit und Mehr.
Nützlich. Die App wartet vor einem Klick welcher Datenvolumen verursachen kann, eine Bestätigung des Nutzers ab.







Tarife

Bei den Tarifen findet man wie erwartet alle Information bezüglich der Roaming Gebühren. Via Wahl oder Suche lässt sich der entsprechende Reiseort finden. 
In der Übersicht finden sich sämtliche Gebühren welche die Telefonie, Daten und SMS/MMS betreffen. Dargestellt wird dies mit und ohne World Option flex.
 Mehr oder weniger nützliches Gimmick am Rande. Die aktuelle Uhrzeit der Landeshauptstadt lässt sich ebenfalls finden.











Berater

Hier kommt die App langsam in Fahrt. Unter dem Tarifberater werden die verschiedenen Tarifoptionen (World Option flex), sowie die möglichen Datenpakete erklärt. So lässt sich herausfinden, das die World Option flex für die gelegentliche Nutzung von Kunden mit den Inklusiveinheiten der NATEL infinity Abos gar nicht mehr zwingend nötig oder gar clever ist. Unter Umständen ist es klüger man löst noch ein zusätzliches Datenpaket falls man wenig telefoniert aber etwas surfen möchte, als man die Grundgebühr der World Option flex, von Fr. 9.- bei Gebrauch, bereits kassiert.
Der Datenberater gibt Anhaltspunkte wie viele Daten für das Aufrufen oder Nutzen verschiedener Dienste in etwa gebraucht werden.
Unter Tipps und Tricks sammeln sich allerlei nützliche Informationen.
Kleiner Tipp, das Lesen dieser Infos ist vor der Abreise noch zu empfehlen :)





Cockpit


Das Cockpit ist der direkte Link zum persönlichen Datenroaming Cockpit. Dieses Cockpit gibt es schon länger.
Wer es noch nicht kennt:
Im Datenroaming Cockpit lassen sich Limiten fürs Datenroaming setzen oder sogar gänzlich sperren.
Zudem bietet sich hier die Möglichkeit zusätzliche Datenpakete zu lösen.
Möchte man Datenroaming nutzen, ist dies die Anlaufstelle Nummer 1. Die Daten werden in Echtzeit aktualisiert. Schneller und aktueller als dies zB mit den Info SMS an 444 ist.
Wer jetzt kein Smartphone mit Android oder iOS hat, dem empfiehlt es sich den Link zum Datencockpit als Lesezeichen zu speichern. Sämtlicher Datenverkehr innerhalb des Datencockpits ist gratis und wird nicht dem Datenvolumen abgezogen!
Weitere Infos finden sich auf der Homepage des Cockpits.




Mehr


Unter diesem Menüpunkt versteckt sich noch eine ganze Palette von nützlichen Informationen.
In den Reiseinformationen stehen zB. einige wichtige Internationale Rufnummern.
Die Reisehinweise des EDA lassen sich hier ebenfalls direkt aufrufen.
Die Tarifoptionen findet man hier nochmals, mit der Möglichkeit diese direkt zu bestellen. Letztlich werden auch noch die Abos mit Inklusiveinheiten vorgestellt. Etwas Werbung soll erlaubt sein :)
Auch hier. Vor der Abreise lesen lohnt sich.










Alles in allem ist diese Reiseapp der Swisscom ein wirklich cooles Tool. Zwar findet man sämtliche Informationen auch sonst im Netz. Aber in dieser kompakten Form, gerade im Ausland wenn man nicht lange suchen will (Datenvolumen), wirklich nützlich.
Mir fehlt nur noch die Integration der Inklusiveinheiten der Telefonie und SMS. Obwohl dies die Datenroaming App ist, wäre eine Kombination mit der My Swisscom App denkbar und hilfreich.

Freitag, 25. Mai 2012

Fing - Network Tool

Fing - Netzwerktool im Taschenformat


Bist du auf der Suche nach einem Netzwerktool für Android oder dem iPhone? Dann ist Fing womöglich genau das richtige für dich!

Was ist Fing?

Fing ist eine Sammlung an nützlicher Tools für die Netzwerkanalyse im kompakten Format für AndroidiOSAmazon Kindle Fire und dem Cisco Cius Tablet. Diese App wird von Overlook Soft hergestellt und ist gratis! erhältlich. Es gibt auch Kommandozeilen Versionen für Windows über Max OS X bis zu Linux.
In diesem Beitrag gehe ich auf die App für Android ein.

Was kann Fing?

Fing ist quasi das Schweizer Taschenmesser für einen raschen Netzwerkscan. Für alles gibt es spezialisierte Programme, Fing aber deckt in der App Version eine grosse Palette unkompliziert und spielerisch ab.
Folgende Funktionen werden im Android Market angegeben:

* Netzwerkerkennung
* Netzwerkdienste suchen (TCP port scan)
* Ping
* Traceroute
* DNS-Lookup
* Wake_On_LAN
* Überprüfung von TCP Verbindungen
* Erfassung von MAC Adressen und Herstellern
* Flexible Hostnamen und Icons
* Konnektivität erkennen
* Geotargeting
* Integrierter Start von third-party Software für SSH, Telnet, FTP, FTPS, SFTP, SCP, HTTP, HTTPS, SAMBA

Fing im Überblick

Fing startet mit einem Scan des lokalen Netzwerkes in welchem man sich Wireless befindet.
Mittels Netzwerkkennung werden die Host's mit IP, MAC und Hersteller angezeigt. Fing startet dazu eine Armada an Anfragen und Checks.
Falls Fing anhand der MAC oder Services ein Gerät erkennt, zeigt ein Symbol die Art des Gerätes an. Dies ist aber nicht immer von Erfolg gekrönt. Mit der App lassen sich verschiedene Netzwerke speichern und so deren Änderungen verfolgen. So schafft man sich auf einfache Art und Weise einen Überblick über ein Netzwerk.
Oben rechts wir angezeigt wie viele Geräte sich aktuell und wie viele sich maximal in diesem Netzwerk befanden. Host's welche früher gefunden wurden, momentan aber nicht aktiv sind, werden grau aufgeführt.
Ein Klick auf einen einzelnen Host ruft eine ganze Reihe von weiteren Möglichkeiten auf.
So lässt sich der Host zwecks Erkennung gezielt umbenennen, ein passendes Symbol zuweisen oder weitere Analysen starten.



Lokale Host's im Visier

Wie schon beschrieben öffnet ein Klick auf einen Host dessen Übersichtsseite. Mit einem Druck auf die Titelleiste lässt sich der Name, zusätzliche Angaben und dessen Symbol anpassen.
Netzwerk relevante Informationen werden auf einem Blick angezeigt, darunter die IP, MAC Adresse, Hostname usw.
Führt man periodische Scans durch, so wird auch angegeben wann dieser Host das erste Mal gefunden wurde.

Mittels Scan services wird ein Portscan gestartet. Abhängig von den offenen Ports lässt sich direkt aus Fing heraus eine entsprechende App starten. So öffnet sich bei Port 80 oder 443 der Webbrowser, bei Port 21 eine FTP App usw.
Als weitere Analysen stehen auch Ping und Traceroute zur Verfügung.
Traceroute arbeitet hier Unix ungewohnt mittels ICMP, also so wie es Windows mit tracert.exe macht.

Interessant ist auch die Option Wake on Lan. Ein entsprechend eingerichteter Host lässt sich so remote starten.


WAN Checks

TCP Host Scan
Via Zahnradsymbol auf der Übersichtsseite von Fing gelangt man zum Konfigurationsmenü. Nebst diversen Einstellungen verbergen sich hier die Funktionen externe Netzwerke und Host's zu scannen. Die Möglichkeiten von Fing beschränken sich hier auf rudimentäre TCP Scans. In Fing ist auch Social Media kein Thema. Ein Klick auf das Sprechblasensymbol teilt das Ergebnis via Blogger bis WhatsApp, anhängig davon was auf dem Device für Dienste zur Verfügung stehen :)












Der obligate Ping und die Traceroute sind via Menü selbstverständlich auch auf externe Netzwerke bzw. Ziele möglich. Interessant am Ping Service von Fing ist das auch gleich die Anzahl Hops und allfälliger packet loss angegeben wird, cool.
Bei Traceroute hat man die Option mit einem Klick gezielt Pings auf einen Hop zu senden um möglicherweise einem Problem näher nachzugehen. Ping und Traceroute sind in Fing ziemlich smart gelöst für eine App! -Respekt-

Ping
Traceroute



















Wake on LAN kann man nach einem lokalen Scan direkt via einem Host ausführen. Im Wake on LAN Menü via Konfigurationsseite lassen sich aber auch Profile verschiedener Clients speichern. Eine Option die ich persönlich nicht mit Fing löse, aber es wäre möglich so Wake on LAN auch aus einem externen Netz zu verwenden.

Gratis, wo ist der Hacken?

Ich habe ihn nicht gefunden. Die Bewertungen im Android Market sind hervorragend. Es ist kein root nötig, die Befugnisse der App sind klar und fair. Overlook Soft kann man hier nur loben und sich für ein so gutes Stück Software nur bedanken!


DIESE APP KANN AUF FOLGENDES ZUGREIFEN:

  • NETZKOMMUNIKATION
    UNEINGESCHRÄNKTER INTERNETZUGRIFF
    Ermöglicht der App, Netzwerk-Sockets einzurichten
  • SPEICHER
    INHALT DES USB-SPEICHERS UND DER SD-KARTE ÄNDERN/LÖSCHEN
    Ermöglicht der App das Schreiben in den USB-Speicher und auf die SD-Karte
  • SYSTEM-TOOLS
    STANDBY-MODUS DES TABLETS DEAKTIVIEREN STANDBY-MODUS DES TELEFONS DEAKTIVIEREN
    Ermöglicht der App, den Standby-Modus des Tablets zu deaktivieren. Ermöglicht der App, den Standby-Modus des Telefons zu deaktivieren.

    HARDWARE-STEUERELEMENTE
  • VIBRATIONSALARM STEUERN
    Ermöglicht der App, den Vibrationsalarm zu steuern
  • NETZKOMMUNIKATION
    NETZWERKSTATUS ANZEIGEN
    Ermöglicht der App, den Status aller Netzwerke einzusehen
    WLAN-STATUS ANZEIGEN
    Ermöglicht der App, die Informationen zum WLAN-Status einzusehen

Learning by doing

Fing ist praktisch selbsterklärend. Auf spielerische Art und Weise sind schnelle Netzwerkanalysen möglich ohne grossartige Kenntnisse über die TCP/IP Welt zu haben. Fing bietet sich an Netzwerke in kleinem Rahmen zu überwachen. Offene Ports lassen sich im lokalen Netzwerk sehr schnell finden. So stösst man unter Umständen auf ein Sicherheitsproblem oder sogar auf ganz neue Möglichkeiten, eine Art und Option des Zugriffs denn man nicht kannte. Es ist immer wieder überraschend welche Services auf Geräten aktiviert sind ohne das man gross Kenntnis darüber hätte!

In dem Sinne, viel Spass beim scannen! :D